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	<title>Textfuss &#8211; Gesa Füßle</title>
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	<title>Textfuss &#8211; Gesa Füßle</title>
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		<title>#Sütterlinsonntag Lektion 6</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gesa Füßle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2020 15:26:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Sütterlinsonntag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Schreibgemeinde, ihr scheint immer mehr zu werden, was mich sehr freut. Auf Instagram habe ich mitbekommen, dass eure Hirne inzwischen beim Schreiben schon ziemlich rauchen &#8211; und mutmaßlich die Hände auch schon etwas schmerzen. Wir haben es hier also mit einer Form des gleichzeitigen Hirn- und Handjoggings zu tun, und wie wir alle wissen, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Liebe Schreibgemeinde,</h4>
<p>ihr scheint immer mehr zu werden, was mich sehr freut. Auf Instagram habe ich mitbekommen, dass eure Hirne inzwischen beim Schreiben schon ziemlich rauchen &#8211; und mutmaßlich die Hände auch schon etwas schmerzen. Wir haben es hier also mit einer Form des gleichzeitigen Hirn- und Handjoggings zu tun, und wie wir alle wissen, kann in beiden Fällen weder Training noch Perfektionierung irgendwie schaden, im Gegenteil! Her also mit<span id="more-3133"></span></p>
<h3>Lektion 6</h3>
<p>Heute lernst du das U und das N. Beide kleinen Buchstaben werden dir nur ein müdes Schulterzucken entlocken, denn sie bestehen nur aus zwei Zacken, quasi zwei kleinen i. Beim u kommt zwecks Unterscheidung noch ein Kringel obendrauf. (Beim ü sind es zwei Striche, wie wir sie kennen, damit beschäftigen wir uns aber ein andermal.) So weit, so gut. Widmen wir uns erst einmal dem U. Wenn du es genau ansiehst, kannst du erkennen, dass es der gleichen Logik folgt wie beispielsweise das A, denn der rechte Abwärtsstrich wird  mit einem Abstand vom Restgeschehen geschrieben. Wenn du das verstanden hast, kannst du dir die Linienführung sehr viel leichter merken.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3135" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107856003_1615941018563764_2602826107344266025_n-300x300.jpg" alt="Sütterlin-u" width="300" height="300" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107856003_1615941018563764_2602826107344266025_n-300x300.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107856003_1615941018563764_2602826107344266025_n-1030x1030.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107856003_1615941018563764_2602826107344266025_n-80x80.jpg 80w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107856003_1615941018563764_2602826107344266025_n-768x768.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107856003_1615941018563764_2602826107344266025_n-36x36.jpg 36w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107856003_1615941018563764_2602826107344266025_n-180x180.jpg 180w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107856003_1615941018563764_2602826107344266025_n-705x705.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107856003_1615941018563764_2602826107344266025_n.jpg 1080w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Achte beim kleinen u darauf, dass der Strich nach unten senkrecht ist und dass es ordentlich eckig aussieht. Das große U bekommt keinen Kringel obendrauf. Wenn du die beiden Buchstaben jeweils ein paarmal geschrieben hast, darfst du dir das N ansehen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3134" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107890734_295006748578949_1148128435706484210_n-300x300.jpg" alt="Sütterlin-n" width="300" height="300" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107890734_295006748578949_1148128435706484210_n-300x300.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107890734_295006748578949_1148128435706484210_n-1030x1030.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107890734_295006748578949_1148128435706484210_n-80x80.jpg 80w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107890734_295006748578949_1148128435706484210_n-768x768.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107890734_295006748578949_1148128435706484210_n-36x36.jpg 36w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107890734_295006748578949_1148128435706484210_n-180x180.jpg 180w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107890734_295006748578949_1148128435706484210_n-705x705.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107890734_295006748578949_1148128435706484210_n.jpg 1080w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Hübsch, nicht? Vielleicht musst du es ein wenig üben, bis es dir leicht aus der Hand geht, aber ich finde es doch ausgesprochen schmuck.</p>
<p>Beim Abschreiben neuer Buchstaben solltest du versuchen, den Buchstaben ab etwa der vierten Wiederholung aus dem Kopf zu schreiben. Mut zum Risiko! Wenn du jeden Kringel beim Schreiben überprüfst, verkrampfst du dich. Es kann auch helfen, den Buchstaben zunächst mit dem Finger auf dem Papier zu &#8222;malen&#8220;, bevor du den Füller benutzt. Vergiss auch nicht, die bereits gelernten Buchstaben immer mal zu wiederholen, und sei es nur im Kopf. Wie sah das H noch einmal aus, wie das F? Im Idealfall übst du jeden Tag ein paar Minuten.</p>
<p><strong>Übungswörter:</strong> du Huhn, neue Null, Zug, Hunde. Geh in den Zoo und zeige jenen den Uhu.</p>
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		<title>#Sütterlinsonntag Lektion 5</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gesa Füßle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2020 16:14:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Sütterlinsonntag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Durchhaltende, heute ist der Tag der Tage. Der Tag, an dem ihr den einen Buchstaben kennenlernt, der einen immer wieder aus der Bahn wirft, einen aber andererseits sofort erkennen lässt, dass man es hier mit deutscher Schrift zu tun hat. Die Rede ist vom kleinen e. Lektion 5 In dieser Lektion lernst du das [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Liebe Durchhaltende,</h4>
<p>heute ist der Tag der Tage. Der Tag, an dem ihr den einen Buchstaben kennenlernt, der einen immer wieder aus der Bahn wirft, einen aber andererseits sofort erkennen lässt, dass man es hier mit deutscher Schrift zu tun hat. Die Rede ist vom kleinen e.</p>
<h3>Lektion 5</h3>
<p>In dieser Lektion lernst du das F und das E kennen. <span id="more-3127"></span>Gerade beim F gibt es mehrere Varianten. Ich habe die gewählt, die mir vom Kurrent am geläufigsten ist. Das echte Sütterlin kennt jedoch eine andere Variante mit Unterlänge. Zusätzlich gibt es das von mir dargestellte F auch noch mit Unterlänge. Meiner Meinung nach ist das lange F leichter zu erkennen, daher nerve ich dich lieber mit dem kurzen. Meistens ist es so, dass einem das Entziffern von geschwungeneren Buchstaben leichter fällt. Ganz unten zeige ich dir aber dann auch noch die echte Sütterlin-Variante vom großen F.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3130" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107377023_1124715204596766_3716923765039142865_n-300x270.jpg" alt="Sütterlin-f" width="300" height="270" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107377023_1124715204596766_3716923765039142865_n-300x270.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107377023_1124715204596766_3716923765039142865_n-1030x928.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107377023_1124715204596766_3716923765039142865_n-768x692.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107377023_1124715204596766_3716923765039142865_n-1536x1384.jpg 1536w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107377023_1124715204596766_3716923765039142865_n-2048x1845.jpg 2048w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107377023_1124715204596766_3716923765039142865_n-1500x1351.jpg 1500w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107377023_1124715204596766_3716923765039142865_n-705x635.jpg 705w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Das kleine f kennst du wahrscheinlich noch aus der Schulzeit. Man kann den Strich auch ohne abzusetzen nach oben zurückführen. Im echten Sütterlin wird weniger häufig abgesetzt, was nicht zuletzt einfach daran liegt, dass es mit einem Füller geschrieben wurde und nicht mehr mit der Feder, mit der man ja ständig wieder ins Fass eintauchen muss. Das Häkchen vom großen F wird am Schluss angefügt. Du fängst also mit einem geraden Strich nach unten an. Der Folgebuchstabe schließt in beiden Fällen am Mittelstrich an.</p>
<p>Kommen wir zum E. Das große E ist oft seeeehr schmal geschrieben. Gerade in älteren Texten ist es gern besonders langgezogen, was ihm in unseren Augen nicht gerade das Aussehen eines E verleiht. Wenn man das weiß, ist man aber schon einen Schritt weiter. Und das kleine e &#8230; ist extrem gewöhnungsbedürftig. Beim Lesen wird es dich immer wieder ins Stocken bringen, das ist vollkommen normal. Unser Auge ist einfach nicht an diese Art von e gewöhnt.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3129" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107309061_302579100777831_6687579754474190872_n-281x300.jpg" alt="Sütterlin-e" width="281" height="300" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107309061_302579100777831_6687579754474190872_n-281x300.jpg 281w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107309061_302579100777831_6687579754474190872_n-964x1030.jpg 964w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107309061_302579100777831_6687579754474190872_n-768x820.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107309061_302579100777831_6687579754474190872_n-1438x1536.jpg 1438w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107309061_302579100777831_6687579754474190872_n-1917x2048.jpg 1917w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107309061_302579100777831_6687579754474190872_n-1404x1500.jpg 1404w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107309061_302579100777831_6687579754474190872_n-660x705.jpg 660w" sizes="(max-width: 281px) 100vw, 281px" /></p>
<p>Beim kleinen e setzt du die Feder etwa im oberen Drittel des ersten Hakens neu an. Du kannst es auch mit zwei sehr engen Zacken schreiben ohne abzusetzen, ich rate dazu aber nicht, weil es sonst schnell zu breit wird (und dann wie ein n aussieht, aber das weißt du an dieser Stelle noch nicht). Beim großen E schließt der Folgebuchstabe am Mittelstrich an.</p>
<p>In mittelalterlichen Texten wurde Umlaute oft durch ein über das a, o oder u geschriebene e dargestellt. Angeblich sind aus dem übergestellten Kurrent-e (also diesem n-artigen Gebilde) die zwei Striche entstanden, die jetzt unsere Umlaut-&#8222;Tüdelchen&#8220; sind. Ob das stimmt, weiß ich nicht, aber es klingt zumindest plausibel.</p>
<p>Zu guter Letzt noch die andere F-Variante und ein paar ausgeschriebene Übungswörter. Kannst du sie lesen? Wenn du sie selbst herausfinden möchtest, solltest du jetzt den Text unter dem Bild abdecken.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3128" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107096561_374129123570783_575585634407083664_n-300x158.jpg" alt="Sütterlin e und f" width="300" height="158" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107096561_374129123570783_575585634407083664_n-300x158.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107096561_374129123570783_575585634407083664_n-1030x542.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107096561_374129123570783_575585634407083664_n-768x404.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107096561_374129123570783_575585634407083664_n-1536x809.jpg 1536w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107096561_374129123570783_575585634407083664_n-1500x790.jpg 1500w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107096561_374129123570783_575585634407083664_n-710x375.jpg 710w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107096561_374129123570783_575585634407083664_n-705x371.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/07/107096561_374129123570783_575585634407083664_n.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>Übungswörter:</strong> Geige, liebe Fee, jede Hilfe, Fell, Ziel, doofe Delle, Eifel, Ziege, edle Zofe.</p>
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		<title>#Sütterlinsonntag Lektion 4</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gesa Füßle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2020 16:19:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Sütterlinsonntag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seid ihr noch alle da? Heute wird es ein bisschen komplizierter, denn jetzt kommen die ersten Buchstaben mit eher ungewohnten Schnörkeleien. Das ist aber kein Grund, den Füller ins Korn zu werfen. Mit ein bisschen Übung werden dir die Bögen schnell leichter fallen. Du kannst mir gern deine Übungsseiten zuschicken und mich jederzeit ansprechen, wenn [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Seid ihr noch alle da?</h4>
<p>Heute wird es ein bisschen komplizierter, denn jetzt kommen die ersten Buchstaben mit eher ungewohnten Schnörkeleien. Das ist aber kein Grund, den Füller ins Korn zu werfen. Mit ein bisschen Übung werden dir die Bögen schnell leichter fallen. <span id="more-3108"></span>Du kannst mir gern deine Übungsseiten zuschicken und mich jederzeit ansprechen, wenn du Fragen hast. Für mich ist es auch immer interessant zu erfahren, welche Buchstaben besonders große Schwierigkeiten bereiten. Bei Bedarf kann ich dann noch extra Übungen dazu erstellen.</p>
<p>Das H ist ein Buchstabe, bei dem der Unterschied zwischen Sütterlin und Kurrent besonders deutlich wird. Nicht ohne Grund habe ich dir zu Erste-Klasse-Papier geraten. Darin haben die Schreiblinien ein Verhältnis von 1:1:1 zueinander. Die Oberlänge ist also genau so lang wie die Unterlänge und wie die Mitte des Buchstaben. Bei der Kurrentschrift sieht das anders aus, hier ist das Verhältnis 3:1:3. Die Ober- und Unterlängen sind also jeweils dreimal so hoch wie die Mitte des Buchstaben. Kombiniert mit der deutlich schrägen Lage der Buchstaben (Sütterlinbuchstaben stehen gerade) ergibt das ein sehr viel verschnörkelteres Schriftbild. Du kannst das ja mal ausprobieren.</p>
<h3>Lektion 4</h3>
<p>Die neuen Buchstaben sind das G und das H. Das G folgt dem gleichen Prinzip wie das A &#8211; das kleine g ist oben nicht geschlossen, das große G ist quasi die große Version vom kleinen g. So weit, so simpel. Probier mal:</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3111 alignnone" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/106117672_1154009751665351_7039826392863850297_n-300x279.jpg" alt="Sütterlin-g" width="300" height="279" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/106117672_1154009751665351_7039826392863850297_n-300x279.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/106117672_1154009751665351_7039826392863850297_n-1030x959.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/106117672_1154009751665351_7039826392863850297_n-768x715.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/106117672_1154009751665351_7039826392863850297_n-1536x1430.jpg 1536w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/106117672_1154009751665351_7039826392863850297_n-2048x1906.jpg 2048w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/106117672_1154009751665351_7039826392863850297_n-1500x1396.jpg 1500w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/106117672_1154009751665351_7039826392863850297_n-705x656.jpg 705w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Kommen wir zum H. Da geht es schon damit los, dass es vom kleinen h zwei Varianten gibt. Warum das so ist, weiß ich nicht. Häufiger ist die Form ohne extra Ecke. Für das große H musst du dich ein wenig mehr anstrengen. Dafür sieht es ausgesprochen hübsch aus, finde ich.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3110" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/106101358_272138400788334_4263042568975102259_n-300x293.jpg" alt="Sütterlin-h" width="300" height="293" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/106101358_272138400788334_4263042568975102259_n-300x293.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/106101358_272138400788334_4263042568975102259_n-1030x1006.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/106101358_272138400788334_4263042568975102259_n-768x750.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/106101358_272138400788334_4263042568975102259_n-1536x1500.jpg 1536w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/106101358_272138400788334_4263042568975102259_n-2048x2000.jpg 2048w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/106101358_272138400788334_4263042568975102259_n-36x36.jpg 36w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/106101358_272138400788334_4263042568975102259_n-1500x1465.jpg 1500w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/106101358_272138400788334_4263042568975102259_n-705x689.jpg 705w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Mit den heutigen <strong>Übungswörtern</strong> kannst du schon ein paar Aufforderungssätze bilden: Hallo, Zahl, holla, goldig, holzig, gib Gold, hol Holz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>#Sütterlinsonntag Lektion 3</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gesa Füßle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2020 09:48:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Sütterlinsonntag]]></category>
		<category><![CDATA[deutscheschrift]]></category>
		<category><![CDATA[entziffern]]></category>
		<category><![CDATA[kurrent]]></category>
		<category><![CDATA[lektion3]]></category>
		<category><![CDATA[sütterlin]]></category>
		<category><![CDATA[sütterlinsonntag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Sütterlingemeinde, es macht mir eine große Freude, dass so viele von euch an diesem Format Spaß haben. Lektion 3 Diese Buchstaben sehen ein wenig ungewohnt aus: Heute lernst du das Z und das D. Schreibe wieder jeweils eine Zeile voll. Zunächst das Z: Kennst du den Merksatz für den abnehmenden oder zunehmenden Mond? Da [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Liebe Sütterlingemeinde,</h4>
<p>es macht mir eine große Freude, dass so viele von euch an diesem Format Spaß haben.</p>
<h3>Lektion 3</h3>
<p>Diese Buchstaben sehen ein wenig ungewohnt aus: Heute lernst du das Z und das D. Schreibe wieder jeweils eine Zeile voll. <span id="more-3097"></span>Zunächst das Z:</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3102 alignnone" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/105024804_259169651981985_5215110887222033197_n-300x300.jpg" alt="Sütterlin-z" width="300" height="300" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/105024804_259169651981985_5215110887222033197_n-300x300.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/105024804_259169651981985_5215110887222033197_n-1026x1030.jpg 1026w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/105024804_259169651981985_5215110887222033197_n-80x80.jpg 80w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/105024804_259169651981985_5215110887222033197_n-768x771.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/105024804_259169651981985_5215110887222033197_n-1529x1536.jpg 1529w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/105024804_259169651981985_5215110887222033197_n-2039x2048.jpg 2039w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/105024804_259169651981985_5215110887222033197_n-36x36.jpg 36w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/105024804_259169651981985_5215110887222033197_n-180x180.jpg 180w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/105024804_259169651981985_5215110887222033197_n-1494x1500.jpg 1494w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/105024804_259169651981985_5215110887222033197_n-702x705.jpg 702w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Kennst du den Merksatz für den abnehmenden oder zunehmenden Mond? Da heißt es, wenn die Sichel links ist, wie beim A, nimmt er AB, wenn die Sichel rechts ist, wie beim Z, nimmt er ZU. Dieser Merksatz funktioniert nur mit diesem Z, und ich finde ihn immer sehr nützlich.</p>
<p>Und jetzt das D:</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3101 alignnone" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104885758_1664811863668997_3778666717924087357_n-300x290.jpg" alt="Sütterlin-d" width="300" height="290" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104885758_1664811863668997_3778666717924087357_n-300x290.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104885758_1664811863668997_3778666717924087357_n-1030x996.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104885758_1664811863668997_3778666717924087357_n-768x742.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104885758_1664811863668997_3778666717924087357_n-36x36.jpg 36w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104885758_1664811863668997_3778666717924087357_n-705x681.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104885758_1664811863668997_3778666717924087357_n.jpg 1317w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Wenn du als Lektor*in arbeitest (wenn du aus meinem Umfeld kommst, ist das nicht sehr unwahrscheinlich), kennst du bestimmt das Auslassungszeichen vom Korrigieren. Das steht für <em>deleatur</em> und ist diesem D nachempfunden. In meiner Version unterscheiden sich die kleine und die große Variante, gerade in der Kurrent sehen aber beide oft exakt gleich aus, nämlich wie das große. Es gibt auch die Variante, dass das kleine d unten eine Rundung hat. Ich zeige euch gern möglichst große Unterschiede, daher habe ich diese Schreibart gewählt. Meistens wird der Folgebuchstabe nicht angebunden, sondern setzt unten neu an. Ich selber mag lieber anbinden, aber das könnt ihr selbst entscheiden.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3100 alignnone" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/105658995_1430968813776786_3155548665128371472_n-286x300.jpg" alt="Sütterlin-da" width="286" height="300" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/105658995_1430968813776786_3155548665128371472_n-286x300.jpg 286w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/105658995_1430968813776786_3155548665128371472_n-982x1030.jpg 982w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/105658995_1430968813776786_3155548665128371472_n-768x806.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/105658995_1430968813776786_3155548665128371472_n-1464x1536.jpg 1464w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/105658995_1430968813776786_3155548665128371472_n-1952x2048.jpg 1952w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/105658995_1430968813776786_3155548665128371472_n-1430x1500.jpg 1430w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/105658995_1430968813776786_3155548665128371472_n-672x705.jpg 672w" sizes="(max-width: 286px) 100vw, 286px" /></p>
<p>Dass das a etwas krickelig aussieht, verzeiht ihr mir ja sicher. Krickelig sieht auch das folgende Wort aus, das es in Sütterlin eigentlich nicht gibt. Ich wurde gefragt, wie man das kleine z anbindet und war aufgrund der bisher gelehrten Buchstaben etwas eingeschränkt.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3099 alignnone" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/105553323_319305372411809_5727786211781441663_n-300x300.jpg" alt="Sütterlin-Jazz" width="300" height="300" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/105553323_319305372411809_5727786211781441663_n-300x300.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/105553323_319305372411809_5727786211781441663_n-1030x1030.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/105553323_319305372411809_5727786211781441663_n-80x80.jpg 80w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/105553323_319305372411809_5727786211781441663_n-768x768.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/105553323_319305372411809_5727786211781441663_n-36x36.jpg 36w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/105553323_319305372411809_5727786211781441663_n-180x180.jpg 180w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/105553323_319305372411809_5727786211781441663_n.jpg 1500w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/105553323_319305372411809_5727786211781441663_n-705x705.jpg 705w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Warum gibt es das Wort in Sütterlin nicht? Weil Fremdwörter in lateinischer Schrift geschrieben wurden, und das sehr konsequent. Oft wurden auch Namen als Hervorhebung in lateinischen Buchstaben geschrieben.</p>
<p><strong>Übungswörter:</strong> Dill, Zoo, Bad, doll, Zoll und von mir aus auch Jazz. :)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>#Sütterlinsonntag Lektion 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gesa Füßle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2020 13:33:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Sütterlinsonntag]]></category>
		<category><![CDATA[deutscheschrift]]></category>
		<category><![CDATA[entziffern]]></category>
		<category><![CDATA[kurrent]]></category>
		<category><![CDATA[lektion2]]></category>
		<category><![CDATA[sütterlin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ihr fleißigen Bienchen, es ist mir eine wahre Freude, mit wie viel Enthusiasmus ihr euch offenbar über eure Hefte beugt. Danke für die Fotos von euren Schreibübungen! Lektion 2 Diese Woche geht es mit den nächsten drei Buchstaben weiter: J, B und A. Wegen der Strichführung ist es einfacher, wenn wir von jetzt an jeweils [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Ihr fleißigen Bienchen,</h4>
<p>es ist mir eine wahre Freude, mit wie viel Enthusiasmus ihr euch offenbar über eure Hefte beugt. Danke für die Fotos von euren Schreibübungen!</p>
<h3>Lektion 2</h3>
<p>Diese Woche geht es mit den nächsten drei Buchstaben weiter: J, B und A.<span id="more-3083"></span> Wegen der Strichführung ist es einfacher, wenn wir von jetzt an jeweils mit den kleinen Buchstaben beginnen. Schreibe wieder jeweils eine Zeile mit dem Buchstaben voll.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3090 alignnone" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104457432_262048335030426_991112993682692142_n-290x300.jpg" alt="" width="290" height="300" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104457432_262048335030426_991112993682692142_n-290x300.jpg 290w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104457432_262048335030426_991112993682692142_n-996x1030.jpg 996w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104457432_262048335030426_991112993682692142_n-768x795.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104457432_262048335030426_991112993682692142_n-36x36.jpg 36w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104457432_262048335030426_991112993682692142_n-681x705.jpg 681w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104457432_262048335030426_991112993682692142_n.jpg 1040w" sizes="(max-width: 290px) 100vw, 290px" /><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3089 alignnone" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104431510_261386611629074_765806905379544569_n-300x300.jpg" alt="Sütterlin-J" width="300" height="300" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104431510_261386611629074_765806905379544569_n-300x300.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104431510_261386611629074_765806905379544569_n-1030x1027.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104431510_261386611629074_765806905379544569_n-80x80.jpg 80w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104431510_261386611629074_765806905379544569_n-768x765.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104431510_261386611629074_765806905379544569_n-36x36.jpg 36w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104431510_261386611629074_765806905379544569_n-180x180.jpg 180w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104431510_261386611629074_765806905379544569_n-705x703.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104431510_261386611629074_765806905379544569_n.jpg 1228w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Diese Buchstaben sollten dir aus der Grundschulzeit noch ziemlich bekannt vorkommen. Achte beim kleinen j &#8211; wie beim kleinen i &#8211; darauf, dass der Aufstrich gerade ist und nicht gebogen. Beim i ziehst du eine gerade Linie schräg hoch, machst dann eine scharfe Ecke, senkrecht nach unten weiter, Ecke, schräg wieder hoch.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3088 alignnone" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104028458_568301810546707_889367884991889044_n-300x297.jpg" alt="Sütterlin-b" width="300" height="297" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104028458_568301810546707_889367884991889044_n-300x297.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104028458_568301810546707_889367884991889044_n-1030x1021.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104028458_568301810546707_889367884991889044_n-80x80.jpg 80w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104028458_568301810546707_889367884991889044_n-768x761.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104028458_568301810546707_889367884991889044_n-36x36.jpg 36w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104028458_568301810546707_889367884991889044_n-705x699.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104028458_568301810546707_889367884991889044_n.jpg 1055w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3087 alignnone" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104094850_281723752878871_6482834412402472954_n-298x300.jpg" alt="Sütterlin-B" width="298" height="300" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104094850_281723752878871_6482834412402472954_n-298x300.jpg 298w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104094850_281723752878871_6482834412402472954_n-1022x1030.jpg 1022w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104094850_281723752878871_6482834412402472954_n-80x80.jpg 80w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104094850_281723752878871_6482834412402472954_n-768x774.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104094850_281723752878871_6482834412402472954_n-36x36.jpg 36w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104094850_281723752878871_6482834412402472954_n-180x180.jpg 180w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104094850_281723752878871_6482834412402472954_n-699x705.jpg 699w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104094850_281723752878871_6482834412402472954_n.jpg 1099w" sizes="(max-width: 298px) 100vw, 298px" /></p>
<p>Das kleine b kennst du wahrscheinlich ebenfalls. Das große hingegen &#8230; sieht aus wie ein L. Wenn du aber mal genauer hinsiehst, stellst du fest, dass es exakt dem gleichen System folgt wie das kleine b: Das ist nämlich ein kleines l mit einem Haken dran. Genau wie das große. Und genau wie beim kleinen b schließt du beim großen B den Folgebuchstaben am Ende vom Häkchen an.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3086 alignnone" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104475041_264272021455939_6953671995806570442_n-296x300.jpg" alt="Sütterlin-a" width="296" height="300" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104475041_264272021455939_6953671995806570442_n-296x300.jpg 296w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104475041_264272021455939_6953671995806570442_n-1016x1030.jpg 1016w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104475041_264272021455939_6953671995806570442_n-80x80.jpg 80w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104475041_264272021455939_6953671995806570442_n-768x778.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104475041_264272021455939_6953671995806570442_n-36x36.jpg 36w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104475041_264272021455939_6953671995806570442_n-696x705.jpg 696w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104475041_264272021455939_6953671995806570442_n.jpg 1031w" sizes="(max-width: 296px) 100vw, 296px" /><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3085 alignnone" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104127900_1117853848591098_4341196335485643773_n-300x297.jpg" alt="Sütterlin-A" width="300" height="297" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104127900_1117853848591098_4341196335485643773_n-300x297.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104127900_1117853848591098_4341196335485643773_n-1030x1021.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104127900_1117853848591098_4341196335485643773_n-80x80.jpg 80w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104127900_1117853848591098_4341196335485643773_n-768x761.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104127900_1117853848591098_4341196335485643773_n-1536x1522.jpg 1536w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104127900_1117853848591098_4341196335485643773_n-36x36.jpg 36w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104127900_1117853848591098_4341196335485643773_n-1500x1487.jpg 1500w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104127900_1117853848591098_4341196335485643773_n-705x699.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/104127900_1117853848591098_4341196335485643773_n.jpg 2030w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Beim A musst du darauf achten, dass der Strich nach unten am Ende einen Abstand zum runden Teil hat. Das kleine a ist oben geöffnet, wie du es schon vom o kennst.</p>
<p>Lass dir beim Schreiben Zeit! Je besser du es jetzt übst, desto leichter fällt dir das Schreiben später.</p>
<p>Jetzt kombiniere die Buchstaben zu Wörtern: Bob, All, Jojo, Laib, jaja, Lob, Bill, Aal, Ball, bla und was dir sonst noch einfällt.</p>
<p>Du bekommst jede Woche ein paar neue Buchstaben, die du die Woche über immer mal wieder vor dich hinschreiben solltest. Gern kannst du mir ein Foto von deinen Schreibübungen schicken. Kurzfassungen der hier entstehenden Lektionen findest du immer sonntags auf Instagram und Twitter bei @textfuss, #Sütterlinsonntag.</p>
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		<title>#Sütterlinsonntag Lektion 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gesa Füßle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2020 08:32:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Sütterlinsonntag]]></category>
		<category><![CDATA[deutscheschrift]]></category>
		<category><![CDATA[entziffern]]></category>
		<category><![CDATA[kurrent]]></category>
		<category><![CDATA[sütterlin]]></category>
		<category><![CDATA[sütterlinsonntag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Mitmenschen, die ihr schon immer einmal Opas Feldpostbriefe und Uromas Rezepte lesen können wolltet, coronabedingt ist es gerade nicht möglich, Kurse im Entziffern zu geben. Normalerweise läuft es bei den Kursen so, dass du erst selbst das Schreiben von Sütterlin lernst, um dich dann im zweiten Teil über deine oder meine echten alten Dokumente [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.textfuss.de/suetterlinsonntag-lektion-1/">#Sütterlinsonntag Lektion 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.textfuss.de">Textfuss - Gesa Füßle</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Liebe Mitmenschen, die ihr schon immer einmal Opas Feldpostbriefe und Uromas Rezepte lesen können wolltet,</h4>
<p>coronabedingt ist es gerade nicht möglich, Kurse im Entziffern zu geben. Normalerweise läuft es bei den Kursen so, dass du erst selbst das Schreiben von Sütterlin lernst, um dich dann im zweiten Teil über deine oder meine echten alten Dokumente herzumachen. Das Schreiben kannst du aber auch easy online lernen! Probiere es einfach aus.<span id="more-3059"></span></p>
<p>Sütterlin wurde nur eine kurze Zeit an den Schulen unterrichtet, vorher war es Kurrent, was mit seinen langen Ober- und Unterlängen und die schräge Lage sehr viel geschwungener aussieht und durch die unterschiedlichen Strichstärken auch schwieriger zu schreiben ist. Ludwig Sütterlin wurde 1911 beauftragt, eine vereinfachte deutsche Schrift zu entwickeln, die 1918 für die Schulen in Preußen verbindlich wurde und sich in den 1920er-Jahren fast im gesamten Deutschen Reich durchsetzte. Feldpostbriefe sind also eher in Kurrent geschrieben, wenn der Absender nicht noch besonders jung war. Es reicht aber, wenn wir uns beim Schreiben ans Sütterlin halten.</p>
<h4>Füller und Schulpapier</h4>
<p>Ich empfehle fürs Schreiben die Verwendung von Erste- oder Zweite-Klasse-Papier, um ein Gefühl für die Buchstabengröße zu bekommen. Außerdem kannst du deinen alten Füller wieder rausholen, denn damit schreibt es sich meiner Erfahrung nach wirklich am besten. (Ich habe inzwischen eine stattliche Füllerkollektion mit diversen Tintenfarben, die mir jeden Kuli und Filzstift ersetzt. Super öko ist es noch dazu!)</p>
<h3>Lektion 1</h3>
<p>Um dich nicht in Stress zu versetzen, gehe ich sehr langsam vor. Die ersten Buchstaben sind sehr einfach, viele von euch werden sie stark an die Schreibschrift erinnern, die wir in der Grundschule gelernt haben. Doch es gibt ein paar Unterschiede: Das kleine 0 ist oben offen, das i ist eckig.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3062 alignnone" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/102867955_264161611689388_6581648352203273281_n-300x157.jpg" alt="Sütterlin-i" width="300" height="157" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/102867955_264161611689388_6581648352203273281_n-300x157.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/102867955_264161611689388_6581648352203273281_n-768x402.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/102867955_264161611689388_6581648352203273281_n-710x375.jpg 710w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/102867955_264161611689388_6581648352203273281_n-705x369.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/102867955_264161611689388_6581648352203273281_n.jpg 783w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /> <img decoding="async" class="size-medium wp-image-3061 alignnone" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/103501372_260730238502860_147958493781938392_n-300x157.jpg" alt="Sütterlin-l" width="300" height="157" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/103501372_260730238502860_147958493781938392_n-300x157.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/103501372_260730238502860_147958493781938392_n-768x402.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/103501372_260730238502860_147958493781938392_n-710x375.jpg 710w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/103501372_260730238502860_147958493781938392_n-705x369.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/103501372_260730238502860_147958493781938392_n.jpg 993w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /> <img decoding="async" class="size-medium wp-image-3060 alignnone" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/103911787_391464485145001_4259262479469980097_n-300x157.jpg" alt="Sütterlin-o" width="300" height="157" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/103911787_391464485145001_4259262479469980097_n-300x157.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/103911787_391464485145001_4259262479469980097_n-1030x539.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/103911787_391464485145001_4259262479469980097_n-768x402.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/103911787_391464485145001_4259262479469980097_n-710x375.jpg 710w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/103911787_391464485145001_4259262479469980097_n-705x369.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/06/103911787_391464485145001_4259262479469980097_n.jpg 1098w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Schreibe jeweils eine Zeile mit dem Buchstaben voll. Anschließend kombiniere sie zu Wörtern: Lilo, Olli, lol, Ill, oll und was dir sonst noch einfällt.</p>
<p>Du bekommst jede Woche ein paar neue Buchstaben, die du die Woche über immer mal wieder vor dich hinschreiben solltest. Eine schöne Alternative zum Sudoku-Spielen bei langwierigen Videokonferenzen! Kurzfassungen der hier entstehenden Lektionen findest du immer sonntags auf Instagram und Twitter bei @textfuss, #Sütterlinsonntag.</p>
<p>Fun Fact: Auch die lateinische Ausgangschrift, die viele von uns in der Grundschule gelernt haben, wurde von Ludwig Sütterlin entworfen und vereinheitlicht.</p>
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		<title>Alte Möbelfreunde &#8211; ein Blogwichtelbeitrag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gesa Füßle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2020 10:44:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krimskrams]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jedes Jahr zu Weihnachten findet beim Netzwerk Texttreff das Blogwichteln statt, bei dem wir uns gegenseitig mit Blogbeiträgen beschenken. Dieses Jahr hat mich Ute Boronowsky bewichtelt. Ich habe wiederum bei Iris Jilke über verständliches Schreiben philosophiert. Ein neues Möbelstück zu kaufen ist einfach, aber langweilig. Es ist nur eines von vielen Geschwistern, die ihre Funktion [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Jedes Jahr zu Weihnachten findet beim <a href="http://texttreff.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzwerk Texttreff</a> das Blogwichteln statt, bei dem wir uns gegenseitig mit Blogbeiträgen beschenken. Dieses Jahr hat mich <a href="https://www.science-inbound.com/de/wer-wir-sind/ute-boronowsky" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ute Boronowsky</a> bewichtelt. Ich habe wiederum bei <a href="https://textakzent.de/gastartikel-verstaendliche-texte-schreiben/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Iris Jilke</a> über verständliches Schreiben philosophiert.</em><span id="more-3047"></span></p>
<div id="attachment_3048" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3048" class="size-medium wp-image-3048" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/02/Naehmaschine_650px-300x204.jpg" alt="" width="300" height="204" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/02/Naehmaschine_650px-300x204.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/02/Naehmaschine_650px.jpg 650w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-3048" class="wp-caption-text">Foto: Ute Boronowsky</p></div>
<p>Ein neues Möbelstück zu kaufen ist einfach, aber langweilig. Es ist nur eines von vielen Geschwistern, die ihre Funktion erfüllen. Damit es zum Möbelfreund werden kann, müssen wir erst zusammen eine Geschichte erleben.</p>
<p>Dass ich die alte Singer-Nähmaschine meiner Uroma erben würde, stand schon fest, als ich im Grundschulalter auf Omas Knien saß und krumme Stiche auf bunte Stoffläppchen nähte, während Oma – oder besser, Omma, wie wir Ruhrgebietsleute sagen – rhythmisch mit den Füßen den Antrieb bewegte. Meine Beine waren dafür viel zu kurz, und auch mit der Koordination haperte es noch.</p>
<p>Die Geschichte der Nähmaschine beginnt aber schon ein halbes Jahrhundert früher. Ommas Mutter – nennen wir sie der Einfachheit halber „Ur-Omma“, denn Omma und sie hatten den gleichen Vornamen – war Witwe, alleinerziehende Mutter zweier Kinder und Unternehmerin. Fotos zeigen sie aufrecht stehend, im schwarzen hochgeschlossenen Kleid, mit verkniffenem Mund. Hinter ihr etwa zwanzig Nähmaschinen, neben jeder ein junges Mädchen mit weißer Schürze, ebenfalls sehr aufrecht. Ihre „Lehrmädchen“, wie Omma sie nannte. Aus heutiger Sicht: Auszubildende und Mitarbeiterinnen in einem mittelständischen Handwerksbetrieb.</p>
<p>Ur-Omma managte ihre Schneiderwerkstatt erfolgreich, scheiterte jedoch wie so viele andere an der Weltwirtschaftskrise Ende der 1920er Jahre. Bis auf die eine Singer wurde alles verkauft, die „Lehrmädchen“ standen auf der Straße, und auch sonst brachen düstere Zeiten an. Später erbte Omma die Nähmaschine, ich kam zur Welt, und wir entdeckten unser gemeinsames Hobby. Als Omma ins Pflegeheim zog, gab es – anders als bei anderen Erinnerungsstücken – keine Diskussion in der Familie. Die Singer kam zu mir. Vor einigen Jahren ist bei einem halbherzigen Versuch, sie wieder in Betrieb zu nehmen, das Antriebsseil gerissen. Damit darf sie jetzt offiziell „in Rente“ sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3049" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3049" class="size-medium wp-image-3049" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/02/Tisch_650px-300x197.jpg" alt="" width="300" height="197" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/02/Tisch_650px-300x197.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/02/Tisch_650px.jpg 650w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-3049" class="wp-caption-text">Foto: Ute Boronowsky</p></div>
<p>Meinen Schreibtisch dagegen traf ich erst Mitte der Nuller-Jahre in der Küche einer Kollegin und war blitzverliebt. „Ooch, so ein schöner Tisch, wo hast du den her?“ Jugendstil, gedrechselte Beine, runde Ecken, Eiche. Und das, obwohl „Eiche brutal“ doch ein Synonym für schreckliche Möbel ist. Hier passt kein anderes Holz. Und als wunderbares Detail noch eine – etwas abgestoßene – Besteckschublade mit einem runden messingfarbenen Knopf. Ein echter Küchentisch also.</p>
<p>Meine Kollegin hatte den Tisch eher aus praktischen Gründen aus ihrer Hamburger WG mitgenommen und konnte meine spontane Liebe nicht ganz nachvollziehen. Aber als wir beide ein paar Jahre später fast zeitgleich umzogen, bekam ich den Tisch. Heute dient er als Katzenliegeplatz, Schreibtisch und – so schließt sich der Kreis – Nähtisch für die mittlerweile elektrische Maschine. In der Schublade wohnen jetzt Briefmarken, USB-Sticks und anderer Kram.</p>
<p>Kürzlich habe ich überlegt, ihn gegen einen höhenverstellbaren Schreibtisch auszutauschen. Für meinen Rücken wäre das sicher besser. Das hieße aber auch: der Küchentisch müsste weg, denn für zwei ist kein Platz. Was tun? Ebay ist zu unpersönlich, Entsorgen kommt nicht in Frage. Und so werden alle Gäste zum Schreibtisch gelotst. „Schau mal, wäre der nicht was für dich / deinen Sohn / deine Mutter“? Bisher erfolglos. Und so experimentiere ich mit Schuhkartons, um die Höhe von Monitor, Tastatur und Maus zu variieren. Klappt eigentlich ganz gut und ist total nachhaltig. Alternativ habe ich mir höhenverstellbare Aufsätze angeschaut (Danke Gesa für den Tipp!) Ich denke, wir bleiben noch eine Weile zusammen, der Tischfreund und ich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-3050 alignnone" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2020/02/Ute_xing_linkedin_2.jpg" alt="" width="208" height="265" /></p>
<p><img decoding="async" src="https://vg08.met.vgwort.de/na/f2a4c0bc4bda4bb1a9df45cb1010f361" alt="" width="1" height="1" />Ute Boronowsky ist promovierte Biologin. Wenn sie nicht gerade an der Nähmaschine sitzt, textet und übersetzt sie wissenschaftliche und Marketing-Inhalte für die Pharma- und Biotechindustrie. Ute bloggt auf <a href="https://www.science-inbound.com/playground" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.science-inbound.<wbr />com/playground</a>.</p>
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		<title>Abwarten und Tee trinken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gesa Füßle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Sep 2019 12:22:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hauskram]]></category>
		<category><![CDATA[Krimskrams]]></category>
		<category><![CDATA[akzeptanz]]></category>
		<category><![CDATA[renovierung]]></category>
		<category><![CDATA[tee]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vielleicht kann man besser warten, wenn man Tee trinkt. Ich habe es nicht ausprobiert, denn ich halte Tee für eine grobe Fehlinterpretation von gutem Geschmack. Gewartet habe ich aber. Sicher hätte ich die Zeit anders nutzen können. Ich habe mich zurückgezogen und Dinge liegen lassen. Ich hätte weiter renovieren können. Aber ohne Deadline-Stress („Noch eine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht kann man besser warten, wenn man Tee trinkt. Ich habe es nicht ausprobiert, denn ich halte Tee für eine grobe Fehlinterpretation von gutem Geschmack. Gewartet habe ich aber. Sicher hätte ich die Zeit anders nutzen können. Ich habe mich zurückgezogen und Dinge liegen lassen. Ich hätte weiter renovieren können. Aber ohne Deadline-Stress („Noch eine Stunde, dann kommen die Kinder!“) macht mir das meiste keinen rechten Spaß.<span id="more-3012"></span></p>
<p>Es ist mir schwer gefallen, Dinge unkommentiert zu lassen (wer mich kennt, kann sich das wohl ungefähr vorstellen). Wie es zur Wendung kam, wissen wir nun alle nicht so recht. Tatsache ist, dass nach einem langen Jahr des Ausharrens meine Kinder wieder bei mir schlafen. Das ist so unfassbar toll, dass ich immer nur noch grinsen könnte. Somit habe ich dann auch umgehend die Renovierungsarbeiten wieder aufgenommen. Ich suhle mich in abblätternder und frischer Farbe sowie in großzügigen Staubmengen.</p>
<h2>Das Wichtige ist, sich nicht benagen zu lassen</h2>
<p>Im Hinterkopf nagt noch das Gifttier kleine Zweifel ins Gebälk. Doch das ist stabil, wenn es die vorhergehenden Axthiebe auch ausgehalten hat. Obwohl zugegebenermaßen ja auch immer wieder Kitt im Spiel war.</p>
<div id="attachment_3013" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3013" class="size-medium wp-image-3013" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/09/Halb-renoviert-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/09/Halb-renoviert-300x169.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/09/Halb-renoviert-768x432.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/09/Halb-renoviert-1030x579.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/09/Halb-renoviert-1500x844.jpg 1500w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/09/Halb-renoviert-705x397.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/09/Halb-renoviert-450x253.jpg 450w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/09/Halb-renoviert.jpg 1632w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-3013" class="wp-caption-text">Leinölfarbe macht übrigens eine irre Sauerei</p></div>
<p>Aber genug der Gleichnisse und bunten Bilder. Apropos bunte Bilder: Alle sagen, man müsse „Orange is the new Black“ gucken. Ich glaube, ich habe fünf Folgen durchgehalten. Dann haben mich die Geschehnisse so runtergezogen, dass ich dieser Serie mich fortan verweigere. An dem Vorwurf, ich sei zu sensibel, ist vielleicht doch was dran. Nur, dass ich das nicht mehr als Vorwurf auffasse. Wenn ich in den letzten Jahren eins gelernt habe, dann ja wohl, dass sich niemand für seine Gefühle rechtfertigen muss, kann oder sollte. Zumal es ohnehin nichts bringt. Für meinen Geschmack rechtfertige ich mich ja auch nicht. Ich mag keinen Tee. Gar keinen. Ich kann auch mit Cola warten.</p>
<p>Man nennt das „radikale Akzeptanz“ – Dinge hinnehmen, die man nicht ändern kann. Klappt erstaunlich gut. Es ist ohnehin völlig sinnlos, sich ständig über irgendwas aufzuregen. Vor allem ist es völlig sinnlos, seine Lebenszeit mit Negativem zu verplempern. Damit verbaut man sich den Blick fürs Schöne und vergrätzt womöglich noch all die netten Menschen, mit denen man so viel Spaß haben könnte.</p>
<p>Ist nicht immer einfach, aber auf jeden Fall mit und ohne Tee gleich gut möglich.</p>
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		<title>Unordnung ist gefährlich</title>
		<link>https://www.textfuss.de/unordnung-ist-gefaehrlich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Gesa Füßle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jul 2019 17:44:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hauskram]]></category>
		<category><![CDATA[Krimskrams]]></category>
		<category><![CDATA[bauen]]></category>
		<category><![CDATA[bett]]></category>
		<category><![CDATA[bruch]]></category>
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		<category><![CDATA[heimwerken]]></category>
		<category><![CDATA[heimwerker]]></category>
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		<category><![CDATA[selbstbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Überschrift, die aus meiner Feder eher unglaubwürdig klingt. Wer mich kennt, weiß, dass Unordnung nur ein von der Gesellschaft aufgezwungenes Konzept ist, das man spielend leicht umgehen kann. Indem man sich einfach merkt, wo die Dinge sind, die man da hat fallen lassen, wo man gerade stand. Easy. Woher also dieser Sinneswandel? Keine Sorge, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Überschrift, die aus meiner Feder eher unglaubwürdig klingt. Wer mich kennt, weiß, dass Unordnung nur ein von der Gesellschaft aufgezwungenes Konzept ist, <span id="more-2997"></span>das man spielend leicht umgehen kann. Indem man sich einfach merkt, wo die Dinge sind, die man da hat fallen lassen, wo man gerade stand. Easy.</p>
<p>Woher also dieser Sinneswandel? Keine Sorge, es gibt gar keinen. Die Überschrift läutet nur einen Tatsachenbericht ein, der mich jedoch nicht auf Dauer bekehren wird. Seit Barbara Perfahl dereinst <a href="http://www.die-wohnpsychologin.de/2015/04/erfahrungsbericht-wohnpsychologische-beratung-home-office/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mein Arbeitszimmer mit mir neu gestaltet hat</a>, ist viel passiert. Tatsächlich habe ich ein besseres Sortiersystem (gleiche Dinge an den gleichen Platz – klingt so, als würde man das eh so machen, es ist aber erstaunlich, wie oft das nicht der Fall ist), aber meine Tendenz zur Unordnung bleibt und wird von mir auch nicht aktiv bekämpft. Das wochenendliche Erscheinen von AirBnB-Gästen fördert zumindest das regelmäßige Aufräumen der Gästezimmereinflugschneise.</p>
<h2>Restholzstapel</h2>
<p>Wie auch immer. Als mein Fachwerk fertig renoviert war, wollten die Zimmermänner die alten Balken und das Holz vom Gerüst wieder mitnehmen. Ich schritt ein, schließlich war das Gerüst bezahlt worden und aus dem Holz könnte man sicher was Tolles bauen. Gartenmöbel zum Beispiel.</p>
<div id="attachment_3000" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3000" class="size-medium wp-image-3000" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbaubettweb-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbaubettweb-300x225.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbaubettweb-768x576.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbaubettweb-1030x773.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbaubettweb-1500x1125.jpg 1500w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbaubettweb-705x529.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbaubettweb-450x338.jpg 450w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbaubettweb.jpg 2016w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-3000" class="wp-caption-text">Pfosten aus Gerüstbrettern, Rest aus Dachlatten</p></div>
<p>So lag das Holz nun also fast zwei Jahre in meinem Garten.</p>
<p>Im Februar fing ich an, Pläne für ein neues Bett zu machen, das fix umgesetzt wurde.</p>
<p>Im Juni hatte ich endlich eine gute Idee für eine Bank.</p>
<p>Der Holzstapel war nun so weit reduziert, dass er in den Keller wandern konnte. War aber trotzdem immer noch recht groß. Also zeichnete ich Baupläne für eine weitere Bank. Dafür holte ich zwecks Ausmessen und Schnittoptimierung diverse Bretter und Dachlatten wieder aus dem Keller hoch. Dann überkam mich akute Unlust und ein Eilauftrag, und da lagen sie nun. Als ich nur wenige Tage später im Dunkeln aus dem Badezimmer kam, stieß ich mir den mittleren Zeh des linken Fußes an einer der zugegebenermaßen nicht besonders geschickt platzierten Dachlatten. Salbe draufgeschmiert, ins Bett gegangen, am nächsten Tag Schmerzen, Krankenhaus, Zeh gebrochen, humpelhumpel. Folge: Am nächsten Tag den Freund die Bretter zusägen lassen, am Tag darauf die Bank gebaut. Währenddessen kam mir noch die Idee, ein Gartentor zu bauen. Nun werde ich also nachher ein paar Dachlatten hochholen und in die Diele legen, um dann in den nächsten Tagen … Ich weiß ja jetzt, wie man einen Dachziegelverband anlegt.</p>
<div id="attachment_2998" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2998" class="size-medium wp-image-2998" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/SelbstbauBeachClubBankweb-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/SelbstbauBeachClubBankweb-300x169.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/SelbstbauBeachClubBankweb-768x432.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/SelbstbauBeachClubBankweb-1030x579.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/SelbstbauBeachClubBankweb-1500x844.jpg 1500w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/SelbstbauBeachClubBankweb-705x397.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/SelbstbauBeachClubBankweb-450x253.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-2998" class="wp-caption-text">Fachwerkständer als Füße, Gerüstbrett als Sitzfläche</p></div>
<h2>Bauen <del>ohne Sinn und Verstand</del> nur mit Zollstock und defektem Geodreieck</h2>
<p>Sachen aus Holz zu bauen, macht mir jedenfalls unglaublich Spaß, wenn ich nicht allzu sehr auf rechte Winkel und exakte Schnitte achten muss. Präzisionsarbeit mag ich nur am Text. Baut mehr Sachen! Denn, wie sagte ein nicht besonders weiser Mann neulich in seiner nicht besonders guten Rede: „Wenn ein Baum gefällt werden muss, kann man sogar das Holz verwenden!“ Die Tatsache, dass er sich bei der Holzverwendung auf Rumstehbaumscheiben beschränkt, zeigt, wie vielseitig man Holz einsetzen kann. Nämlich praktisch und dekorativ. Oder unpraktisch und doof. So viele Möglichkeiten!</p>
<div id="attachment_2999" style="width: 179px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2999" class="size-medium wp-image-2999" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbauterrassenbankweb-169x300.jpg" alt="" width="169" height="300" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbauterrassenbankweb-169x300.jpg 169w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbauterrassenbankweb-768x1365.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbauterrassenbankweb-579x1030.jpg 579w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbauterrassenbankweb-844x1500.jpg 844w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbauterrassenbankweb-397x705.jpg 397w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbauterrassenbankweb-450x800.jpg 450w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbauterrassenbankweb.jpg 1836w" sizes="(max-width: 169px) 100vw, 169px" /><p id="caption-attachment-2999" class="wp-caption-text">Dachlatten und ein paar breitere Bretter</p></div>
<p>Nun werde ich immer, wenn ich mein Gesäß auf die Bank niederlasse, an meinen gebrochenen Zeh denken müssen. Und an die lustige Dame am Krankenhausempfang, die mich fragte, welcher Zeh es sei.</p>
<p>Ich: „Der mittlere.“</p>
<p>Sie: „Der zweite oder der dritte?“</p>
<p>Ich: „Der dritte. Ich habe fünf Zehen.“</p>
<p>Sie, lachend: „Ach ja, stimmt. Ich habe um sechs Uhr angefangen. Das ist echt nicht meine Zeit.“</p>
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		<title>Oben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gesa Füßle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jul 2019 15:53:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krimskrams]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[baracken]]></category>
		<category><![CDATA[bremervörde]]></category>
		<category><![CDATA[gedenkstätte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin von Christa zum Thema Authentizität befragt worden. Das wollte ich hier noch gern unterbringen. Darum geht es aber gar nicht. Sondern um Steffens Oben. Wenn man mit einem &#8222;Experten für Gräueltaten&#8220; (Zitat Bergedorfer Zeitung) zusammenlebt, liegt es nahe, sich an dem Wissen dieser Person zu laben. Und so waren wir neulich in Sandbostel, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin von <a href="https://www.christagoede.de/im-interview-gesa-fuessle/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christa zum Thema Authentizität befragt</a> worden. Das wollte ich hier noch gern unterbringen. Darum geht es aber gar nicht. Sondern um Steffens Oben. <span id="more-2977"></span></p>
<p>Wenn man mit einem &#8222;Experten für Gräueltaten&#8220; (Zitat Bergedorfer Zeitung) zusammenlebt, liegt es nahe, sich an dem Wissen dieser Person zu laben. Und so waren wir neulich in Sandbostel, mitten im Nichts in Niedersachsen. Bremervörde ist in der Nähe, doch dazu später. Sandbostel war im Zweiten Weltkrieg ein Kriegsgefangenenlager. Erst seit einigen Jahren ist es eine Gedenkstätte. <img decoding="async" class="size-medium wp-image-2983 alignleft" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Sandbostel-01-169x300.jpg" alt="Verfallende Baracke, Grünzeug wächst darin" width="169" height="300" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Sandbostel-01-169x300.jpg 169w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Sandbostel-01-768x1365.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Sandbostel-01-579x1030.jpg 579w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Sandbostel-01-844x1500.jpg 844w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Sandbostel-01-397x705.jpg 397w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Sandbostel-01-450x800.jpg 450w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Sandbostel-01.jpg 1836w" sizes="(max-width: 169px) 100vw, 169px" />Erstaunlicherweise stehen noch viele der Baracken. Eine nicht geringe Anzahl hat eine neue Nutzung erfahren, da sich dort ein kleines Industriegebiet angesiedelt hat. In den &#8230; genau. In den Baracken. Einige Gebäude auf dem Gedenkstättengelände verfallen kontrolliert.</p>
<p>Renovierungen an den anderen werden so vorgenommen, dass man immer erkennen kann, was neu und was alt ist. Zwischen ihnen war früher Sand bzw. Matsch, heute wächst dort Rasen und bis vor kurzem grasten dort auch noch die Schafe. In einer Baracke war der Schafstall untergebracht, auch das war noch sichtbar.</p>
<p>Es gibt eine umfangreiche Ausstellung mit viel Text, den ich nicht vollumfänglich ins Gehirn stopfen konnte. Einige Ausstellungsstücke sind geklaut worden.</p>
<p>So lange ich dort war, fand ich die Gedenkstätte interessant, ganz sachlich betrachtet. Berührt hat sie mich erst hinterher. Ich brauche manchmal etwas, bis ich das Gesehene verarbeiten kann, und ich finde es schwer, das dann in Worte zu fassen, was wiederum die kurzen Sätze erklärt. Jedenfalls muss ich wieder mal feststellen, wie gut es mir geht. Ich bin ganz oben auf der Gut-geh-Skala, trotz allem persönlichen Unbill.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-2984" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Sandbostel-02-300x169.jpg" alt="Mehrere Holzbaracken nebeneinander, davor Rasen" width="300" height="169" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Sandbostel-02-300x169.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Sandbostel-02-768x432.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Sandbostel-02-1030x579.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Sandbostel-02-1500x844.jpg 1500w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Sandbostel-02-705x397.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Sandbostel-02-450x253.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<h2>Woanders ist es auch nicht schön, aber anders</h2>
<p>Wir fuhren wieder los und hatten Hunger, den wir in Bremervörde stillen wollten. Wer ein spannendes Touristikziel sucht, ist hier ganz falsch. Zwischen wenig alten, dafür unschön angemalten, und neuen, unsensibel reingeklatschten Häusern fanden wir uns unvermittelt vor dem sich durch besondere Hässlichkeit auszeichnenden Kaufhaus Steffen wieder. Dort begaben wir uns zu &#8222;Steffens Oben&#8220;, dem Restaurant. Wir erwarteten das, was uns erwartete. Currywurst mit Steffens-Oben-Sauce wäre im Angebot gewesen, doch wir entschieden uns für andere, nicht weniger typische <del>Restaurant</del>Kantine-oben-im-Kaufhaus-Kost.</p>
<p>Der Gegensatz zwischen dem bedrückenden Besuch bei einer Elendsstätte und dem anschließenden überlustigen Aufenthalt in einer häusertechnisch verschandelten Kleinstadt, die aber immerhin mit der Parfümerie Jasmin Nadine aufwarten kann, ist völlig absurd. Ich empfehle trotzdem beides.</p>
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