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29.06.1933: Papa freut sich sehr, daß Du ein paar Tage hier bist. (Rudu)

8. August 2013/in Briefe

Heute nur ganz kurz und sachlich.


N., 29. VI 33

Liebe Leni –

gestern abend sind wir hier gelandet, heute abend kommen Mama + Frl. R. Zwischen M. und W. ist die Chaussee gesperrt, wir mußten einen riesigen Umweg machen und brauchten von W. hierher fast 1 ¾ Stunden. Es ist nun besser, daß Du am Sonnabend nicht bis W. sondern bis G. fährst. In G. holen wir Dich also am Sonnabend ab, wenn wir nichts anderes mehr von Dir hören.
Am Sonnabend kommen aus Berlin Mr. M. und noch ein anderer Amerikaner mit seiner Frau. Bis höchstens Montag früh sind die hier.
Papa freut sich sehr, daß Du ein paar Tage hier bist.
Vor allem freut sich
auf das Wiedersehen
Dein Rudu


Die Strecke zwischen W. und M. beträgt etwa 20 km Luftlinie, die tatsächliche Strecke dürfte um einiges länger gewesen sein. Es ist nach der heutigen Straßenlage aber vollkommen sinnlos, über M. zu fahren, da es einen direkten Weg gibt, für den man allerdings laut Routenplaner auch nach jetzigem Stand 45 Minuten braucht.

Schlagworte: 1933, 30er, amerikaner, briefe, chaussee, mecklenburg, umweg
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GESA FÜẞLE

übersetzt, lektoriert, entziffert.

Nachdem Ihr Text bei mir auf dem Schreibtisch lag, ist er verständlicher. Weil Sie ihn in der deutschen Übersetzung besser verstehen. Weil nach dem Lektorat komplizierte Zusammenhänge verständlich geworden sind. Weil Sie endlich wissen, was das Sütterlin-Gekrakel in dem alten Dokument bedeutet.

Telefon: +49 40 73509964
E-Mail: gf@textfuss.de

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