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	<title>afghanistan Archive - Textfuss - Gesa Füßle</title>
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	<title>afghanistan Archive - Textfuss - Gesa Füßle</title>
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		<title>Flucht &#8211; vor 70 Jahren und heute</title>
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		<dc:creator><![CDATA[leitzordner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2015 07:31:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[Vor 70 Jahren]]></category>
		<category><![CDATA[afghanistan]]></category>
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		<category><![CDATA[fremdschämen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieses Blog ist entstanden, weil ich eine Motivation brauchte, die vielen, vielen Briefe aus dem Nachlass meiner Großmutter lesbar zu machen. Die eindrücklichsten dieser Briefe handeln von der Flucht. Eine Flucht über lächerliche 147 km, die trotzdem fast zwei Monate dauerte und ein Menschenleben kostete. Gestern vor 70 Jahren erhielt meine Großmutter nach Monaten der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Blog ist entstanden, weil ich eine Motivation brauchte, die vielen, vielen Briefe aus dem Nachlass meiner Großmutter lesbar zu machen. Die eindrücklichsten dieser Briefe handeln von der Flucht. Eine Flucht über lächerliche 147 km, die trotzdem fast zwei Monate dauerte und ein Menschenleben kostete. Gestern vor 70 Jahren erhielt meine Großmutter nach Monaten der Ungewissheit ein Lebenszeichen von ihrem Mann Friedrich. Es sollte noch bis zum 17.9. dauern, bis sie ihm einen Antwortbrief schreiben würde.</p>
<p><span id="more-1398"></span>Ich habe die Kladde dieses Briefes vor mir liegen. Er ist sehr sachlich. So sachlich, dass es mich schüttelt. Ich werde ihn am 17. veröffentlichen.</p>
<p>Ganz und gar nicht sachlich ist der Umgang mit denjenigen, die jetzt auf der Flucht sind. Es geht um Fluchtmotive und ob sie richtig oder falsch sind. Oder gerechtfertigt. Ich habe meine Heimat oft verlassen, aber niemals <em>musste</em> ich es tun. Ich konnte immer zurück. Jederzeit.</p>
<p>&#8222;Teach me Dari&#8220;, sagte ich gestern zu meinen afghanischen Freunden, Bewohner der hiesigen Erstaufnahme.</p>
<p>&#8222;Why do you want to learn Dari?&#8220;, fragt Z. &#8222;I wouldn&#8217;t advise you to go to Afghanistan on holiday.&#8220;</p>
<p>&#8222;Maybe one day&#8220;, sagt M. verhalten.</p>
<p>Z. rollt mit den Augen und schüttelt den Kopf. M. lächelt schief. Seine Frau und vier Kinder hat er zurückgelassen. Wir haben uns darüber unterhalten, wie es ist, wenn die Nachbarn zu Taliban werden. Wenn man seinen Freunden nicht mehr trauen kann.</p>
<p>Die Fluchtgeschichten, die ich in den letzten Tagen gehört habe, sind nicht zu ertragen. Aber natürlich ertrage ich sie. Diejenigen, die sie erlebt haben, ertragen sie schließlich auch. Einige haben mehr Glück gehabt als andere, M. macht sich über Z. lustig, der Monate für eine Strecke brauchte, die M. mit viel weniger Investitionen in wenigen Tagen überwinden konnte. Z. erzählt seine Geschichte wie eine Komödie. Wie er die Grenze zwischen Serbien und Ungarn überquerte, sein Handyakku alle war und er die Orientierung verlor. Und schließlich auf Menschen traf, die ihm mitteilten, er sei wieder in Serbien. Wie er in Wien in den Zug nach Berlin stieg &#8211; endlich geschafft. Blöderweise fährt der Zug über Tschechien, Z. wird aus dem Zug geholt. Wieder Gefängnis.</p>
<p>Gestern wurden im Haus im Park in Hamburg-Bergedorf Flüchtlingsbiografien vorgelesen. Wer Deutsch konnte, las sie selbst vor. Wir kamen mit neun der hiesigen ZEA-Bewohner, saßen ganz hinten und übersetzten. Die Geschichte eines Jungen aus Eritrea wurde vorgelesen, hinter mir übersetzte eine Deutsche &#8211; für einen jungen Mann aus Eritrea.</p>
<p>&#8222;He had to get on a small boat with 200 people&#8220;, übersetzt sie, &#8222;it was really crowded.&#8220;</p>
<p>&#8222;I know&#8220;, antwortet er. &#8222;I&#8217;ve done that.&#8220;</p>
<p>Gruselige Momente, die durch Musikeinlagen unterbrochen werden. Das Klavier ist nicht optimal gestimmt, aber Musik ist willkommen, zu lang war sie verboten. Doch es gibt auch andere Musikdarbietungen, eine davon für meine Stimmung unpassend. Ich bin mit meiner Meinung nicht allein und so fühle ich mich veranlasst, Z., der sich vor Vergnügen krümmt, das wunderschöne deutsche Wort &#8222;fremdschämen&#8220; beizubringen. Später leider auch noch &#8222;Ohrwurm&#8220;, denn wir können nicht vergessen, was wir gerade gehört haben.</p>
<p>In dem Fall ist es belustigend, dass wir nicht vergessen können.<br />
<img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/05c466625db947f7b7c845af74c4a409" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>[Du möchtest Flüchtlingen helfen und weißt nicht wie? Informier Dich, ob es in Deinem Ort schon eine Initiative gibt und schließ Dich an.]</p>
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		<title>Große Danksagung kurz vorm Abschied</title>
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		<dc:creator><![CDATA[leitzordner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2014 13:29:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mustafa]]></category>
		<category><![CDATA[abschied]]></category>
		<category><![CDATA[afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[danke]]></category>
		<category><![CDATA[geschenke]]></category>
		<category><![CDATA[herzbrücke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Danke, danke, danke! Mein doch eigentlich sehr geräumiger Bettkasten war vollgestopft bis obenhin mit dem Inhalt der zahlreichen Pakete, die wir jeden Tag überrascht bis begeistert entgegennahmen. Den Inhalt hatten die Kinder bis dahin nicht gesehen – bis auf den Trecker mit Anhänger, der bei Anton sehr große Augen hervorrief – doch nun ist Packzeit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, danke, danke!</p>
<p>Mein doch eigentlich sehr geräumiger Bettkasten war vollgestopft bis obenhin mit dem Inhalt der zahlreichen Pakete, die wir jeden Tag überrascht bis begeistert entgegennahmen. Den Inhalt hatten die Kinder bis dahin nicht gesehen – bis auf den Trecker mit Anhänger, der bei Anton sehr große Augen hervorrief – doch nun ist Packzeit und wir zeigten Mustafa, was alles in seinen Koffer wandern wird.<span id="more-1064"></span></p>
<div id="attachment_1065" style="width: 235px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/pict3893.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1065" class="size-medium wp-image-1065" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/pict3893-225x300.jpg" alt="Toppt jeden Geburtstag: der Abschiedsgabentisch" width="225" height="300" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/pict3893-225x300.jpg 225w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/pict3893-768x1024.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/pict3893-773x1030.jpg 773w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/pict3893-1125x1500.jpg 1125w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/pict3893-529x705.jpg 529w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/pict3893-450x600.jpg 450w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/pict3893.jpg 1536w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><p id="caption-attachment-1065" class="wp-caption-text">Toppt jeden Geburtstag: der Abschiedsgabentisch</p></div>
<p><strong>Herzlichen Dank</strong> an:</p>
<p>Alexandra für die vielen Klamotten</p>
<p>Biggi für das Shaun-das-Schaf-Magnetspielbuch</p>
<p>Brigitte für das Hamburg-Wimmbelbuch</p>
<p>Catharina für den Bagger</p>
<p>Christine für die Stifte und das Stickerbuch</p>
<p>Daniela D. für das Nacht-Wimmelbuch</p>
<p>Daniela Sch. für das Auto-Wimmelbuch</p>
<p>Friederike R. für die Grüffelokind-DVD</p>
<p>Isa für „Bitte anstellen!“</p>
<p>Jule für „Gruffalo“ und „Gruffalo’s Child“</p>
<p>Julian und Valentin (und Irina und Jochen) für die Grüffelo-DVD</p>
<p>Jutta für das Grüffelogeschirr</p>
<p>Katrin und Arne für den Trecker mit Anhänger</p>
<p>Mireille für das Steckspiel</p>
<p>Oma und Opa für das Feuerwehr-Wimmelbuch</p>
<p>Paul-Christian für den Laster</p>
<p>Petra und Peter für das Feuerwehrauto</p>
<p>Susen für das Fahrrad</p>
<p>Susi für die Schokolade und die 30 Euro</p>
<p>und allen Flattrern fürs fleißige Flattrn! Ihr habt diverse Zusatzausgaben möglich gemacht. :)</p>
<div id="attachment_1066" style="width: 310px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/pict3894.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1066" class="size-medium wp-image-1066" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/pict3894-300x225.jpg" alt="Und so sah es aus, als Mustafa klar wurde, dass das alles seins ist" width="300" height="225" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/pict3894-300x225.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/pict3894-768x576.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/pict3894-1030x773.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/pict3894-1500x1125.jpg 1500w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/pict3894-705x529.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/pict3894-450x338.jpg 450w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/pict3894.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-1066" class="wp-caption-text">Und so sah es aus, als Mustafa klar wurde, dass das alles seins ist</p></div>
<p><strong>Danke:</strong> Britta für die Eiseinladung für die ganze Familie, Blumi und Großpapa für Hafenrundfahrt, Restaurantbesuche und In-die-Familie-Aufnehmen von Mustafa. Letzteres gilt natürlich auch für Oma und Opa.</p>
<p><strong>Danke:</strong> Mella für den Reitunterricht, unserer Kinderzahnarztpraxis für das Behandeln von Mustafas Zähnen und vor allem Elke, Kiki und Eva vom Kindergarten Elkes 7 Zwerge für die komplikationslose Aufnahme von Mustafa bei den Fröschen.</p>
<p><strong>Danke</strong> aber vor allem an meine Familie. Andi fürs geduldige Gastpapa-Sein. Alma und Anton: Ihr wart die besten Gastgeschwister, die man sich nur wünschen kann! Hab ich ein Glück, dass ich bei Euch wohnen darf!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/0340be33d29e46fda610ae8cf160cafc" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Eins, zwei, eins, zwei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[leitzordner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jul 2014 11:29:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mustafa]]></category>
		<category><![CDATA[afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[herzbrücke]]></category>
		<category><![CDATA[mustafa]]></category>
		<category><![CDATA[rückkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8230; oder vielmehr: drei, zwei, eins, Flug. Wir nähern uns dem Abschied &#8211; am Samstag ist es so weit. Morgen wird gepackt und Mustafa seinen zahlreichen Geschenken zugeführt (ich werde berichten). Meinen Kindern ist soeben klar geworden, dass Mustafa übermorgen nicht mehr bei uns sein wird. Natürlich haben wir oft und viel darüber gesprochen, aber [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.textfuss.de/eins-zwei-eins-zwei/">Eins, zwei, eins, zwei</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.textfuss.de">Textfuss - Gesa Füßle</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; oder vielmehr: drei, zwei, eins, Flug.</p>
<p>Wir nähern uns dem Abschied &#8211; am Samstag ist es so weit. Morgen wird gepackt und Mustafa seinen zahlreichen Geschenken zugeführt (ich werde berichten).<span id="more-1058"></span></p>
<p>Meinen Kindern ist soeben klar geworden, dass Mustafa übermorgen nicht mehr bei uns sein wird. Natürlich haben wir oft und viel darüber gesprochen, aber es war ja immer noch so weit weg &#8230; Die ersten Mundwinkel zucken schon.</p>
<p>Mustafa lacht und sagt: &#8222;Mustafa: jaaa, Afghanistan, ihr alle: buhuuu, traurig.&#8220;</p>
<p>Tja, recht hat er.</p>
<div id="attachment_1059" style="width: 310px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/pict3878.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1059" class="size-medium wp-image-1059" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/pict3878-300x225.jpg" alt="Wenn man mal versucht, nebenbei ein Foto zu machen, kommen sie aus allen Löchern" width="300" height="225" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/pict3878-300x225.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/pict3878-768x576.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/pict3878-1030x773.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/pict3878-1500x1125.jpg 1500w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/pict3878-705x529.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/pict3878-450x338.jpg 450w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/pict3878.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-1059" class="wp-caption-text">Wenn man mal versucht, nebenbei ein Foto zu machen, kommen sie aus allen Löchern gekrochen</p></div>
<p><img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/8071cbb868c3420da3651db0794c0c20" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.textfuss.de/eins-zwei-eins-zwei/">Eins, zwei, eins, zwei</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.textfuss.de">Textfuss - Gesa Füßle</a>.</p>
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		<title>Danksagung</title>
		<link>https://www.textfuss.de/danksagung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[leitzordner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2014 07:11:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mustafa]]></category>
		<category><![CDATA[afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[bücher]]></category>
		<category><![CDATA[danksagung]]></category>
		<category><![CDATA[gastkind]]></category>
		<category><![CDATA[geschenke]]></category>
		<category><![CDATA[sandkiste]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Oh, Ihr seid aber nett! Täglich klingelt der Postbote oder wir finden Pakete für Mustafa im Schuppen. Ich stapele die Sachen momentan in meinem Bettkasten, denn er bekommt sie erst ein paar Tage vor der Abfahrt, wenn wir zu packen beginnen. Nicht überrascht bin ich, dass die Bücher zuerst verschickt wurden. Eins ist mir noch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.textfuss.de/danksagung/">Danksagung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.textfuss.de">Textfuss - Gesa Füßle</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Oh, Ihr seid aber nett!</p>
<p>Täglich klingelt der Postbote oder wir finden Pakete für Mustafa im Schuppen. Ich stapele die Sachen momentan in meinem Bettkasten, denn er bekommt sie erst ein paar Tage vor der Abfahrt, wenn wir zu packen beginnen.</p>
<p>Nicht überrascht bin ich, dass die Bücher zuerst verschickt wurden. Eins ist mir noch eingefallen, das er besonders gern mag. Die Wunschliste für Mustafa habe ich entsprechend ergänzt. Meine Adresse findet Ihr im Impressum.</p>
<p>Morgen fahre ich mit Alma nach Lothringen, zur Taufe meines Patendrillings. Da Alma das Patenkind der Täuflingsmutter ist, begleitet sie mich. Zu fünft fahren wollten wir lieber nicht, zumal Mustafa doch am liebsten zu Hause ist. (Also bei uns! :))</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/1ad6b7c0ff1943608ce20919f4f6ba99" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.textfuss.de/danksagung/">Danksagung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.textfuss.de">Textfuss - Gesa Füßle</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Noch drei Wochen</title>
		<link>https://www.textfuss.de/noch-drei-wochen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[leitzordner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jul 2014 09:27:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mustafa]]></category>
		<category><![CDATA[afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch lernen]]></category>
		<category><![CDATA[hagenbeck]]></category>
		<category><![CDATA[malen]]></category>
		<category><![CDATA[zauberer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Langsam macht es sich bemerkbar, dass wir seit zwei Monaten Dauerkinderpartystimmung im Haus haben. Anton ist vollkommen überanstrengt und immer wieder findet man lädierte Gegenstände herumliegen.  Der Gemütszustand der (Gast-)Eltern verschiebt sich von ent- zu angespannt. Das klingt so, als würde Mustafa unser Haus auseinandernehmen, das ist aber gar nicht der Fall. Nur dass zwei [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.textfuss.de/noch-drei-wochen/">Noch drei Wochen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.textfuss.de">Textfuss - Gesa Füßle</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Langsam macht es sich bemerkbar, dass wir seit zwei Monaten Dauerkinderpartystimmung im Haus haben. Anton ist vollkommen überanstrengt und immer wieder findet man lädierte Gegenstände herumliegen.  Der Gemütszustand der (Gast-)Eltern verschiebt sich von ent- zu angespannt.<span id="more-1036"></span></p>
<p>Das klingt so, als würde Mustafa unser Haus auseinandernehmen, das ist aber gar nicht der Fall. Nur dass zwei Jungs, die sich über Kleinigkeiten so begeistern können wie die beiden,  ihre Energie irgendwie rauslassen müssen. Ich kannte Anton bisher als einen zwar hibbeligen, insgesamt aber doch eher ruhigen Wicht, nun ist er außer Rand und Band. Der Geräuschpegel im Haus ist nur dann zu ertragen, wenn Mustafa und Anton nicht miteinander rumhängen. Wenn beide zu Hause sind, ist das jedoch kaum zu bewerkstelligen, und es ist ja auch schön, dass sie sich so gut verstehen.</p>
<p>Wir haben nun die Notbremse gezogen und den Spielbereich der Kinder auf die Kinderzimmer und den Garten beschränkt. Bisher gab es noch ein weiteres Spielzimmer, das aber nur übers Wohnzimmer zu erreichen war und sich rapide in selbiges ausdehnte.</p>
<p>Wir haben an den letzten Wochenenden viel unternommen und es ist sehr schön, wie Mustafa sich über Kleinigkeiten freut. Letztes Wochenende waren wir mit sämtlichen Gastfamilien in Hagenbecks Tierpark, wo auch Mustafa begeistert die mitgebrachten 4 kg Karotten an die Elefanten verfütterte. Ein großer Spaß. Vielen Dank an die Albertinen-Stiftung, die  dazu eingeladen hatte.</p>
<div id="attachment_1039" style="width: 310px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/Giraffe.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1039" class="size-medium wp-image-1039" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/Giraffe-300x225.jpg" alt="Giraffe" width="300" height="225" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/Giraffe-300x225.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/Giraffe-768x576.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/Giraffe-1030x773.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/Giraffe-1500x1125.jpg 1500w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/Giraffe-705x529.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/Giraffe-450x338.jpg 450w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/Giraffe.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-1039" class="wp-caption-text">Giraffe</p></div>
<p>Ein weiterer Dank geht an <a href="http://freith.de/stimme/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Britta</a>, die uns zum Eisessen einlud, als ich noch mit Mustafa im Krankenhaus festsaß. Letzten Sonntag konnten wir die Einladung endlich einlösen und verbrachten einen schönen Nachmittag in ihrem Garten.</p>
<p>Mustafa spricht inzwischen quasi fließend Deutsch. Die Grammatik ist natürlich frei interpretiert, aber man versteht problemlos, war er einem mitteilen möchte. Tut er sich weh, neigt er ebenso wie Anton zum Dramatisieren, das hat er sich ganz hervorragend abgeguckt. Er ist nach wie vor sehr hilfsbereit, auch den Kindern gegenüber. Dafür übt Alma mit ihm Zählen und Schreiben.</p>
<p>Gestern waren wir auf dem Kindergartenfest, auf dem die Chefin ankündigte, der Magier würde die Kinder jetzt verzaubern. (Anton: &#8222;Ich WILL NICHT verzaubert werden!&#8220;) In der Tat waren die Kinder fasziniert und Mustafa ist vor Lachen mehrfach umgekippt. Da er saß, war das nicht ganz so schlimm. Die vielen Attraktionen waren ihm aber weniger wichtig als die riesige Sandkiste. Sandspielzeug werden wir ihm auf jeden Fall nach Afghanistan mitgeben. Ich habe auf Amazon eine <a title="Wünsche" href="http://www.amazon.de/gp/registry/wishlist/8K3AOU69AYGD" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wunschliste für Mustafa</a> eingerichtet. Wer möchte, kann dort etwas für ihn bestellen oder sich davon inspirieren lassen und es woanders kaufen. Teilt mir das dann bitte mit, damit ich den Gegenstand aus der Liste löschen kann. Das Fahrrad kann er nicht mitnehmen, aber ein Roller wäre schön, den kriegen wir im Koffer unter.</p>
<div id="attachment_1038" style="width: 310px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/Zahnfreundchen.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1038" class="size-medium wp-image-1038" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/Zahnfreundchen-300x225.jpg" alt="Auf www.zahnfreundchen.de gibt es Süßigkeiten, die verhindern, dass einem Bakterien auf die Zähne pinkeln. Was man auf einem Kindergartenfest alles lernt!" width="300" height="225" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/Zahnfreundchen-300x225.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/Zahnfreundchen-768x576.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/Zahnfreundchen-1030x773.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/Zahnfreundchen-1500x1125.jpg 1500w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/Zahnfreundchen-705x529.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/Zahnfreundchen-450x338.jpg 450w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/07/Zahnfreundchen.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-1038" class="wp-caption-text">Auf www.zahnfreundchen.de gibt es Süßigkeiten, die verhindern, dass einem Bakterien auf die Zähne pinkeln. Was man auf einem Kindergartenfest alles lernt!</p></div>
<p>Mustafa wird ein großes Loch in unserem Alltag hinterlassen. Ich habe ein sehr positives Gefühl bei seiner Familie, er muss nicht hungern und hat viele Möglichkeiten. Das macht den Abschied für uns Eltern leichter. Ich bin gespannt, wie unsere Kinder klarkommen werden. <a href="http://www.claudiatimmann.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Claudia </a>hat als Spende Familienfotos von uns gemacht, danke auch dafür!</p>
<hr />
<p>Spenden für herzkranke Kinder aus Afghanistan könnt Ihr bei der <a href="http://www.albertinen.de/ueber_uns/albertinen_stiftung/projekte2/herzbruecke" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Herzbrücke</a>. Von der Höhe der eingegangenen Spendengelder hängt es ab, wie viele Kinder in Deutschland operiert werden können. Alles, was bei uns an Spenden ankommt und nicht direkt für Mustafa verwendet wird, überweisen wir später an die Herzbrücke.<img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/8ad7c28bfed548489d41b9a55b76581c" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/f98add2bb7e94e1fa4897df69a7411ec" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Halbzeiturlaub</title>
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		<dc:creator><![CDATA[leitzordner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2014 15:14:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mustafa]]></category>
		<category><![CDATA[afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[amrum]]></category>
		<category><![CDATA[gastkind]]></category>
		<category><![CDATA[halbzeit]]></category>
		<category><![CDATA[herzbrücke]]></category>
		<category><![CDATA[nordsee]]></category>
		<category><![CDATA[sand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie es der Zufall so will, sind wir genau zu dem Zeitpunkt an die Nordsee gefahren, als Mustafa &#8222;Bergfest&#8220; hatte. Wir verbrachten drei wunderbare Tage in Dagebüll und auf Amrum, wo die Gastgroßeltern im Urlaub weilten. Dort konnte Mustafa wieder mal mit seinem unglaublichen Orientierungssinn aufwarten, ich verbrachte Stunden mit den Jungs am Fähranleger (Alma [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie es der Zufall so will, sind wir genau zu dem Zeitpunkt an die Nordsee gefahren, als Mustafa &#8222;Bergfest&#8220; hatte. Wir verbrachten drei wunderbare Tage in Dagebüll und auf Amrum, wo die Gastgroßeltern im Urlaub weilten.<span id="more-1018"></span></p>
<div id="attachment_1019" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/06/P1090251.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1019" class="size-medium wp-image-1019 " src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/06/P1090251-300x200.jpg" alt="Mustafa weiß, wo es langgeht" width="300" height="200" /></a><p id="caption-attachment-1019" class="wp-caption-text">Mustafa weiß, wo es langgeht</p></div>
<p>Dort konnte Mustafa wieder mal mit seinem unglaublichen Orientierungssinn aufwarten, ich verbrachte Stunden mit den Jungs am Fähranleger (Alma war krank und blieb mit Papa in der Ferienwohnung) und wir genossen Watt, Sonne und Sand. Anton und Mustafa verbrachten den Tag auf Amrum primär rennend, wenn sie nicht gerade Muscheln sammelten oder Kuchen backten. Es ist schon sehr beeindruckend, wie fit Mustafa jetzt ist. Am Abend gehen die Kinder weiterhin früh ins Bett, weil sie einfach völlig fertig sind. Morgens spielen sie friedlich miteinander und ab und zu wird aufgeräumt, das kann Mustafa gigantisch gut.*</p>
<div id="attachment_1021" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/06/P1090268.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1021" class="size-medium wp-image-1021 " src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/06/P1090268-300x200.jpg" alt="Fähre gucken (von Fähre aus)" width="300" height="200" /></a><p id="caption-attachment-1021" class="wp-caption-text">Fähre gucken (von Fähre aus)</p></div>
<p>Mustafas Sprachkenntnisse haben einen weiteren großen Satz gemacht, er sagt jetzt Sachen wie &#8222;Anton hat gesagt, dass &#8230;&#8220;, zählt auf Deutsch bis fünf und hat gut zwei Kilo zugenommen, was fast wenig erscheint, bei den Unmengen, die er verdrückt. Er geht begeistert in den Kindergarten, wo er ein zweites Frühstück und ein erstes Mittagessen bekommt. Soll heißen: Gefrühstückt wird zu Hause, dann im Kindergarten noch einmal. Später gibt es dort Mittagessen, anschließend werden die Jungs abgeholt und zu Hause gibt es &#8230; Mittagessen.  Im Gegensatz zu Anton lässt sich Mustafa keine Mahlzeit entgehen.</p>
<p>Als er eben mit seinen Eltern telefonierte, hörte ich ihn &#8222;Shaun das Schaf&#8220;, &#8222;Grüffelo&#8220; und &#8222;Grüffelokind&#8220; sowie &#8222;essen&#8220; sagen. Sein Onkel erzählte mir danach, Mustafa habe gesagt, er könne schon richtig viel Deutsch. Was keine Übertreibung ist.</p>
<p>Vorhin war eine Redakteurin der Bergedorfer Zeitung hier, Mustafa machte ihr die Tür auf und stellte sich mit &#8222;Ich bin Mustafa&#8220; vor. Da hat sie ganz schön große Augen gemacht.</p>
<div id="attachment_1024" style="width: 310px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/06/P1090296.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1024" class="size-medium wp-image-1024" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/06/P1090296-300x200.jpg" alt="Die Rennkinder und Opa auf Amrum" width="300" height="200" /></a><p id="caption-attachment-1024" class="wp-caption-text">Die Rennkinder und Opa auf Amrum</p></div>
<p>Mustafa und Anton sind unzertrennlich. Für Anton wird der Abschied sehr schmerzlich werden. Ich hatte  nicht damit gerechnet, dass so eine enge Beziehung entstehen würde. Warum eigentlich nicht? Ich neige dazu, mir im Vorfeld nicht die schönste Variante auszumalen, um nicht enttäuscht zu werden. Dass es so schön und unkompliziert mit einem Gastkind werden würde, hatte ich wirklich nicht erwartet.</p>
<p>Ein herzlicher Dank geht übrigens auch an Reitlehrerin Mella, die Mustafa kostenlos am Reitunterricht teilnehmen lässt. Reiten ist das Wochenhighlight von allen drei Kindern.</p>
<p>* Vielleicht sollte ich ihn vor seiner Abreise noch in mein Arbeitszimmer lassen.</p>
<hr />
<p>Eure Spenden sind willkommen, vor allem natürlich direkt bei der <a href="http://www.albertinen.de/ueber_uns/albertinen_stiftung/projekte2/herzbruecke" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Herzbrücke</a>. Von der Höhe der eingegangenen Spendengelder hängt es ab, wie viele herzkranke Kinder aus Afghanistan in Deutschland operiert werden können. Alles, was bei uns an Spenden ankommt und nicht direkt für Mustafa verwendet wird, überweisen wir später an die Herzbrücke.<img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/8ad7c28bfed548489d41b9a55b76581c" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/a53c9a78eb634fe48eadb02a2155e5ee" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Mama war weg</title>
		<link>https://www.textfuss.de/mama-war-weg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[leitzordner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2014 07:03:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mustafa]]></category>
		<category><![CDATA[afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[herzbücke]]></category>
		<category><![CDATA[kindergarten]]></category>
		<category><![CDATA[paris]]></category>
		<category><![CDATA[zahnarzt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Über Himmelfahrt habe ich mich für fünf Nächte mit meiner Nachbarin nach Paris verdrückt. Die Reise hatten wir im Januar gebucht, als wir noch nichts von einem Mustafa wussten. Darüber bin ich sehr froh, sonst wären wir wahrscheinlich nicht gefahren. Wir ließen also meinen Mann mit drei Kindern zurück, doch bei denen lief alles ganz [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Über Himmelfahrt habe ich mich für fünf Nächte mit meiner Nachbarin nach Paris verdrückt. Die Reise hatten wir im Januar gebucht, als wir noch nichts von einem Mustafa wussten. Darüber bin ich sehr froh, sonst wären wir wahrscheinlich nicht gefahren. Wir ließen also meinen Mann mit drei Kindern zurück, doch bei denen lief alles ganz prima, wie mir von allen Seiten berichtet wurde. &#8222;Beim Einkaufen war Papa stressig&#8220;, sprach die Tochter, aber das kann man ja auch verstehen.<span id="more-1001"></span></p>
<div id="attachment_1003" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/06/Paris-6.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1003" class="size-medium wp-image-1003 " src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/06/Paris-6-300x199.jpg" alt="Auf dem Dach des Printemps" width="300" height="199" /></a><p id="caption-attachment-1003" class="wp-caption-text">Auf dem Dach des Printemps (Foto: Nachbarin)</p></div>
<p>Paris war selbstverständlich so wunderschön, wie es immer ist. Für mich war es eine ganz neue Erkenntnis, dass ich diese Stadt besser kenne als jede andere. Ich habe normalerweise null Orientierungssinn, aber hier konnte ich eigentlich immer spüren, wo es langging. Jeden Morgen telefonierte ich mit den Kindern, auch Mustafa sagte &#8222;Hallo Mama&#8220; und &#8222;ja, Mama&#8220;.</p>
<p>Am Dienstag kamen wir gegen Mittag wieder zu Hause an, die Kinder waren angemessen erfreut. Mustafa spricht natürlich inzwischen noch mehr, er spielt hauptsächlich mit Anton und die beiden diskutieren viel miteinander, wie man beispielsweise die Autos am besten aufbaut. Wenn Anton hinfällt, sagt Mustafa &#8222;Entschuldigung&#8220; &#8211; Anton: &#8222;Nein, Mustafa, das warst du nicht!&#8220; &#8211; Mustafa: &#8222;Entschuldigung!&#8220; usw. Kleine Missverständnisse im Kinderalltag. Ansonsten hört man: &#8222;Anton! Komma mit!&#8220; oder auch &#8222;Anton! Gehma weg!&#8220;</p>
<p>Mustafa erzählte mir, dass er mit Papa und Alma Fähre gefahren ist und dass er beim Zahnarzt war, bei dem es einen Fernseher an der Decke gibt. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an die <a href="http://www.grosseundkleinezaehne.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zahnarztpraxis</a>, besonders natürlich an Dr. Steffi, die Mustafa umsonst behandelt. Dienstag wurden am Bauch die Fäden gezogen und nun ist er wieder ganz heil und zufrieden.</p>
<div id="attachment_1004" style="width: 209px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/06/Paris-1.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1004" class="size-medium wp-image-1004 " src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/06/Paris-1-199x300.jpg" alt="Ich hatte mich in Paris auch schnell wieder eingelebt" width="199" height="300" /></a><p id="caption-attachment-1004" class="wp-caption-text">Ich hatte mich in Paris auch schnell wieder eingelebt (Foto: Nachbarin)</p></div>
<p>Eigentlich war der Plan, Mustafa mit Alma in die Vorschule zu schicken. Nun wurde die Vorschullehrerin im letzten Moment zögerlich und da die Jungs so gut zusammen spielen, ist er heute zum Schnuppern in den Kindergarten gegangen. Auch dahin ein dickes Dankeschön!</p>
<p>Mustafa hat sich wirklich toll eingelebt. Und wenn er nun vormittags im Kindergarten ist, müssen wir die Fernsehkabel auch nicht mehr aus- und umstecken, damit er nicht den ganzen Vormittag vor der Glotze sitzt. Hat eh nicht geholfen. Technik ist keine Herausforderung für ihn.</p>
<hr />
<p>Eure Spenden sind willkommen, vor allem natürlich direkt bei der <a href="http://www.albertinen.de/ueber_uns/albertinen_stiftung/projekte2/herzbruecke" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Herzbrücke</a>. Von der Höhe der eingegangenen Spendengelder hängt es ab, wie viele herzkranke Kinder aus Afghanistan in Deutschland operiert werden können. Alles, was bei uns an Spenden ankommt und nicht direkt für Mustafa verwendet wird, überweisen wir später an die Herzbrücke.<img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/8ad7c28bfed548489d41b9a55b76581c" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/62d6d3ca984b41939396329b7606ee8b" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Alltag mit Gastkind</title>
		<link>https://www.textfuss.de/alltag-mit-gastkind/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[leitzordner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 May 2014 09:12:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mustafa]]></category>
		<category><![CDATA[afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[alltag]]></category>
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		<category><![CDATA[herz-op]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was soll ich sagen, es läuft super mit Mustafa. Manchmal ist man etwas irritiert, weil Dinge an andere Plätze geräumt wurden oder der DVD-Player läuft, aber insgesamt ist die Stimmung prima. Unsere Kinder spielen jetzt auch richtig gut mit ihm. Nach der traurigen ersten Nach-Krankenhaus-Nacht ist er eigentlich durchgehend gut gelaunt gewesen. Unsere Nachbarschaft ist [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was soll ich sagen, es läuft super mit Mustafa. Manchmal ist man etwas irritiert, weil Dinge an andere Plätze geräumt wurden oder der DVD-Player läuft, aber insgesamt ist die Stimmung prima. Unsere Kinder spielen jetzt auch richtig gut mit ihm. Nach der traurigen ersten Nach-Krankenhaus-Nacht ist er eigentlich durchgehend gut gelaunt gewesen.<span id="more-997"></span></p>
<p>Unsere Nachbarschaft ist bestens über Mustafa informiert (&#8222;Wie heißt er doch gleich? Mohammed, oder?&#8220;) und alle erkundigen sich nach seinem Gesundheitszustand. Spätestens seit der Konfirmationsfeier nebenan weiß jeder, wer der kleine dunkle Junge ist, der gern mit mir vor dem Haus auf der Bank sitzt, wenn die anderen Kinder morgens Richtung Kindergarten/Vorschule fahren.</p>
<p>Ich für meinen Teil hatte in letzter Zeit sehr viel zu tun und freue mich umso mehr, dass ich morgen für ein paar Tage wegfahre. Nach Paris. Mit meiner Nachbarin. Das stand schon fest, als uns Mustafa angekündigt wurde, sonst hätte ich die Reise wahrscheinlich nicht gebucht. Nun bin ich sehr froh, denn Andi wird ganz sicher gut zurechtkommen und ich kann mich ein bisschen entspannen. Hinzu kommt, dass ich viele Leute treffen werde, die ich sehr lange nicht gesehen habe. Die letzten Begegnungen liegen fünf Jahre zurück. Einen Freund werde ich treffen, den ich seit 18 (!!) Jahren nicht gesehen habe. Aber das ist ja das Schöne bei Freunden: Lange Wiedersehenspausen sind zwar doof, beeinträchtigen aber nicht die Freundschaft.</p>
<p>Vielleicht müssen wir Mustafa noch von einem Afghanen erklären lassen, dass ich nicht für immer wegfahre. Mal sehen, wie er auf meine Abreise reagiert. Insgesamt ist er sehr viel mehr auf seinen Gastpapa fixiert, ich werde ab und zu in meinem Arbeitszimmer besucht und beschmust, aber er weiß eben auch, dass ich nicht übermäßig viel Zeit für ihn habe. Das Memo-Spiel, das er geschenkt bekommen hat, spielt er sehr gern, ist aber nur widerwillig dazu zu bewegen, sich an die Spielregeln zu halten &#8211; obwohl er sie versteht. So langsam kristallisiert sich auch heraus, was er kann und was nicht. Malen zum Beispiel ist vom Ergebnis her nicht berauschend, alles Technische muss man aber eher in Sicherheit bringen. Um zu vermeiden, dass der DVD-Spieler ganztägig läuft, haben wir alle Stecker ausgesteckt. Hat zwei Tage was genützt. Er geht aber bisher nur dran, wenn vormittags unsere Kinder weg sind. Alleine spielen gefällt ihm nicht so, es sei denn, man stellt ihm ein Handy zur Verfügung.</p>
<p>Ich glaube, er wird sich überschlagen vor Freude, wenn er endlich mit zur Vorschule darf.</p>
<hr />
<p>Eure Spenden sind willkommen, vor allem natürlich direkt bei der <a href="http://www.albertinen.de/ueber_uns/albertinen_stiftung/projekte2/herzbruecke" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Herzbrücke</a>. Von der Höhe der eingegangenen Spendengelder hängt es ab, wie viele Kinder in Deutschland operiert werden können. Alles, was bei uns an Spenden ankommt und nicht direkt für Mustafa verwendet wird, überweisen wir später an die Herzbrücke.<img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/8ad7c28bfed548489d41b9a55b76581c" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/751d31e4360d40b7b27dcb3d955e4f23" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Wieder zu Hause!</title>
		<link>https://www.textfuss.de/wieder-zu-hause/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[leitzordner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 May 2014 07:31:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mustafa]]></category>
		<category><![CDATA[afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[herz-op]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als ich am Samstag um halb neun das Krankenzimmer betrat, blickten mir zwei sehr fitte Kinder entgegen. Der Erholungsgrad der letzten 12 Stunden war immens. Wir spazierten über den Gang (was immer zu Spalierbildung beim Personal führt, alle kommen zum Anfeuern auf den Flur), observierten die Eingangshalle und saßen im Sonnenschein auf dem Balkon. Wir [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich am Samstag um halb neun das Krankenzimmer betrat, blickten mir zwei sehr fitte Kinder entgegen. Der Erholungsgrad der letzten 12 Stunden war immens. Wir spazierten über den Gang (was immer zu Spalierbildung beim Personal führt, alle kommen zum Anfeuern auf den Flur), observierten die Eingangshalle und saßen im Sonnenschein auf dem Balkon. Wir bestellten Prof. Rieß zu uns, er möge uns doch bittebitte entlassen. Und in der Tat &#8211; nach dem Echo durften wir unsere Sachen packen.<span id="more-992"></span></p>
<p>Ich bestellte meinen Papa zum Abholen, damit wir nicht so lange würden warten müssen. Die kurze Restwartezeit verbrachten Mustafa und ich mit Eisessen.</p>
<p>Nach einem schönen Nachmittag an der Alster kamen wir schließlich wieder an der Elbe an. Mustafa telefonierte mit seinen Eltern und war danach so untröstlich, dass er bei uns im Bett schlafen musste. Doch am Sonntag war die Laune wieder brillant. Schmerzen hat er keine, es sei denn, man haut ihm auf die Brust, aber das macht ja niemand. Er spricht jetzt sehr viel, kuschelt gern und hilft, wo er kann.</p>
<p>Als er gestern ungewöhnlich viel Zeit im Bad verbrachte, überprüfte ich, was er da wohl so tat. Auf dem Badeteppich lagen diverse Klopapierblätter verteilt. Ich sagte, er solle sie aufheben, er deutete auf seine nackten Füße. Ich verstand das so, dass er sich die Füße mit dem Klopapier geputzt habe und sagte wieder, er solle das Papier aufheben. Als ich demonstrativ ein Stück hochhob, verstand ich das Problem &#8211; er hatte damit die Sandberge abgedeckt, die er mit der umgekrempelten Hose und den Füßen ins Bad geschleppt hatte.</p>
<p>Die letzte Nacht war friedlich, er war zwar mehrfach wach und unterwegs, aber nicht traurig.</p>
<p><img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/6cedfb0540bb4600b349d31b847e2db7" alt="" width="1" height="1" />Meine Kollegin <a href="http://wortladen.com/2014/05/26/lob-fuer-aktion-und-marketing/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Andrea Görsch hat die familieninterne Schimpfwortkasse der Herzbrücke gespendet</a> und sich über die Reaktion der Stiftung gefreut. Bitte schimpft ordentlich weiter!</p>
<hr />
<p>Eure Spenden sind willkommen, vor allem natürlich direkt bei der <a href="http://www.albertinen.de/ueber_uns/albertinen_stiftung/projekte2/herzbruecke" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Herzbrücke</a>. Von der Höhe der eingegangenen Spendengelder hängt es ab, wie viele Kinder in Deutschland operiert werden können. Alles, was bei uns an Spenden ankommt und nicht direkt für Mustafa verwendet werden kann, überweisen wir später an die Herzbrücke.<img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/8ad7c28bfed548489d41b9a55b76581c" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Neues aus der Klinik</title>
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		<pubDate>Thu, 22 May 2014 06:01:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mustafa]]></category>
		<category><![CDATA[afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[gastkind]]></category>
		<category><![CDATA[herz-op]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Dienstag war die Operation. Jetzt ist Donnerstag, kurz vor 7 Uhr. Endlich Zeit, den Bericht nachzuliefern. Dienstag Statt um 9:15 Uhr kommen wir schon mindestens eine halbe Stunde früher im Krankenhaus an. Der Verkehr war einfach nicht zäh genug. Obwohl wir Mustafa am Montag noch nichts von der OP erzählt hatten, war er an [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstag war die Operation. Jetzt ist Donnerstag, kurz vor 7 Uhr. Endlich Zeit, den Bericht nachzuliefern.<span id="more-976"></span></p>
<p><strong>Dienstag</strong></p>
<p>Statt um 9:15 Uhr kommen wir schon mindestens eine halbe Stunde früher im Krankenhaus an. Der Verkehr war einfach nicht zäh genug. Obwohl wir Mustafa am Montag noch nichts von der OP erzählt hatten, war er an dem Tag nervöser als sonst. Als wir ihn am Dienstag wecken und er die Ansage bekommt, nichts essen und trinken zu dürfen, ist ihm sofort klar, was ihm blüht.</p>
<div id="attachment_978" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0014.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-978" class="size-medium wp-image-978 " src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0014-300x225.jpg" alt="Vorher" width="300" height="225" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0014-300x225.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0014-768x576.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0014-1030x773.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0014-1500x1125.jpg 1500w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0014-705x529.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0014-450x338.jpg 450w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0014.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-978" class="wp-caption-text">Vorher</p></div>
<p>Er ist also angespannt, aber gefasst, als wir im Krankenhaus ankommen. Schwester Dana kümmert sich um uns. Wir spielen mit den aufgeblasenen und bemalten Gummihandschuhen, malen Tüten an, suchen Flugzeuge in Büchern und werfen mit einem Gummihandschuhknäuel nach aufgestapelten Pappbechern. Mustafa hat schon sein riesiges OP-Hemd an und den Beruhigungssaft intus, allerdings merkt man ihm das keineswegs an. Im Gegensatz zu Freitag, als er irgendwann umkippte, ist er auch motorisch noch voll funktionsfähig. Erst um 11:15 kommen die Pfleger das Kind holen. Mustafas Gesichtszüge frieren ein, die Augen werden groß.</p>
<p>Bis zur Schleuse darf ich mitkommen und muss dann mit ansehen, wie dieses unglaublich tapfere Kind weggeschoben wird.</p>
<p>Die OP soll etwa zwei Stunden dauern, ich gehe in die Cafeteria &#8211; nachdem die Stationsärztin mir noch persönlich den Weg zur Intensivstation gezeigt hat. Das Krankenhaus ist zwar klein, Leute wie ich verlaufen sich da aber trotzdem sehr leicht.</p>
<p>In der Cafete (sie hieß das an der Uni Tübingen, ich benutze das Wort nie, denke es aber immer) habe ich kurz Angst, dass es keine Cola gibt. Ausschließlich gesunder Kram im Krankenhaus? Ist das realistisch? Nein. Na, da ist sie ja.</p>
<p>Ich mache es mir auf einem mintgrünen Stuhl bequem und lege mein Sudoku-Heft vor mich hin. Viel mehr passiert erst einmal nicht. Ich schaffe gerade mal zwei Sudokus in zwei Stunden, den Negativrekord werde ich so schnell nicht brechen können. Bin halt etwas abgelenkt. Haben Krankenhausmitarbeiter früher nicht immer Latschen getragen? Hier tragen sie alle klobige Turnschuhe. Sehen die Stuhllehnen nicht aus wie Backenzähne mit extremem Zahnhalskaries? Hat die Bild selbst recherchiert, dass die Frauen neuerdings finden, Sex habe etwas Himmlisches? Oder waren das amerikanische Wissenschaftler? Kann man vor Nervosität selbst einen Herzfehler bekommen?</p>
<p>Der einzige Lichtblick ist der latzbehoste, grauschöpfige Hausmeister, der mir jedesmal zuzwinkert, wenn er vorbeikommt.</p>
<p>Nach 2,5 Stunden endlich der erlösende Anruf von Prof. Rieß: OP gut verlaufen.</p>
<div id="attachment_980" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0025.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-980" class="size-medium wp-image-980 " src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0025-300x225.jpg" alt="Für meine Zwecke ausreichend: Grün in Schnelsen" width="300" height="225" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0025-300x225.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0025-768x576.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0025-1030x773.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0025-1500x1125.jpg 1500w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0025-705x529.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0025-450x338.jpg 450w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0025.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-980" class="wp-caption-text">Für meine Zwecke ausreichend: Grün in Schnelsen</p></div>
<p>Dass es noch weitere vier Stunden dauern wird, bis ich zu Mustafa kann, ist mir nicht klar, irgendwann erfahre ich es doch. Ich richte mich auf dem einzigen Fleckchen Grün in der Nähe (direkt am Bahnhof) häuslich ein und starre in den Himmel.</p>
<div id="attachment_981" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0028.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-981" class="size-medium wp-image-981 " src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0028-300x225.jpg" alt="Himmel über Schnelsen" width="300" height="225" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0028-300x225.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0028-768x576.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0028-1030x773.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0028-1500x1125.jpg 1500w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0028-705x529.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0028-450x338.jpg 450w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0028.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-981" class="wp-caption-text">Himmel über Schnelsen</p></div>
<p>Um kurz vor 6 kommt der erlösende Anruf. Mustafa ist wach. Ich bin darauf vorbereitet, ein an viele Schläuche angeschlossenes Kind vorzufinden. Mit Mustafa im Raum liegt Hadi, der direkt vor ihm operiert wurde. Es werden immer zwei Kinder an einem Tag operiert, damit sie nicht so allein sind.</p>
<p>Ich bin also vorbereitet.  Und da liegt er nun. Das sind aber viele Schläuche. Und Kabel. Jetzt bloß nicht weinen, es ist doch alles gut. Ich bin froh, dass er die Augen zu hat, schaffe es irgendwie, meine großen Augen runterzuschlucken (so fühlt es sich an) und trete an sein Bett. Er ist noch benommen, macht ab und zu die Augen auf, merkt aber, dass ich da bin. &#8222;Banane&#8220; möchte er, Bananensaft, aber es ist nur Wasser in kleinen Schlucken erlaubt. &#8222;Aua&#8220; sagt er auch, ja, es sieht alles ziemlich nach aua aus. Die Schwester ist erstaunt, dass er schon gleich Deutsch spricht, obwohl er noch halb im Delirium ist.</p>
<div id="attachment_982" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0031.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-982" class="size-medium wp-image-982 " src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0031-300x225.jpg" alt="14 Schläuche" width="300" height="225" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0031-300x225.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0031-768x576.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0031-1030x773.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0031-1500x1125.jpg 1500w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0031-705x529.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0031-450x338.jpg 450w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/05/PICT0031.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-982" class="wp-caption-text">14 Schläuche</p></div>
<p>Ich bleibe zwei Stunden bei Mustafa und zähle immer wieder die Schläuche. 14. Vielleicht auch ein paar mehr oder weniger, es ist ein ziemliches Wirrwarr und bei der Menge ist es auch egal, wie viele es nun genau sind. Die diensthabende Schwester Ann-Kathrin ist diejenige, die mit in Afghanistan war, um die Kinder abzuholen. Sie erzählt mir von ihren Eindrücken. Der Anästhesist kommt vorbei, auch er überlegt, ob seine Familie nicht mal ein Gastkind aufnehmen sollte und fragt nach meinen Erfahrungen.</p>
<p>Um 20 Uhr fahre ich zu meinen Eltern. Sie wohnen näher am Krankenhaus, deshalb schlafe ich jetzt bei ihnen. Gegen 22 Uhr kommt noch eine SMS aus dem Hause Rieß, Mustafa würde friedlich schlafen.</p>
<p><strong>Mittwoch</strong></p>
<p>8 Uhr: Ich besorge Bananensaft und begebe mich zur Intensivstation. Einige Schläuche sind verschwunden, Mustafa ist nicht mehr fixiert. Er ist erschöpft, macht aber einen recht fitten Eindruck. Er trinkt Wasser in kleinen Schlucken, viel auf einmal ist noch nicht erlaubt, Bananensaft auch nicht. Joghurt geht, Pudding auch.</p>
<p>Ich hole die mitgebrachten Bücher von der Station. Schwester Dana lässt Mustafa Grüße ausrichten. Mustafa und ich gucken immer mal wieder ein Wimmelbuch oder den Grüffelo an, dann schläft er ein.</p>
<p>Der Anästhesist kommt wieder vorbei und sagt, ihn hätte das von mir Erzählte gestern noch sehr beschäftigt. Was ich wohl gesagt habe?</p>
<p>Ich unterhalte mich mit Pfleger Volker, der auch schon ein oder mehrere Gastkinder aufgenommen hatte. Er erklärt mir auch alle Schäuche und Kabel.</p>
<p>Mali, die Gastmutter von Hadi, ist selbst Afghanin. Hadi ist ihr sechstes Gastkind. Sie fragt mich, ob wir wieder eins nehmen würden. Ich sage spontan ja, obwohl ich darüber ja eigentlich erst am Ende von Mustafas Aufenthalt nachdenken wollte. Sie sagt: &#8222;Ja, das werdet ihr. Es ist wie eine Sucht.&#8220; Das ist es wohl wirklich. Kein schlechtes Hobby eigentlich.</p>
<p>Mali erzählt mir von Afghanistan. Sie hat das Land 1980 verlassen, um sich in Deutschland am Herzen operieren zu lassen. Dafür mussten ihre Eltern ihr Haus verkaufen. Das ist alles so furchtbar.</p>
<p>Noch etwas ist furchtbar und ich bin froh, dass ich es erst jetzt weiß: Mustafas Herzfehler war noch schlimmer als gedacht. Irgendwann in den nächsten Monaten wäre er an einem Infarkt gestorben. Ein weiteres  Gastmädchen, das nur zufällig mitgekommen ist, weil andere Eltern ihre Tochter doch nicht mitschicken wollten, steht herzbedingt kurz vor dem Leberversagen. Sie wird jetzt gerade operiert. Letzte Rettung.</p>
<p>Mir ist das gerade alles ein bisschen viel. Es ist so schrecklich und so schön und ich frage mich, warum das alles sein muss und sich die Leute ihr Leben gegenseitig so schwer machen müssen.</p>
<p><strong>Donnerstag</strong></p>
<p>Heute kommen die Drainagen raus, angeblich geht es den Kindern dann sofort viel besser. Heute kommen die beiden auf die normale Station, dort werde ich dann wohl auch übernachten.</p>
<p>Ich muss los.</p>
<p><img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/4eb7274afa4b4472b36e93b77c490b4c" alt="" width="1" height="1" /></p>
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