• Link zu Facebook
  • Link zu X
  • Link zu LinkedIn
  • Link zu Xing
040 73509964 | gf@textfuss.de
Textfuss - Gesa Füßle
  • Übersetzung
  • Lektorat
  • Sütterlin-Workshop
  • Transkription
  • Gesa Füßle
  • Gesakram
  • Menü Menü
Startseite1 / Gesakram2 / Bücher3 / „Urban Yoga“ – Interview mit Amiena Zylla

„Urban Yoga“ – Interview mit Amiena Zylla

18. Januar 2017/4 Kommentare/in Bücher, Interviews

Die Sinne schärfen

Ein frohes neues Jahr wünsche ich euch! Sicher habt ihr lauter gute Vorsätze. „Mehr Sport“ zum Beispiel. Da kann ich euch behilflich sein, denn Amiena Zylla hat wieder einmal ein praxisnahes Yogabuch veröffentlicht.fünf Yoga-Bücher

Ich habe Amiena ein paar Fragen zu ihrem Buch gestellt.

Das Wichtigste zuerst: Wie kann Yoga urban sein? Was muss ich mir da vorstellen? Ist Stadtyoga anders als Yoga auf dem Land?

Ja, denn auf dem Land ist man tendenziell eher entspannt als in der Stadt. Die Stadtmenschen sind eher gestresster. Deswegen geht es bei Urban Yoga darum, genau dieses Thema, nämlich das Leben in der Stadt, in etwas Positives umzuwandeln, die Sinne mehr zu schärfen, die Architektur für sich optimal auf körperlicher und geistiger Ebene zu nutzen, aber auch zu gucken, wo versteckte Ruheoasen zu finden sind; die Anonymität ein wenig aufzulösen und mehr mit seinen Mitmenschen zu kommunizieren und, und, und …. Es gibt, wie du siehst, eine ganze Reihe von Dingen, wie man Yoga in der Stadt leben kann.

Laut Titel haben wir hier Übungen zum Auftanken und zum Runterkommen. Mit anderen Worten, die einen geben Energie, die anderen entspannen? Wie muss ich mir das vorstellen?

Ganz genau so ist es. Ich habe versucht, möglichst viele Situationen, auf die wir Stadtmenschen in unserem Leben treffen, mit Übungen und Flowsequenzen abzudecken. Viele Flows sollen auch mehr jüngere Menschen zu Yoga motivieren, deshalb ist die Sprache so gewählt, dass sie sich angesprochen fühlen – es gibt sogar einen Flow, der „Thank God it’s Friday“ heißt, der als Warm-up für eine Partynacht dient ;)

Das ist ja nicht dein erstes Yogabuch. Wodurch unterscheidet es sich von den anderen?

Wie schon erwähnt, ist die Sprache etwas anders, die Flowsequenzen und Übungen haben englische Titelnamen – man könnte sagen, es ist ein Buch für die jüngere Generation. Ich habe versucht, die Gedanken des Yogas u. a. in Form von Challenges umzuwandeln, sodass jüngere Leute sich angesprochen fühlen.

Das Buch kommt, wie erwähnt, mit viel Englisch und jungen Leuten in hippen Klamotten daher. Würdest du älteren Menschen eine andere Art von Yoga empfehlen?

Ja und nein! Die Grundidee war tatsächlich ein Yogabuch für die Youtube/Snapchat/Instagram-Generation zu schaffen und gleichzeitig aber auch den Stadtmenschen dort abzuholen, wo er gerade ist. Beim Schreiben entwickelte sich das Buch aber immer mehr und mehr dahin, eine moderne Sicht des Yogas für jung und alt zu bekommen und auf eine besondere tiefe Ebene die Liebe zu seiner Stadt zu finden. Deshalb glaube ich, dass, wenn ein älterer Mensch das Buch in die Hand nehmen würde und nicht nur die Bilder durchblättert, er Gefallen daran finden könnte. Abgesehen davon, warum soll ein älterer Mensch nicht auch Yoga auf einer Parkbank machen können?

Hand aufs Herz, machst du tatsächlich „mal eben auf der Parkbank“ Yoga? Ist das nicht peinlich?

Hand aufs Herz, JA! Ich mache das wirklich, ich häng mich auch an ein Treppengeländer oder spiele mit Treppenstufen. Die Deutschen muss man aber tatsächlich noch ein bisschen mehr motivieren, draußen für sich einfach Yoga zu machen. In Amerika oder China z. B. ist das Gang und Gebe, da schaut keiner. Aber es findet mehr und mehr ein Umbruch statt, sodass man immer öfter Leute sieht, die ihre Übungen gerne auch draußen machen.

Amiena

Ist Yoga etwas, das man lieber im Stillen oder mit anderen gemeinsam machen sollte? Warum?

Alles ist möglich. Für mich gibt es da keine Regel.

Es geht in dem Buch darum, den Kontakt zu sich selbst wieder herzustellen. Wie gelingt dir das am besten im Alltag? Hast du eine Lieblingsübung zum Runterkommen?

Puuh! Da hab ich viele. Es kommt immer auf die Situation an. Aber wenn ich jetzt wählen müsste, würde ich sagen, dass ich am liebsten Drehhaltungen mache.

Wie oft machst du selbst Yoga?

Ganz unterschiedlich. Aber zurzeit versuche ich jeden Tag 15 bis 20 Minuten zu schaffen.

Nicht immer ganz einfach, wenn man ständig auf Achse ist, Aber auch Hotelzimmer lassen sich gut in ein kleines „urbanes“ Yogastudio umwandeln.

 Vielen Dank, Amiena!

 

 

 

 

 

Schlagworte: draußen yoga, urban yoga, yoga
Eintrag teilen
  • Teilen auf Facebook
  • Teilen auf X
  • Auf WhatsApp teilen
  • Teilen auf Pinterest
  • Teilen auf LinkedIn
  • Per E-Mail teilen
https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/05/Textfuss_2019-300x151.png 0 0 leitzordner https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/05/Textfuss_2019-300x151.png leitzordner2017-01-18 14:01:152019-05-28 18:55:51„Urban Yoga“ – Interview mit Amiena Zylla
Das könnte Sie auch interessieren
„Alles Yoga!“: Interview mit Amiena Zylla und Jan Philipp Schwarz
4 Kommentare
  1. Heike Baller sagte:
    18. Januar 2017 um 14:20

    Das klingt ja spannend – auch wenn ich sprachlich vielleicht nicht so die Zielgruppe bin (genau das find ich übrigens sehr spannend). Aber gestresst in der Stadt – das auf jeden Fall ;-)

  2. diealex sagte:
    18. Januar 2017 um 23:32

    Ich habe endlich wieder einen Yoga-Kurs gefunden, der mir zusagt und bin jetzt voll im Yoga-Fieber. Die Videos von Frau Zylla wollte ich mir tatsächlich mal anschauen, ich wusste gar nicht, dass sie auch Bücher schreibt; spannend!
    Viele Grüße, die Alex

  3. Maja sagte:
    23. Januar 2017 um 16:09

    (ent)spannende Sache, dieses Buch hilft mir vielleicht bei der Entscheidung, mich endlich mal damit zu befassen und wer weiß, auch zu entflammen… :-)
    Vielen Dank für die Idee.
    Herzliche Grüße Maja

  4. Ulrike sagte:
    24. Januar 2017 um 14:48

    Ich habe zwar keine Vorsätze, aber Yoga finde ich spannend!

Kommentare sind deaktiviert.

GESA FÜẞLE

übersetzt, lektoriert, entziffert.

Nachdem Ihr Text bei mir auf dem Schreibtisch lag, ist er verständlicher. Weil Sie ihn in der deutschen Übersetzung besser verstehen. Weil nach dem Lektorat komplizierte Zusammenhänge verständlich geworden sind. Weil Sie endlich wissen, was das Sütterlin-Gekrakel in dem alten Dokument bedeutet.

Telefon: +49 40 73509964
E-Mail: gf@textfuss.de

Search Search

Kategorien

  • #Sütterlinsonntag
  • Alben
  • Bettgeschichten: Nostalgiebetten
  • Briefe
  • Bücher
  • Handkram
  • Hauskram
  • Interviews
  • Krimskrams
  • Mustafa
  • Vor 70 Jahren

Archive

© Copyright - Textfuss - Gesa Füßle
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
Link to: Ich war in der Kirche Link to: Ich war in der Kirche Ich war in der KircheLink to: Geile Scheiben Link to: Geile Scheiben Geile Scheiben
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen