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	<title>hund Archive - Textfuss - Gesa Füßle</title>
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	<title>hund Archive - Textfuss - Gesa Füßle</title>
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		<title>In der Versenkung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gesa Füßle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 May 2019 16:11:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krimskrams]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Rückblick Manchmal sind die Dinge nicht so, wie sie einem gefallen. Eine Weile kann man das ignorieren. Aber irgendwann dann nicht mehr. Dann kann es passieren, dass man in ein Loch fällt und eine lange Leiter und viel Puste braucht, um wieder an die Oberfläche zu gelangen. 2018 habe ich zum größten Teil in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Ein Rückblick</h1>
<p>Manchmal sind die Dinge nicht so, wie sie einem gefallen. Eine Weile kann man das ignorieren. Aber irgendwann dann nicht mehr. Dann kann es passieren, dass man in ein Loch <span id="more-2196"></span>fällt und eine lange Leiter und viel Puste braucht, um wieder an die Oberfläche zu gelangen.</p>
<p>2018 habe ich zum größten Teil in so einer Senke verbracht. Das war zeitweise auch ganz entspannend, weil ich mich mangels Fenstern mit meiner persönlichen Nabelschau beschäftigen konnte. Bildlich gesprochen. Nachdem die erste Jahreshälfte sämtliche Familienmitglieder an ihre absoluten Grenzen gebracht hatte, war ich die zweite Jahreshälfte krankgeschrieben.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2754 alignleft" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/05/Der-Hund-auf-der-Couch-300x200.jpg" alt="Der Hund auf der Couch" width="300" height="200" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/05/Der-Hund-auf-der-Couch-300x200.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/05/Der-Hund-auf-der-Couch-450x300.jpg 450w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/05/Der-Hund-auf-der-Couch.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit dem Jahreswechsel kam die berufliche Umorientierung. Freizeit habe ich seit der Trennung für die Umgestaltung des Hauses genutzt. Jedes Zimmer hat eine Veränderung erfahren, was nichts zuletzt daran liegt, dass es ein neues <em>Wir</em> gibt und dadurch mehr Betten gebraucht werden.</p>
<p>Um nicht durcheinander zu kommen, haben die Zimmer mittlerweile Nummern bekommen. Zusätzlich gibt es Namensschildtafeln, damit die jeweilige Person im Zimmer identifiziert werden kann. Der Hund, der vor einem Jahr unabhängig von den anderen neuen Mitbewohnern hier eingezogen ist, schläft mondän in der Bibliothek.</p>
<h2>Und nun?</h2>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-2745" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/05/Die-Tür-zur-Bibliothek-169x300.jpg" alt="Die Tür zur Bibliothek" width="180" height="320" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/05/Die-Tür-zur-Bibliothek-169x300.jpg 169w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/05/Die-Tür-zur-Bibliothek-397x705.jpg 397w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/05/Die-Tür-zur-Bibliothek.jpg 450w" sizes="(max-width: 180px) 100vw, 180px" />Ich arbeite wieder als freiberufliche Lektorin und Übersetzerin. Das fühlt sich gut an und macht mir Freude. Zusätzlich aber geben mein neuer Partner und ich Entzifferkurse. Weil so viele Menschen unleserliche alte Briefe und Dokumente zu Hause haben, die sie nicht lesen können. Das kann man aber lernen – und zwar relativ schnell. Und mit ganz viel Spaß.</p>
<p>Außerdem habe ich nun eine neue Website, die mir so gut gefällt, dass ich am liebsten den ganzen Tag darauf rumklicken würde, aber ich arbeite ja fleißig, wenn ich gerade nichts anderes tue.</p>
<p>Lange habe ich hier nichts geschrieben, weil ich keine Reserven dafür im Kopf hatte. Aber jetzt! Willkommen zurück, liebe Leserschaft!</p>
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		<title>Nostalgiebetten &#8211; Bett 3</title>
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		<dc:creator><![CDATA[leitzordner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2015 13:07:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bettgeschichten: Nostalgiebetten]]></category>
		<category><![CDATA[bettgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[hund]]></category>
		<category><![CDATA[jugend]]></category>
		<category><![CDATA[poster]]></category>
		<category><![CDATA[spitzboden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gedruckte und echte Tiere Als ich 10 war, zogen wir knapp 300 Meter weiter in unser eigenes Haus. Mit dem Umzug wechselten wir nicht nur den Ort, sondern auch gleich noch den Landkreis und somit das Autokennzeichen. Ich mochte das Haus, aber es war das Haus meiner Eltern, sie verwirklichten ihre Träume von dem perfekten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Gedruckte und echte Tiere</h1>
<p>Als ich 10 war, zogen wir knapp 300 Meter weiter in unser eigenes Haus. Mit dem Umzug wechselten wir nicht nur den Ort, sondern auch gleich noch den Landkreis und somit das Autokennzeichen. Ich mochte das Haus, aber es war das Haus meiner Eltern, sie verwirklichten ihre Träume von dem perfekten Zuhause, nahmen <span id="more-1488"></span>kleinere Schönheits-OPs in Angriff und mit der Zeit auch die ein oder andere Ausbuchtung nach unten und nach vorn. Ich habe ja schon erwähnt, dass ich Veränderungen in meinem Zuhause zwiegespalten gegenüberstehe – und so bleiben Haus und Garten in meiner Erinnerung primär in ihrer Erstfassung erhalten. Von den Veränderungen so gut wie nicht betroffen war allerdings mein Bett.</p>
<p>Mein Bruder und ich bekamen Zimmer nebeneinander, in denen jeweils ein Zugang zum Spitzboden geschaffen wurde. Wir hatten also jeder ein zweistöckiges Zimmer mit Leiter.</p>
<p>Der Spitzboden war so hoch, dass ein Erwachsener in der Mitte stehen konnte. Ich mutmaße, dass dieser Erwachsene meine Mutter war.</p>
<h2>Kontakt zur Außenwelt</h2>
<p>In der rechten Ecke befand sich mein Bett – das Stapelbett, ein anderes hätte auch nicht hingepasst. Die hingelegten Eckpfosten des Etagen-/Hochbetts bildeten den Abschluss am Kopf- und Fußende. Das Bett stand an der Außenwand, um mich herum war also auf drei Seiten „draußen“. Neben dem Fußende war ein Dachfenster, durch das ich, auf dem Rücken liegend, den Himmel sehen konnte. Anfangs machte ich das Rollo noch runter, denn schließlich dachte ich, ich brauche Dunkelheit zum Schlafen. Dann stellte ich fest, dass dem nicht so ist, weil es viel schöner ist, wenn man aufwacht und rausgucken kann. Den Himmel als solchen erkennen kann man auch mit kurzsichtigen Augen. Seitdem schlafe ich ohne Verdunklung.</p>
<div id="attachment_1489" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/11/schlümpfe.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1489" class="size-medium wp-image-1489" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/11/schlümpfe-300x168.jpg" alt="Terriermischling mit Frauchen" width="300" height="168" /></a><p id="caption-attachment-1489" class="wp-caption-text">Der Hund und ich</p></div>
<p>An der Außenwand neben mir befand sich mein Bücherregal, an den schrägen Wänden brachte ich Poster an. Viele, viele Poster. Bis alles voll war. Ich war damals noch jung und unschuldig, dementsprechend handelte es sich um Tierposter aus der Apotheke, Postkarten und andere augenfreundliche, aber wenig anregende Motive. Auf dem Boden lag der Teppich aus meinem alten Kinderzimmer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1490" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/11/asta.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1490" class="size-medium wp-image-1490" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/11/asta-300x168.jpg" alt="Schlumpflandschaft" width="300" height="168" /></a><p id="caption-attachment-1490" class="wp-caption-text">Unter den Schlümpfen: der besagte Teppich, neben den Schlümpfen: das besagte Stapelbett, hinter den Schlümpfen: der weißlackierte Bettpfosten</p></div>
<p>Ich liebe es, wenn mein Bett mir akustisch den Kontakt zur Außenwelt ermöglicht. An der Außenwand stand eine Kiefer. Windete es, schlug sie direkt neben mir gegen die Außenwand. Regen prasselte auf das Dachfenster und die Dachpfannen über mir. Im Sommer ließ ich das Fenster offen und konnte in meinem Ex-Heimatort die Schranke mit ihrem anmutigen Pling-pling heruntergehen hören.</p>
<p>Sieben Jahre lang habe ich die Nächte in diesem Bett verbracht. Manchmal frage ich mich, warum ich bei dem Gedanken nicht wehmütiger werde. Aber letztlich ist die Jugend eine Zeit des inneren Aufbruchs, vielleicht hatte ich einfach keine Nerven, gemütlich im Bett zu liegen und die Zeit zu genießen. Ich hörte Radio und die alten Beatles- und Neil-Young-Platten meiner Mutter, ich ging aufs Gymnasium und lernte erstaunlich wenig, ich las die Agatha-Christie-Bücher meines Englischlehrers, ich war gut in Deutsch, solange ich Aufsätze schreiben durfte. Ich hatte Rennmäuse und einen Hund – den besten Hund der Welt, übrigens, wie jeder bestätigen wollen wird.</p>
<div id="attachment_1491" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/11/03_drawing.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1491" class="size-medium wp-image-1491" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/11/03_drawing-300x249.jpg" alt="Zeichnung von Terriermischling" width="300" height="249" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/11/03_drawing-300x249.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/11/03_drawing-768x639.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/11/03_drawing-1030x856.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/11/03_drawing-1500x1247.jpg 1500w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/11/03_drawing-705x586.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/11/03_drawing-450x374.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-1491" class="wp-caption-text">Der beste Hund der Welt.<br />Zeichnung von Jan Philipp Schwarz</p></div>
<p>Aber all das ist nicht mit dem Bett verknüpft, denn das war oben und mein Alltagsleben spielte sich unten im Zimmer ab. Mein Leben blieb unten, wenn ich abends ins Bett ging.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/1e742a20e5d44cdc965021df4deb6c27" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>18.06.1936: Mein einziger Puck! (Leni)</title>
		<link>https://www.textfuss.de/180636/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[leitzordner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Dec 2013 13:49:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[1936]]></category>
		<category><![CDATA[30er]]></category>
		<category><![CDATA[briefe]]></category>
		<category><![CDATA[hund]]></category>
		<category><![CDATA[jagd]]></category>
		<category><![CDATA[liebesbrief]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es geht um den Kauf eines Hundes. Spoiler: Er wurde nicht angeschafft. N., den 18.6.36 Mein einziger Puck! Zwei liebe Briefe habe ich hier, für die ich Dir beide herzlichst danke, ich habe ein schlechtes Gewissen, dass ich so wenig geschrieben habe, denn ich muss sagen, dass ich Schreibfaul war, denn mein Rücken hätte es [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.textfuss.de/180636/">18.06.1936: Mein einziger Puck! (Leni)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.textfuss.de">Textfuss - Gesa Füßle</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht um den Kauf eines Hundes. Spoiler: Er wurde nicht angeschafft.</p>
<hr />
<p style="text-align: right;">N., den 18.6.36</p>
<p>Mein einziger Puck!</p>
<p>Zwei liebe Briefe habe ich hier, für die ich Dir beide herzlichst danke, ich habe ein schlechtes Gewissen, dass ich so wenig geschrieben habe, denn ich muss sagen, dass ich Schreibfaul war, denn mein Rücken hätte es schon ertragen, <span id="more-576"></span>da er seit gestern zum Glück wieder besser ist, ich dachte schon fast, ich würde es zu diesem Wetter Wochenende nicht wieder los werden, aber die Sonne beseitigt den Rest. Mein Lieb, ich bin so froh, dass Du mit der Besprechung bei S. u. E. so zufrieden bist und alles, was Du darüber schreibst, kann ich auch nur finden, dass die Leute ausserordentlich entgegenkommend scheinen. Hoffentlich ist Dein Vorgesetzter dort angenehm, sodass Du nicht unter den Launen und Schikanen dieser Herrn zu leiden hast. Ich halte es nicht für wahrscheinlich, dass sie es nicht sind. Wenn ich mir das Ganze überlege, komme ich immer wieder zu dem Ergebnis, dass ich mir diese schnelle Veränderung nicht in meinen kühnsten Träumen vorgestellt habe. Auch die Gehaltsfrage finde ich ausserordentlich befriedigend, sie enthält nicht nur die Zigarettenfrage sondern auch die Miete für 2 Personen. Das erstere wird wohl nach und nach ganz fort fallen.</p>
<div id="attachment_577" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2013/12/liebesbrief-6-2.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-577" class="size-medium wp-image-577" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2013/12/liebesbrief-6-2.jpg?w=300" alt="Ölfinger pfui!" width="300" height="225" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2013/12/liebesbrief-6-2.jpg 2048w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2013/12/liebesbrief-6-2-300x225.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2013/12/liebesbrief-6-2-768x576.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2013/12/liebesbrief-6-2-1030x773.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2013/12/liebesbrief-6-2-1500x1125.jpg 1500w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2013/12/liebesbrief-6-2-705x529.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2013/12/liebesbrief-6-2-450x338.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-577" class="wp-caption-text">Ölfinger<br />pfui!</p></div>
<p>Mein Puck, Deinen Vorschlag, mir den Hund zu schenken, finde ich wonnig und würde mich auch sehr dazu freuen, wenn es nicht einige Abers hätte, die mir W. heute vortrug, denn Albrecht hatte ihm auch schon den Hunden erzählt. Er sagte, diese Rasse sei sehr lebhaft, damit meint er wohlmöglich jagen, obgleich es gar kein Hund für Hochwild ist, und sich auch durch Dressur nicht dazu eignen würde, sondern mehr ein Hühnerhund und eventuell für Hasen. Aber eine Fährte aufzunehmen wie Nicki verstehen diese Hunde nicht. Vorstehhund nannte er solche. Nun wäre das ja auch absolut alles nicht nötig und könnten wir ebenso gut einen Hund haben, der sich nicht für die Jagd eignet, aber ich muss immer denken, sollte er sich das in den Wald laufen wirklich angewöhnen und ihm schwer abzugewöhnen sein, so wäre es ja eine scheussliche Qual für das Tier, wenn man es immer anbinden müsste, oder ihm einen Klotz ans Bein bindet, wie wir es vor einigen Jahren mit einem taten, der auch dauernd in den Wald lief, bis er eines Tages ganz verschwand. Vorher hatte ich ihn schon so oft im Wald angetroffen, weit vom Hof, trotz seines Klotzes, der ihn doch hindern sollte. Ich selbst würde mich riesig über den Hund, noch dazu von Dir geschenkt, freuen und möchte es sehr gern, aber ich weiss nicht, was ich so recht dazu sagen soll. Vielleicht kann man näheres über die Art bei Frau Schramm erfahren, ob die Anlage stark vorhanden ist, auf der anderen Seite möchte ich keinen Hund haben, der dauernd an der Leine liegen muss. Ich finde die Idee so wonnig von Dir und würde mich auch so schrecklich freuen, aber Du darfst nicht böse sein, dass ich Dir diese Bedenken schreibe. Ich überlasse es also ganz Dir, denn ich kann einfach nichts sagen, das Herz ist dafür und der Verstand dagegen.</p>
<p>Mein Lieb, ich bin selig, übermorgen sehen wir uns schon, komm nur nicht so spät, dass wir auch viel von den beiden kurzen Tagen haben. Albrecht kommt morgen mit dem Pferd hier angeritten und bleibt über Sonntag, er geht dann nach Hamburg, glaube ich. Hoffentlich haben wir so schönes Wetter wie die beiden letzten Tage, ich habe die Sonne sehr ausgenutzt.</p>
<p>Mein Lieb, ich muss jetzt leider schnell schliessen, denn dies muss zur Post, sonst hast Du es morgen nicht, ich hatte an Maria einen langen Brief über die Leipziger Schule zu schreiben, was mich sehr aufhielt.</p>
<p>Sei nicht bös, dass es heute so dürftig, und vor allem fehlerhaft geworden ist, ich werde mich jetzt langsam einschreiben. &#8211; &#8211;</p>
<p>Denkst Du an meine Schuhe, und wenn es keine Umstände macht an meine Uhr?</p>
<p>Es liebt Dich, freut sich und ist unendlich glücklich Deine Leni.</p>
<hr />
<p>Mal abgesehen von diesen tierquälerischen Maßnahmen, die beschrieben werden (Klotz am Bein?!), musste ich an einer Stelle doch lachen. Leni schreibt: &#8222;ich muss immer denken&#8220; &#8211; das ist DER typische Satz, den ich mit ihr in Verbindung bringe.</p>
<p><img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/80829c1441a24c0fafdf5fbe8be5c27d" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.textfuss.de/180636/">18.06.1936: Mein einziger Puck! (Leni)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.textfuss.de">Textfuss - Gesa Füßle</a>.</p>
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