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	<title>wunderbare welt Archive - Textfuss - Gesa Füßle</title>
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		<title>&#8222;Die wunderbare Welt des Kühlschranks &#8230;&#8220;: Interview mit Alain Monnier</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2015 22:01:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Nicht alle Männer sind Holzköpfe.&#8220; Im Rahmen der Blogtour um das folgende wunderbare Buch, dem es wahrlich an nichts mangelt, können fünf von Euch ein Exemplar gewinnen. Es geht um &#8222;Die wunderbare Welt des Kühlschranks in Zeiten mangelnder Liebe&#8220;, bei Arche erschienenen und von Lis Künzli übersetzt. Geschrieben hat den Roman Alain Monnier, ein auf [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.textfuss.de/interview-mit-alain-monnier/">&#8222;Die wunderbare Welt des Kühlschranks &#8230;&#8220;: Interview mit Alain Monnier</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.textfuss.de">Textfuss - Gesa Füßle</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/04/11152710_847442441982711_9137066308706416380_n.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-1305 alignleft" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/04/11152710_847442441982711_9137066308706416380_n-300x138.jpg" alt="11152710_847442441982711_9137066308706416380_n" width="300" height="138" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/04/11152710_847442441982711_9137066308706416380_n-300x138.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/04/11152710_847442441982711_9137066308706416380_n-450x208.jpg 450w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/04/11152710_847442441982711_9137066308706416380_n.jpg 650w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h1>&#8222;Nicht alle Männer sind Holzköpfe.&#8220;</h1>
<p>Im Rahmen der Blogtour um das folgende wunderbare Buch, dem es wahrlich an nichts mangelt, können fünf von Euch ein Exemplar gewinnen. Es geht um <strong>&#8222;Die wunderbare Welt des Kühlschranks in Zeiten mangelnder Liebe&#8220;</strong>, bei Arche erschienenen und von Lis Künzli übersetzt. Geschrieben hat <span id="more-1304"></span>den Roman Alain Monnier, ein auf neue Technologien spezialisierter Ingenieur.</p>
<p>Bei einem Kühlschrank handelt es sich nun nicht unbedingt um neue Technologie, aber es ist doch viel dran, das nicht funktionieren kann. Außerdem befindet sich Freon in seinem Kreislauf. Im Kühlschrankkreislauf. Ja, man lernt auch was in dem Buch, mehr aber über die Liebe als über Kühlschränke. So sehr mangelt es auch gar nicht an Liebe. Auch mangelt es nicht an Kühlschränken, vor allem nicht in Maries Wohnung.</p>
<p>Ich habe Alain Monnier ein paar Fragen zum Buch gestellt, und er hat bereitwillig geantwortet.</p>
<p><b>Lieber Monsieur Monnier, danke, dass Sie dieses Buch geschrieben haben. Hatten Sie Spaß mit Marie?</b></p>
<p>Ja, ich hatte viel Spaß mit Marie, als ich das Buch geschrieben habe. Ihr Charakter und ihre Energie gefallen mir sehr gut.</p>
<p><b>Die Geschichte des Kühlschranks beginnt mit einem recht simplen Problem, das immer komplizierter und am Ende vollkommen abgedreht wird. Bis zu welchem Punkt glauben Sie, dass die Geschichte wahr sein könnte?</b></p>
<p>Ich meine, dass das Eintreffen der verschiedenen Kühlschränke noch plausibel für den Leser ist (hoffe ich jedenfalls!). Ich glaube, dass es im „wahren Leben“ einen Moment gegeben hätte, an dem Marie „es reicht!“ gesagt hätte. Vielleicht hätte sie dem Kühlschrank aus den Niederlanden den Einlass in ihre Wohnung verwehrt.</p>
<p><b>Marie, am Anfang noch voller Energie, wird mit der Zeit immer passiver. Man findet diesen Mangel an Emotionen auch in ihrem Sexualleben. Ist es ihre Passivität, die ihre Sexualität beeinflusst oder wird sie aus Mangel an Freude lustlos?</b></p>
<p>Ich glaube, dass sie von dem, was ihr passiert, erdrückt wird, von dieser Gesellschaft, in der die Waren, das Marketing, der Werberummel uns die Zeit und manchmal unsere freien Gedanken stehlen. Dadurch verliert sie nach und nach ihre Widerstandsfähigkeit und akzeptiert das Schicksal, das es anscheinend auf sie abgesehen hat.</p>
<p>Was ihr Sexualleben angeht, folgt sie dem umgekehrten Weg: Passiv und wenig interessiert am Anfang der Geschichte – was mit ihrem Liebhaber passiert, ist äußerst unenthusiastisch! – wendet sie sich der Liebe zu und entdeckt dadurch die Freude am Sex durch eine echte Liebesbeziehung. (Was mir als eigentlicher Widerstand gegen die Welt um uns herum erscheint und gegen die Darstellung von Sex, wie die Welt ihn uns darstellt.)</p>
<p><b>An einer Stelle erwähnen Sie das „heterosexuelle Paar vom Ersten [Stock]“. Normalerweise wird ja immer nur Homosexualität angemerkt. Warum haben Sie sich entschieden, von dieser Regel abzuweichen?</b></p>
<p>Das war Humor: In den Medien wird viel über Homosexualität gesprochen – so viel, dass es mir schien, dass Heterosexualität bald erwähnenswert wird!</p>
<p>Das in Verbindung mit den völlig irren Kundgebungen, die in Frankreich in Verbindung mit der gleichgeschlechtlichen Ehe stattfanden. Ich muss sagen, dass mich die Heftigkeit der Reaktionen überrascht hat, während ich, als ich das Buch schrieb, eigentlich dachte, diese Fragestellungen hätten sich beruhigt und normalisiert &#8230;</p>
<p><b>Sie haben das Buch in Ihrer Küche geschrieben. Schreiben Sie all Ihre Bücher dort oder war das nur, um dem Kühlschrank näher zu sein?</b></p>
<p>Ich schreibe oft in meiner Küche, die ein lebhafter, recht großer und lichtdurchfluteter Raum ist, und die von 5 bis 7 Uhr morgens „mir gehört“. Ich kann mir Kaffee kochen und mir kleine Aufmunterungen aus dem Kühlschrank holen, der übrigens sehr gut funktioniert!</p>
<div id="attachment_1306" style="width: 235px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/04/PICT4085-e1429268975114.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1306" class="size-medium wp-image-1306" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/04/PICT4085-e1429268975114-225x300.jpg" alt="Im Aufmunterungsbedarf ist der Gang zum Kühlschrank nicht grundsätzlich falsch" width="225" height="300" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/04/PICT4085-e1429268975114-225x300.jpg 225w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/04/PICT4085-e1429268975114-768x1024.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/04/PICT4085-e1429268975114-773x1030.jpg 773w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/04/PICT4085-e1429268975114-1125x1500.jpg 1125w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/04/PICT4085-e1429268975114-529x705.jpg 529w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/04/PICT4085-e1429268975114-450x600.jpg 450w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/04/PICT4085-e1429268975114.jpg 1536w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><p id="caption-attachment-1306" class="wp-caption-text">Im Aufmunterungsbedarf ist der Gang zum Kühlschrank nicht grundsätzlich falsch</p></div>
<p><b>Der französische Titel des Buches („Givrée“) ist perfekt. Was halten Sie vom deutschen Titel? („Die wunderbare Welt &#8230;“ erinnert, besonders im Deutschen, an „Die fabelhafte Welt der Amélie“.)</b></p>
<p>Der französische Titel ist ein Wortspiel, das es im Deutschen nicht gibt: „Givrée“ hat im Französischen zwei Bedeutungen: 1. sehr kalt, 2. verrückt</p>
<p>Deshalb finde ich, dass die Übersetzerin zurecht das Problem umgangen ist, und mir gefällt „Die wunderbare Welt des Kühlschranks“ ungemein!</p>
<p><b>Der Schriftsteller. Er weiß, dass Marie gelogen hat. Lügt sie so schlecht oder hat er eine so gute Menschenkenntnis?</b></p>
<p>Nicht alle Männer sind Holzköpfe &#8230; und mein Held hat eine gute Intuition. Außerdem kennt und liebt er Marie schon seit Langem: Er kann sie leicht einschätzen.</p>
<p><b>Wann kommt das Ersatzteil?</b></p>
<p>Es wird kommen, so viel ist sicher, aber vielleicht ist es das Modell ND2405c, obwohl das ND2403c benötigt wird, und dann wird man es zurückschicken müssen.</p>
<p><b>Eine letzte Frage. Es ist neun Jahre her, dass das Original in Frankreich erschienen ist. Waren Sie überrascht, dass es nun eine deutsche Übersetzung geben wird?</b></p>
<p>Es sollte früher übersetzt werden, aber einige Umstände haben sie ein paar Jahre zurückgeworfen. Ich bin sehr zufrieden, dass es das Buch jetzt auf Deutsch gibt und ich bin sehr neugierig, wie es von den Lesern angenommen wird.</p>
<p><b>Vielen Dank für Ihre Antworten.</b></p>
<p>Ich danke Ihnen, dass Sie sich die Zeit für meinen Roman genommen haben. Danke.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was für ein Verhältnis habt Ihr zu Eurem Kühlschrank?</strong> Seht Ihr in ihm nur einen &#8222;stummen Diener&#8220; oder bedeutet er mehr für Euch? Füttert Ihr ihn gut? Könnt Ihr Euch ein Leben ohne Kühlschrank vorstellen? Wer bis zum 20.4.2015 in den Kommentaren antwortet, nimmt an der Verlosung von fünf Print-Exemplaren teil.</p>
<div id="id_5530d2f3c12400573647530">
<div>
<p>Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis des Erziehungs/Sorgeberechtigten</p>
<ul>
<li>Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt  zu werden (Gewinnerpost) und dass ihre Adresse dem Verlag zwecks Gewinnversand übermittelt wird.</li>
<li>Keine Barauszahlung der Gewinne möglich.</li>
<li>Keine Haftung für den Postversand</li>
<li>Versand der Gewinne innerhalb Deutschland &#8211; Österreich &#8211; Schweiz.</li>
<li>Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.</li>
</ul>
<p><img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/8c1d03ef0795475ca287afa2600dbc14" alt="" width="1" height="1" /></p>
</div>
</div>
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