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	<title>teutendorf Archive - Textfuss - Gesa Füßle</title>
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	<title>teutendorf Archive - Textfuss - Gesa Füßle</title>
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		<title>23.07.1936: Mein lieber Puck! (Leni)</title>
		<link>https://www.textfuss.de/230736/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[leitzordner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jan 2014 11:33:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Briefe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem ich im November das Gut besucht habe, lässt es mir keine Ruhe. Am liebsten würde ich mich für einige Wochen mit dem Computer und den ganzen Ordnern dort verkriechen, um Ordnung in den ganzen Klumpatsch zu bringen. Die Idee ist momentan aber nicht praktikabel &#8211; ich suche noch nach einer Lösung. Einstweilen flüchte ich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich im November das Gut besucht habe, lässt es mir keine Ruhe. Am liebsten würde ich mich für einige Wochen mit dem Computer und den ganzen Ordnern dort verkriechen, um Ordnung in den ganzen <span id="more-599"></span>Klumpatsch zu bringen. Die Idee ist momentan aber nicht praktikabel &#8211; ich suche noch nach einer Lösung. Einstweilen flüchte ich dieses Wochenende gemeinsam mit meinen Kindern aus unserem Haus, in dem dann endlich die Treppe gestrichen wird. Großartigerweise können wir auf dem Gut unterkommen und dort auch bei schlechtem Wetter ganz bestimmt ein schönes Wochenende verleben. Floßfahren wird wohl nicht drin sein, auch ein Ausflug zum besagten See ist wohl utopisch. Ganz sicher werden wir aber zu Papas (hinten betont, nicht vergessen!) Grab gehen und den Wald unsicher machen &#8211; in der mulmigen Gewissheit, dass dort einst kurzzeitig ein KZ stand.</p>
<p>Ich mache es also wie Leni seinerzeit und verkünde: &#8222;Das Wochenende verbringen wir auf dem Gut.&#8220; :)</p>
<hr />
<p style="text-align: right;">N., den 23. Juli 36</p>
<p>Mein lieber Puck!</p>
<p>Ich hoffte heute bestimmt einige Zeilen von Dir zu bekommen, aber leider ist daraus nichts geworden. Gleich fährt Albrecht nach Teutendorf und nimmt Götze bis Güstrow mit, der dies wieder mit nach Hamburg nimmt, sie sind schon vorgefahren. Heute morgen haben wir einen sehr grossen Spaziergang gemacht, zum See X <span style="text-decoration: underline;">[ca. 3 km Luftlinie entfernt]</span> unter anderem, bis eben wurde dann auschliesslich gebadet und gesonnt, zum Fischer hin und zurück geschwommen, die Kinder wurden vom Floss aus ins Wasser gehalten, einmal drohte es fast umzusinken, als Hermann und alle auf einer Seite standen, das Geschrei war natürlich gross.</p>
<p>Mein Lieb, ich freu mich so auf den Moment, wenn Du erst hier bist, und wieder möchte ich Dich sehr bitten, nicht so spät zu kommen, denn zu um 7 ½ mussten wir die Nachbarschaft am Sonnabend einladen, Frau H. hätte sich sonst selbst mit ihrem Besuch eingeladen, was sowieso schon ziemlich der Fall ist, es war leider nicht zu umgehen. Hoffentlich ist es für Dich nicht solche Hätze, mein Puck.</p>
<p>Für heute genug. Albrecht will jetzt starten. Sonntag kommt er eventuell wieder. Was meinst Du, wenn ich Montag mit Dir nach Hamburg fahre? Puck ich hoffe bestimmt morgen von Dir zu hören, sonst bin ich wirklich sehr traurig.</p>
<p>Es liebt Dich sehr Deine</p>
<p>Leni.</p>
<hr />
<p>Wer Hermann ist, weiß ich gerade noch nicht. Mein Informand wird sich hoffentlich bald melden.</p>
<p><img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/a2214b7c2a9e46e09e5c9dcc0b58127b" alt="" width="1" height="1" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>23.05.1936: Mein lieber Molly-Puck! (Leni)</title>
		<link>https://www.textfuss.de/230536/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[leitzordner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Dec 2013 11:11:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Briefe]]></category>
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		<category><![CDATA[briefe]]></category>
		<category><![CDATA[liebesbrief]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hach, ein besonders schöner Brief! N., den 23. Mai [1936] Mein lieber Molly-Puck! Wieder wird es kein Sonntags Gruss, sondern ein Montags Brief, es ist schlecht, mein Lieb, aber es wird bald besser. Ich freu mich ja schon so auf Dein Kommen, hoffentlich hat der Himmel ein Einsehen und wird das Wetter bis dahin besser, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hach, ein besonders schöner Brief!</p>
<hr />
<p style="text-align: right;">N., den 23. Mai [1936]</p>
<p>Mein lieber Molly-Puck!</p>
<p>Wieder wird es kein Sonntags Gruss, sondern ein Montags Brief, es ist schlecht, mein Lieb, aber <span id="more-569"></span>es wird bald besser. Ich freu mich ja schon so auf Dein Kommen, hoffentlich hat der Himmel ein Einsehen und wird das Wetter bis dahin besser, momentan ist es grauenhaft, aber mich darf der Regen nicht abhalten, ich muss viel unterwegs sein und habe im Revier immer etwas zu gucken. Für Deinen lieben Brief gebe ich Dir in Gedanken einen Kuss, doch darfst Du sie nicht auf Deinem Schreibtisch liegen lassen, denn sonst müsste ich selbst den in Gedanken gegebenen Kuss wieder zurücknehmen.</p>
<p>Ich freu mich so für Dich dass Dir das Boot soviel Spass macht, ich kann mir ja so denken, wie man sich nach einem langen Geschäftstag nach solcher sportlichen Ausarbeitung sehnt. Diese Freiheit geniesse ich hier ja so enorm, dass man jeder Zeit hinaus kann, wenn man möchte, und dadurch dauernde Abwechslung hat. So langsam versuche ich mich im Kontor einzuarbeiten, vorwiegend beschäftige ich mich mit der Buchführung, natürlich fehlen mir dauernd Frl. Rut.s Erläuterungen, aber nach Pfingsten kommt sie für einige Zeit hierher.</p>
<p>Morgen fahren wir nach Teutendorf, um Albrecht zu sehen, Floto hat uns in folge dessen zum Essen aufgefordert und so wird der Tag darüber hingehen. Du wirst sicherlich eine kleine Autotour machen, Puck geniess die Sonntage nur ordentlich, denn wenn wir erst verheiratet sind, musst Du Dich ja immer mit mir abplagen, dann beginnt ja erst die richtige Not, ob wir es überstehen werden??! Mein Lieb ich freu mich so und viel schneller als wir denken wird es soweit sein, denn die Tage rasen förmlich.</p>
<p>Pfingsten muss das Wetter ja gut werden, wenn es jetzt so schlecht ist. Ich finde die Zeit vom 5.-12. für uns ja fast ein wenig kurz, wiederum wenn Du mit Rainer vorher eine Tour machen willst, geht das auch nicht so schnell. Ich würde es sehr begrüssen, wenn Du schon am Donnerstag kämst. Ich habe es Mama erzählt, sie ist sehr einverstanden, und findet es nett, dass Du kommst. Eventuell kommt Alice auch kurz, sonst wird wohl niemand hier sein. Unsere Reise können wir noch nicht machen, es gibt hier zu viele Dinge, bei denen wir nicht fehlen können, und Mama hätte dauernd kein schönes Gefühl. Sie möchte es sehr gern, doch müssen wir es verschieben, denn im Augenblick haben wir zu viele Handwerker und ich kann aus meiner eben angefangenen Sache nicht wieder heraus oder vielmehr muss erstmal hineinkommen.</p>
<p>Mein Lieb, ich schliesse für heute, es ist auch schon ganz viel, mit der Hand würden es endlose Bogen ergeben, Du darfst die Maschine nicht unterschätzen, nachher muss ich den Brief wieder in den Ort radeln wie letztes Mal, da war der Gärtner ausgerechnet eher fort gegangen.</p>
<p>Puck, ich liebe Dich viel mehr als Du ahnst, weil es dafür eben keine Worte gibt, nur träumen kann ich nicht von Dir, weil ich fast nie träume und das leider nicht in der Hand habe, sonst wäre es was anderes.</p>
<p>Geniess den Sonntag sehr und überhaupt jede freie Zeit, grüsse bitte Deine Mutter herzlich und komm bitte sehr bald.</p>
<p>Es liebt Dich Deine Leni</p>
<hr />
<p>Wer Floto ist, weiß ich nicht. Wichtige Personen findet Ihr immer in der Liste unter &#8222;Über die Briefe&#8220;.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.textfuss.de/230536/">23.05.1936: Mein lieber Molly-Puck! (Leni)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.textfuss.de">Textfuss - Gesa Füßle</a>.</p>
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