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	<title>herbrücke Archive - Textfuss - Gesa Füßle</title>
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		<title>Vor-OP-Gefühle</title>
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		<pubDate>Sat, 17 May 2014 10:54:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Gelernte Wörter in order of appearance: Banane &#8211; Polizei &#8211; daistdiePolizei- Polizist &#8211; Pilot &#8211; tschüs &#8211; Kartoffel &#8211; gern &#8211; Flugzeug &#8211; Krankenwagen &#8211; lange Maschine &#8211; doch Gestern war Mustafa beim MRT, eine halbe Stunde musste er es in der lauten Röhre aushalten. Vorher hatte er Beruhigungsmittel bekommen, wovon nichts zu merken war, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Gelernte Wörter in order of appearance:</p>
<p>Banane &#8211; Polizei &#8211; daistdiePolizei- Polizist &#8211; Pilot &#8211; tschüs &#8211; Kartoffel &#8211; gern &#8211; Flugzeug &#8211; Krankenwagen &#8211; lange Maschine &#8211; doch<span id="more-969"></span></p>
<p>Gestern war Mustafa beim MRT, eine halbe Stunde musste er es in der lauten Röhre aushalten. Vorher hatte er Beruhigungsmittel bekommen, wovon nichts zu merken war, bis er aufstand und umkippte. Am Abend kam dann der Anruf: Dienstagmorgen ist die OP. Nun muss ich noch schnell alles erledigen, was sich vorher erledigen lässt, denn tagsüber werde ich in der Klinik sein. Übernachten werde ich bei meinen Eltern, die näher an der Klinik wohnen. So kann ich mir die lange Fahrt sparen. Meine Kinder würde ich ohnehin nicht zu Gesicht bekommen. Wenn es gut läuft, sind wir am Wochenende wieder zu Hause.</p>
<p>Heute waren wir in der Bücherei und haben sie quasi leergeliehen. Mustafa war sehr begeistert von dem Konzept &#8211; etwa 20 Bücher und 30 DVDs habe ich dann aber doch wieder zurückgelegt.</p>
<p>Gestern Vormittag hat Mustafa mit seinen Eltern telefoniert. Er erzählte, dass er glücklich ist und bezeichnete Alma und Anton als seine Geschwister. Darüber freuten sich alle Seiten sehr. Erst ein paar Stunden später wurde mir klar, wie viel mir das bedeutet. Immerhin haben wir es geschafft, ein einsames Kind innerhalb von 10 Tagen glücklich zu machen. Gar keine schlechte Bilanz.</p>
<p>Minuten nach dem Telefonat rief der Onkel aus England an, den man offenbar umgehend informiert hatte. Auch er sprach noch einmal mit Mustafa und erzählte Andi dann hinterher, Mustafa hätte gern mehr Spielzeug. Andi teilte mit, Spielzeug sei in ausreichender Menge vorhanden, worauf der Onkel meinte, na, dann sei das wohl nur ein bisschen überschlagende Gier gewesen, er würde ihm das noch mal ausreden. Beim Einkaufen möchte Mustafa auch gern ganz viel haben, macht aber keine Szene, wenn wir ablehnen.</p>
<p>Die Nachricht, dass schon am Dienstag die OP ist, hat uns sehr gefreut. Die Operation an sich macht mir keine Angst, obwohl die Ansage, man würde das Loch im Herzen wohl ziemlich suchen müssen (das ist nicht der primäre Herzfehler), mir doch den Magen umdreht. Ärzte, die in einem Kinderherz rumwühlen. Bäh!</p>
<p>Viel schlimmer ist aber der Gedanke, sein Kind abgeben zu müssen. Da kann ich jetzt schon weinen.</p>
<hr />
<p>Eure Spenden sind willkommen, vor allem natürlich direkt bei der <a href="http://www.albertinen.de/ueber_uns/albertinen_stiftung/projekte2/herzbruecke" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Herzbrücke</a>. Von der Höhe der eingegangenen Spendengelder hängt es ab, wie viele Kinder in Deutschland operiert werden können. Alles, was bei uns an Spenden ankommt und nicht direkt für Mustafa verwendet werden kann, überweisen wir später an die Herzbrücke.<img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/8ad7c28bfed548489d41b9a55b76581c" alt="" width="1" height="1" /></p>
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