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	<title>gesellschaft Archive - Textfuss - Gesa Füßle</title>
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	<title>gesellschaft Archive - Textfuss - Gesa Füßle</title>
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		<title>22.12.1930: &#8230; schade, daß Ihr Euch hier nicht mehr an die Gurgeln gehen könnt. (Rudu)</title>
		<link>https://www.textfuss.de/221230/</link>
		
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		<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 09:12:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Späte Weihnachtspost von Rudu. Leni ist inzwischen in Malchow in der Landfrauenschule. Ist wohl nicht so prickelnd, rein gesellschaftlich betrachtet. R., den 22. XII. [1930] Meine liebe Leni, vorerst einmal vielen Dank für Deinen lieben Brief, in Leipzig kam ich natürlich nicht dazu ihn zu beantworten. Mir will aus Deinen Zeilen so scheinen als ob [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Späte Weihnachtspost von Rudu. Leni ist inzwischen in <a title="Landrauenschule Malchow" href="http://www.reifensteiner-verband.de/Malchow.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Malchow in der Landfrauenschule</a>. Ist wohl nicht so prickelnd, rein gesellschaftlich betrachtet.</p>
<hr />
<p style="text-align: right;">R., den 22. XII. [1930]</p>
<p>Meine liebe Leni,</p>
<p>vorerst einmal vielen Dank <span id="more-1901"></span>für Deinen lieben Brief, in Leipzig kam ich natürlich nicht dazu ihn zu beantworten. Mir will aus Deinen Zeilen so scheinen als ob Du es nicht gerade so glänzend da angetroffen, ich hoffte, daß es gesellschaftlich etwas bedeutender sein würde, aber ein Haus mit so viel Pensionären ist dafür ja nicht gerade so geeignet.  Im übrigen wirst Du recht viel sehen und erleben können!</p>
<p>Seit vorgestern bin ich wieder hier in R., hier geht alles seinen alten Gang. Leben in die Bude kommt natürlich durch Albrecht, schade, daß Ihr Euch hier nicht mehr an die Gurgeln gehen könnt. Ich fragte ihn, ob er Dir nicht zu Weihnachten schreiben wolle, er meinte, zu Neujahr sei früh genug.</p>
<p>Nach Weihnachten werde ich mit 3-4 Freunden nach N. gehen, das Wetter scheint dafür gut zu werden. Gestern war ich mit Klaus bummeln, wir trafen uns bei Hübner, wo Gert S. auf Andreas wartete. Gerd war wie immer ziemlich langweilig. Hinterher war ich mit Klaus auf dem Dom und dann in der Halali Bar. Wir endeten in der Libelle, wo ein recht ödes Programm uns vorgeführt wurde, trotz Sascha, der auch eigentlich nicht mein Schwarm ist.</p>
<p>In Leipzig war ich ziemlich fleißig, trotzdem fand ich Zeit, ein sehr nettes Mädchen aus Hamburg kennenzulernen, ein Frl. R. Wir gehen manchmal in schicke Tanztees. Tanzen tue ich jetzt überhaupt für mein Leben gern.</p>
<p>Liebe Leni, Dir ein frohes Weihnachtsfest zu wünschen ist wohl Ironie, doch hoffe ich, daß Du die Tage auch so recht fröhlich verlebst!</p>
<p>Einen herzlichen, lieben Buppen gibt Dir Dein</p>
<p>Rudolf</p>
<p><em>Mit ihrem jüngsten Bruder Albrecht scheint Leni weniger herzlich umzugehen als mit Rudu. Dessen Fleiß wiederum scheint sich eher in Unternehmungen auszuwirken. „Schicke Tanztees!“</em></p>
<p><img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/6f965c80c1954e208563958a0152871a" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>30.07.1930: Mit den Damen wird es überhaupt hapern. (Rudu)</title>
		<link>https://www.textfuss.de/300730/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[leitzordner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jun 2013 09:06:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Briefe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leni und Rudu planen eine gemeinsame Feier. Für Herren und Musik ist gesorgt, allein, es fehlt noch an Damen. Leipzig, den 30. Juli [1930] Liebe Leni, eben laufen Deine Zeilen ein. Die Idee einer kleinen Gesellschaft ist natürlich sehr edel. Natürlich kann ich nur Herren einladen, die bei uns übernachten. Denn selbst Wolf kann doch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Leni und Rudu planen eine gemeinsame Feier. Für Herren und Musik ist gesorgt, allein, es fehlt noch an Damen.</p>
<hr />
<p style="text-align: right;">Leipzig, den 30. Juli [1930]</p>
<p>Liebe Leni,</p>
<p>eben laufen Deine Zeilen ein. Die Idee einer kleinen <span id="more-143"></span>Gesellschaft ist natürlich sehr edel.<br />
Natürlich kann ich nur Herren einladen, die bei uns übernachten. Denn selbst Wolf kann doch abends nicht nach G. zurück, es sei denn daß wir ihn hinbringen. Ob Dr. P. noch in G. ist, weiß ich nicht, ich werde anfragen. Bestimmt kann Günter M., wahrscheinlich auch Klaus. Ulle ist noch unbestimmt, da er in der nächsten Woche nach Köln fährt und er noch nicht weiß, wie lange er dort bleibt. Evt. wären es von mir aus 5 Herren: Wolf, Günter, Klaus, Ulle?, Dr. P.?. An Damen wären außer der B., der S. (L.s sind ja nicht da) nett, Wolfs Schwester zu erwägen. Aus Hbg: Babara, Renate evtl. Lotti N., evtl. auch aus G. die <span style="text-decoration: underline;">kleine</span> Freundin von Wolf, Valeska L.<br />
Mit den Damen wird es überhaupt hapern.* Zu dumm ist es, daß Du Sonnabend nicht in N. bist! Mir fällt eben auch eine Berlinerin ein, Dodo L., Tochter eines Obersten, tüchtige kleine Reiterin. Schwierig ist die Schlafangelegenheit, doch die ließe sich wohl machen, ca 10-15 können wir ja unterbringen. Möglichkeiten habe ich Dir gesagt, Du mußt mir nur in N. Nachricht hinterlassen, was geschehen soll. – Wie verträgt sich das überhaupt mit Papas und meiner Tour nach Schlesien?<br />
Ulles Platten werde ich mitbringen, außerdem 2 oder 3 zukaufen. Ich <del>tendiere</del> plädiere dafür, daß die Angelegenheit in S. vor sich geht! Mir scheint also kurz gesagt, daß Du besonders für Damen zu sorgen hast!<br />
Grüß alle! In Eile + Liebe<br />
Dein Rudu. <i>[verbessert aus Rudolf]</i></p>
<p>Ich bin Sonnabend, den 2. Aug. 1/12 in K.</p>
<p>*und auf die kommt es ja letzten Endes gerade an.</p>
<hr />
<p><em>Wer sagt mir, was 1/12 bedeutet? Könnte das die Uhrzeit sein (Zwischen 12 und 1)? Schön ist es auch, ein Haus zu haben, in dem man 10-15 </em>Gäste unterbringen kann. Da es sich um ein recht herrschaftliches Gutshaus handelt, ist das aber nicht verwunderlich.</p>
<p><img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/fb803b7ad5564505b7d724428bab1e61" alt="" width="1" height="1" /></p>
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