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	<title>1939 Archive - Textfuss - Gesa Füßle</title>
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	<title>1939 Archive - Textfuss - Gesa Füßle</title>
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		<title>01.11.1939: Mein geliebtes Blättchen (Leni)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[leitzordner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2014 12:39:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin hin und weg: Euch scheint das Wuschelvieh ebenso gut zu gefallen wie mir. Ich werde es, Christines Vorschlag folgend, Lolo nennen. Wild hat das Monster gegen den Namen &#8222;Herr Schleimbeutel&#8220; protestiert und wurde anschließend auch nicht zum Superhelden Staticman. Obwohl ich mich wirklich gefreut hätte! Das Buch bekommt also Christine. Interessante Hinweise auf [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_687" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/03/pict0003-3.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-687" class="size-medium wp-image-687" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/03/pict0003-3.jpg?w=300" alt="Schüttelmonster Lolo" width="300" height="225" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/03/pict0003-3.jpg 2048w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/03/pict0003-3-300x225.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/03/pict0003-3-768x576.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/03/pict0003-3-1030x773.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/03/pict0003-3-1500x1125.jpg 1500w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/03/pict0003-3-705x529.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/03/pict0003-3-450x338.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-687" class="wp-caption-text">Schüttelmonster Lolo</p></div>
<p>Ich bin hin und weg: Euch scheint das Wuschelvieh ebenso gut zu gefallen wie mir. Ich werde es, <strong>Christines</strong> Vorschlag folgend, Lolo nennen. Wild hat das Monster gegen den Namen &#8222;Herr Schleimbeutel&#8220; <span id="more-697"></span>protestiert und wurde anschließend auch nicht zum Superhelden Staticman. Obwohl ich mich wirklich gefreut hätte! Das Buch bekommt also Christine. Interessante Hinweise auf eine türkise Monster-Version kamen von Marina und einer weiteren <strong>Christine</strong>. Letztere sogar eins zum Kaufen gefunden und bekommt deshalb auch ein Buch (nämlich &#8222;Kein Ort für Fremde&#8220; von Ruth Rendell, gebrauchte Version).</p>
<p>Heute habe ich keine Lust auf Buchverlosung. Solltet Ihr trotzdem eins haben wollen, biete ich Euch <strong>&#8222;Horst go Home&#8220;</strong> von &#8211; darauf kommt Ihr nie! &#8211; Tine Wittler. Und sagt nicht, ich hätte Euch nicht gewarnt.* Eine Frage müsst Ihr dafür nicht beantworten. Auch nicht, wie lang eine Schreibstunde ist. Echt nicht. Auch nicht bis morgen um 12.</p>
<p>Dies ist übrigens der letzte Liebesbrief. Als nächstes kommen wieder Nachkriegsberichte.</p>
<hr />
<p style="text-align: right;">N., den 1. Nov. 39</p>
<p>Mein geliebtes Blättchen!</p>
<p>Soeben habe ich die Kinder mit Edith erstmal an die frische Luft befördert und dann kommt anschließend immer meine Schreibstunde. Allerdings besteht sie oft nur aus 10 Minuten. –</p>
<p>Unsere Perle Edith hat heute gekündigt, zum 1. Dezember. Halb dachte ich es mir schon, da es ja sehr viele Rackereien in der letzten Zeit gegeben hat. Im Moment geht es wieder etwas besser mit ihr, sie versucht, nicht alles zu vergessen, aber kopflos ist sie im Ganzen doch. Eventuell gehe ich nochmal bei der Mutter vor. –</p>
<p>Vor einigen Tagen ist Grete von Mama an die Luft gesetzt worden, da sie zu Mamsell so frech geworden ist und vorher einfach 3 oder 4 Tage fort geblieben war, ohne etwas von sich hören zu lassen. Bei Edith ist es zum Teil der Grund, daß sie mehr verdienen will, was ich im Grunde ja auch verstehen kann. –</p>
<p>Am Freitag werde ich 9<sup>03</sup> aus Krakow fahren, über Güstrow. Der Zug hat gleich Anschluß, ich hoffe, daß Du an der Bahn bist. Ich werde eine Karte mit Rückfahrt nehmen. –</p>
<p>Ob sich wohl schon jemand auf die Anzeige gemeldet hat? Ich finde es ja süß, daß Du annonziert hast, nur mit dem Gutshausstand weiß ich nicht so recht, denn es sind ja fast ausschließlich die Kinder zu bedienen, mit Zimmern etc. –</p>
<p>Von Mama soll ich Dir noch sehr danken für Deine Besorgungen, auch für die Kämme. Das Armband und Pfeife ist zwar noch nicht hier. – Morgen arbeite ich mit Dicki im Garten, was sehr gut geht. Wir haben heute Rote Beete ausgebuddelt, Dicki fährt sie in ihrer Schiebkarre und ich in der großen zu Claußen. Baby sieht zu. Sehr bedrückt es mich, daß ich noch nicht an Mutter schrieb, aber jetzt ist es fast zu spät, denn heute wird es nichts mehr und übermorgen bin ich da. –</p>
<p>Wie es wohl mit dem Auto geworden ist? Mein Moll, wie es wohl bei Euch im Geschäft ist? Heute hatte ich von Ruth einen Brief, ihr Mann ist Truppenarzt bei Celle, sie ist mit ihren 3 Kindern in Magdeburg bei ihren Eltern und hat die Wohnung in Kiel zugemacht.</p>
<p>Liebes Menschlein, wir sehen uns bald, ich freu mich sehr. Die Kinder sind süß, Baby geht schon ganz viel. Sei umarmt von Deinen Tiris.</p>
<p><img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/0e0e9749fee44e658ae592589ea08087" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>31.10.1939: Mein geliebtes Menschlein! (Leni)</title>
		<link>https://www.textfuss.de/311039/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[leitzordner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2014 13:42:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[1939]]></category>
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		<category><![CDATA[briefe]]></category>
		<category><![CDATA[krieg]]></category>
		<category><![CDATA[liebesbrief]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leni ist noch immer schwanger und wünscht sich das Ende des Krieges herbei. N. den 31.10.39 Mein geliebtes Menschlein! Du bist wieder ein ausgezeichneter Erlediger von allen Dingen und ein sehr guter Schreiber, hab sehr vielen Dank, mein Blättchen, für Deinen lieben Brief mit dem Kamm und Fahrplaneinlagen. Wie gräßlich benimmt sich die Krakower Bahn, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Leni ist noch immer schwanger und wünscht sich das Ende des Krieges herbei.</p>
<hr />
<p style="text-align: right;">N. den 31.10.39</p>
<p>Mein geliebtes Menschlein!</p>
<p>Du bist wieder ein ausgezeichneter Erlediger von allen Dingen und ein sehr guter Schreiber, hab sehr vielen Dank, mein Blättchen, <span id="more-681"></span>für Deinen lieben Brief mit dem Kamm und Fahrplaneinlagen. Wie gräßlich benimmt sich die Krakower Bahn, konntest Du am Fahrkartenschalter keinen Krach machen? Die Mecklenburger sind eine besondere Sorte Menschen. –</p>
<p>An Herta habe ich einen langen Brief geschrieben und sie gebeten, wieder zu kommen, wenn sie nicht zu Hause bleiben muß, nehme ich fast an, daß sie zu uns kommen wird. Die Kisten kannst Du gern am Montag kommen lassen.</p>
<p>Ich werde wohl Freitag kommen. Edith ist heute wieder aus, es ist schon das 3. Mal seit ich hier bin, aber ich muß es so machen, da nachher nicht viel daraus wird. So bin ich noch nicht dazu gekommen, an Mutter einige Zeilen zu schreiben. Den ganzen Vormittag bin ich mit den Kindern draußen und wir (Dicki und ich) haben die beiden letzten Tage im Garten gearbeitet, in dem wir die Wurzeln mit ausgebuddelt haben. Gleich kommt der Gärtner, ich muß eilen. –</p>
<p>Es ist sehr süß, daß Du bei Helene warst, aber ich konnte mir ihre Antwort schon denken und glaube nur ja nicht, wenn andere Ärzte hinzugezogen werden, daß die meine Sache schlimm finden. Die denken nicht daran, etwas zu tun. Mein Menschlein, im Grunde ist es ja auch eine große Freude, nur hatten wir es uns etwas anders gedacht und wird die nächste Zeit und die ersten Jahre nicht ganz leicht sein. Hoffentlich geht der Krieg nur bald zu Ende. Weißt Du schon etwas wegen der Autobenutzung? Deine Reifen haben wir wieder. Der Gärtner ist da.</p>
<p>1000 Liebes mein Blättchen, auch an Mutter Deine Tiris.</p>
<p><img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/560ca3e50ec747d683630c434987d3ab" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>27.10.1939: Mein geliebtes Blättchen (Leni)</title>
		<link>https://www.textfuss.de/271039-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[leitzordner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2014 13:12:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Briefe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leni war einen Monat mit Dicki (der zweijährigen Tochter) in Hamburg und hat Baby (ein Jahr alt) so lange auf dem Gut in Mecklenburg zurückgelassen. In der Zwischenzeit hat Baby oben vier neue Zähne bekommen und der Verwalter hat die Reservereifen der Autos verkauft. Nun wartet Leni auf Friedrich. den 27.10.39 Mein geliebtes Blättchen! Morgen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.textfuss.de/271039-2/">27.10.1939: Mein geliebtes Blättchen (Leni)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.textfuss.de">Textfuss - Gesa Füßle</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Leni war einen Monat mit Dicki (der zweijährigen Tochter) in Hamburg und hat Baby (ein Jahr alt) so lange auf dem Gut in Mecklenburg zurückgelassen. In der Zwischenzeit hat Baby oben vier neue Zähne bekommen und der Verwalter hat die Reservereifen der Autos verkauft. Nun wartet Leni auf Friedrich.</p>
<hr />
<p style="text-align: right;">den 27.10.39</p>
<p>Mein geliebtes Blättchen!</p>
<p>Morgen werde ich Dich <span id="more-677"></span>ja einmal hier haben und 2. wohl auch noch Deine genaue Ankunft schriftlich hören. Ich freue mich schon sehr mein Blättchen, vor allem, daß Du auch Baby siehst. Ich habe noch einen Wunsch für ihn und bitte Dich, wenn irgendmöglich es zu besorgen, da es mir sehr fehlt. Es ist eine Gummihose Größe 3 für Baby. Man kann nämlich nicht gegen die nassen Betten an, sie trocknen jetzt so schlecht und mein Zimmer ist den ganzen Tag mit Matratzen, Bettüchern und sonstigen Kindersachen geschmückt. Also wenn irgendmöglich bring sie bitte mit, Möhring auf dem neuen Wall hat sie noch. Ferner wär es sehr schön, wenn Du die Illustrierten mitbringst und wichtig sind Zigaretten, da es hier keine gibt. –<br />
Ich habe heiß gebadet, sogar sehr heiß und auch die Pillen genommen, die scheußlich schmecken, aber es hat bis jetzt nichts genützt. Wir müssen nun erstmal abwarten. –</p>
<p>Edith ist heute aus, sie ist vollkommen unbrauchbar, ich muß mich nachher in Hamburg gleich bemühen, jemand zu bekommen. Es ist natürlich sehr mühsam mit den Kindern, aber es geht beinahe besser, wenn sie aus ist. –</p>
<p>Mit W. hatte ich heute Krach wegen der fortgegebenen Reifen, wir haben uns in großem Ärger getrennt. Mama läßt Dich sehr grüßen, sie beschäftigt Dicki zur Zeit. Ich muß schließen, mein Mollchen, bis morgen. An Mutter habe ich noch nicht geschrieben, aber der Tag ist hin wie nichts. 1000 Bubben Deine Tiris</p>
<hr />
<p>Das <a title="Möhring" href="http://www.waeschehaus-moehring.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wäschehaus Möhring</a> gibt es übrigens noch immer.</p>
<p>Nach eigenen Angaben wurde Leni sehr schnell schwanger – offenbar trug auch dieser Ausflug zu ihrem Mann in der Hinsicht Früchte. Da am 30.6.1940 Christian geboren wurde, haben die Pillen und das heiße Baden nichts Gegenteiliges bewirkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/a10406dd74354025bdb383f00a300c9d" alt="" width="1" height="1" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>23.09.1939: Mein geliebtes Molltier! (Leni)</title>
		<link>https://www.textfuss.de/230939/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[leitzordner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2014 10:17:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[1939]]></category>
		<category><![CDATA[30er]]></category>
		<category><![CDATA[briefe]]></category>
		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor einigen Tagen ist der zweite Weltkrieg ausgebrochen. Leni hat offenbar beschlossen, die Zeit lieber auf dem Gut zu verbringen. Was genau Friedrich in Hamburg macht, weiß ich nicht. N. den 23.9.39 Mein geliebtes Molltier! Wenn ich schon nicht selbst komme, so sollst Du wenigstens zu morgen einen sehr innigen Brief haben, mein Blättchen. All [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.textfuss.de/230939/">23.09.1939: Mein geliebtes Molltier! (Leni)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.textfuss.de">Textfuss - Gesa Füßle</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Tagen ist der zweite Weltkrieg ausgebrochen. Leni hat offenbar beschlossen, die Zeit lieber auf dem Gut zu verbringen. Was genau Friedrich in Hamburg macht, weiß ich nicht.</p>
<hr />
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: 13px;">N. den 23.9.39</span></p>
<p>Mein geliebtes Molltier!</p>
<p>Wenn ich schon nicht selbst komme, so sollst Du wenigstens zu morgen <span id="more-670"></span>einen sehr innigen Brief haben, mein Blättchen. All meine Gedanken sind bei Dir und ich bin recht traurig, daß wir nicht zusammen sind. Ich habe heute den ganzen Vormittag versucht, mich mit Karow zu verständigen, der Mann wußte nicht mal wann Züge von Karow nach Ludwigslust fahren, geschweige denn von dort nach Hamburg. Schließlich hatte ich ihn überredet, doch mal nachzusehen, da ich doch unmöglich ins Blaue mit Dicki fahren kann und dann kam der Mann einfach nicht wieder ans Telefon. Ich versuchte es noch verschiedentlich, aber dieser Mensch muß vergessen haben, den Hörer wieder aufzulegen, denn es meldete sich keine Seele. Ich habe mich nun fest entschlossen, Donnerstag zu fahren und wenn das Wetter anhängig ist, Dicki mit zu bringen. Wir können dann unseren 3 jährigen Hochzeitstag und Babys Geburtstag zusammen verleben. Findest Du das nicht auch ganz gut? Sollten wir zu Heidis Hochzeit geladen sein, bin ich dann auch gleich in R. – Für Deinen lieben Brief, mein Moll, danke ich Dir sehr herzlich, Du hast wieder alles sehr gut erledigt, Du lieber Mensch.</p>
<p>Für uns hier fallen Milch und Brotkarten fort, da wir Selbstversorger in diesen Dingen sind. Wenn wir hier bleiben müssen wir uns wohl wirklich in Hamburg abmelden. Hast Du übrigens mal bei K.s angefragt wegen umziehen? Dieser Mensch geht ja stark auf die Neige wegen Kündigung. Hast Du B. auch mal über die Heim Sache gefragt, Achim wollte die Kündigung ja rückgängig machen. Die Geburtsscheine des Kindes brauche ich für die <span style="text-decoration: underline;">extra</span> Seife, die wir für Baby bekommen, ich muß dann einen Antrag in Güstrow schriftlich stellen, worauf wir sie erst bekommen. –</p>
<p>Wie mag es bei Euch im Geschäft sein, ob Ihr noch was zu tun habt?</p>
<p>Die Tiris sind schietig, Baby bekommt einen mächtigen Dickkopf, es läuft krebsrot an, wenn man ihm was wegnehmen will oder es sonst nicht nach seinem Kram geht. Es stößt dann mächtige Schreie aus.</p>
<p>Dicki ist auch stückig, sehr komisch ist, wenn sie bei ihrem Mittagsschlaf 2 Töpfe benötigt. Erst wird das eine für die eine Sache gebraucht und nach getaner Arbeit ins Bett gestellt, dann kommt ein neuer Topf an die Reihe. Die beiden können auch schon ganz nett miteinander spielen, Dicki bemuttert ihn mächtig. Die Erkältungen sind besser.</p>
<p>Mama und Tante Olga lassen grüßen.</p>
<p>Grüße Du Mutter und Kurt sehr herzlich und frage, ob es recht ist, wenn ich mit Dicki komme. Mutter hat doch sicher Freude an dem kleinen Tier. Es umarmt und bubbt Dich 1000 mal in Liebe Deine Leni.</p>
<p>Edith bringt dies extra hin, hoffentlich hast Du es morgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_671" style="width: 220px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/03/liebesbrief-16.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-671" class=" wp-image-671 " src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/03/liebesbrief-16.jpg?w=300" alt="Dicki schreibt auch was" width="210" height="158" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/03/liebesbrief-16.jpg 2048w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/03/liebesbrief-16-300x225.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/03/liebesbrief-16-768x576.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/03/liebesbrief-16-1030x773.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/03/liebesbrief-16-1500x1125.jpg 1500w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/03/liebesbrief-16-705x529.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/03/liebesbrief-16-450x338.jpg 450w" sizes="(max-width: 210px) 100vw, 210px" /></a><p id="caption-attachment-671" class="wp-caption-text">Dicki schreibt auch was</p></div>
<p>[Gekrickel] O Kuß v. Dicki.</p>
<hr />
<p>Mit dem &#8222;kleinen Tier&#8220; ist natürlich Dicki gemeint &#8211; das wiederum ist Helene, Lenis und Friedrichs Erstgeborene.</p>
<p><em> </em></p>
<p><img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/30c726e7279b4fb39669c25f32b872d6" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.textfuss.de/230939/">23.09.1939: Mein geliebtes Molltier! (Leni)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.textfuss.de">Textfuss - Gesa Füßle</a>.</p>
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