Beiträge

Ich war in der Kirche

An die Sonne denken

Meine Kinder gehen auf eine kleine Grundschule, deren Schüler, Schülerinnen und Lehrerinnen sich einmal im Jahr, nämlich kurz vor Weihnachten, geschlossen auf den Weg in die zwei Kilometer entfernte Kirche machen, um dort den anwesenden Eltern Weihnachtslieder ins Ohr zu brüllen.

Weiterlesen

„Hamburg abseits der Pfade“: Interview mit Cordula Natusch

„Bisschen Glitzer am Anfang“

Meine Freundin Cordula hat ein Buch geschrieben. Einen Reiseführer. Über Hamburg. Gähn!, denkt der ein oder andere, Hamburg kennen wir inzwischen doch ganz gut, was soll es da noch geben, überhaupt, PFADE, und die soll man dann AUCH NOCH verlassen, das kann ja nur Weiterlesen

Wir fliehen doch – Leni bloggt (4)

Heute vor 70 Jahren brach Leni mit ihren Kindern vom Gut in Mecklenburg in Richtung Hamburg auf. Eine Entscheidung, die ihr Leben verändert hat. Was die Alternative zweifelsohne auch getan hätte.


15 km westlich von uns lagen die Amerikaner, die Russen 34 km östlich von uns. Dann die Nachricht, dass die Amis sich zurückziehen, die Russen rücken nach. Weiterlesen

Rechercheseminar und Schiffsbesuch

Am Freitag war ich im KZ Neuengamme, das nur einen recht schwungvollen Steinwurf von meinem Wohnort entfernt liegt, und habe dort ein Rechercheseminar besucht. Thema: Ein Täter, Mitläufer, Zuschauer, Opfer in der Familie? Weiterlesen

Literatur und/oder Essen

Gestern war ich mit meiner gar reizenden Kollegin Britta (die ihre Sichtweise der gestrigen Begebenheiten ebenfalls gebloggt hat) im Literaturhaus, weil der Arche Verlag dort Jubiläum feierte und unter anderem die nicht weniger reizende Autorin Pia Ziefle zum Lesen verpflichtet hatte. (Genau, die Pia vom Interview neulich, die wieder so ein grandioses Buch geschrieben hat.) Weiterlesen

27.10.1939: Mein geliebtes Blättchen (Leni)

Leni war einen Monat mit Dicki (der zweijährigen Tochter) in Hamburg und hat Baby (ein Jahr alt) so lange auf dem Gut in Mecklenburg zurückgelassen. In der Zwischenzeit hat Baby oben vier neue Zähne bekommen und der Verwalter hat die Reservereifen der Autos verkauft. Nun wartet Leni auf Friedrich.


den 27.10.39

Mein geliebtes Blättchen!

Morgen werde ich Dich Weiterlesen

23.09.1939: Mein geliebtes Molltier! (Leni)

Vor einigen Tagen ist der zweite Weltkrieg ausgebrochen. Leni hat offenbar beschlossen, die Zeit lieber auf dem Gut zu verbringen. Was genau Friedrich in Hamburg macht, weiß ich nicht.


N. den 23.9.39

Mein geliebtes Molltier!

Wenn ich schon nicht selbst komme, so sollst Du wenigstens zu morgen Weiterlesen

21.08.1936: Mein Liebes! (Leni)

Es ist so weit: Das Aufgebot wird bestellt, die Möbel für die gemeinsame Wohnung ausgesucht/bestellt/geändert/renoviert.


N., den 21.8.36

Mein Liebes!

Gleich, nachdem ich heute Deinen Einschreibebrief erhielt, begab ich mich zum Standesamt und habe dort alles erforderliche erledigt. Das Aufgebot geht nun nach Weiterlesen

23.07.1936: Mein lieber Puck! (Leni)

Nachdem ich im November das Gut besucht habe, lässt es mir keine Ruhe. Am liebsten würde ich mich für einige Wochen mit dem Computer und den ganzen Ordnern dort verkriechen, um Ordnung in den ganzen Weiterlesen

22.07.1936: Mein lieber guter Puck! (Leni)

Wer ist eigentlich diese Maria? Es muss eine Freundin von Albrecht sein, jedenfalls ist es nicht Lenis Schwester. Bei dem „Adler“ handelt es sich um ein Auto – leider weiß ich nicht, welches Modell.


N., den 22. Juli 36

Mein lieber guter Puck!

Dein lieber Sonntagsgruss hat mich sehr erfreut und gern hätte ich Weiterlesen