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	<title>amerikaner Archive - Textfuss - Gesa Füßle</title>
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	<title>amerikaner Archive - Textfuss - Gesa Füßle</title>
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		<title>Wir fliehen doch &#8211; Leni bloggt (4)</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2015 13:12:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[Vor 70 Jahren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute vor 70 Jahren brach Leni mit ihren Kindern vom Gut in Mecklenburg in Richtung Hamburg auf. Eine Entscheidung, die ihr Leben verändert hat. Was die Alternative zweifelsohne auch getan hätte. 15 km westlich von uns lagen die Amerikaner, die Russen 34 km östlich von uns. Dann die Nachricht, dass die Amis sich zurückziehen, die Russen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.textfuss.de/flucht-30-4-45/">Wir fliehen doch &#8211; Leni bloggt (4)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.textfuss.de">Textfuss - Gesa Füßle</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute vor 70 Jahren brach Leni mit ihren Kindern vom Gut in Mecklenburg in Richtung Hamburg auf. Eine Entscheidung, die ihr Leben verändert hat. Was die Alternative zweifelsohne auch getan hätte.</p>
<hr />
<p>15 km westlich von uns lagen die Amerikaner, die Russen 34 km östlich von uns. Dann die Nachricht, dass die Amis sich zurückziehen, die Russen rücken nach.<span id="more-1335"></span></p>
<p>Nächtelang diskutiere ich mit meiner Schwägerin Elfi, was wir tun sollen. Sie spürt, dass der Krieg so gut wie vorbei ist. Jetzt zu fliehen sei gefährlicher als zu bleiben, meint sie. Gegen alle habe ich dieses Gut verteidigt. Die Nazis wollten es uns für eine lächerliche Summe abkaufen. Dann hat sich die Wehrmacht hier einquartiert. Auf unserem eigenen Grund wurde ein KZ errichtet. Können die Russen denn so viel schlimmer sein als all das?</p>
<p>Die durchziehenden Flüchtlinge sagen, wir sollen fliehen. Sie haben alles hinter sich gelassen und glauben trotzdem, dass sie die richtige Wahl getroffen haben.</p>
<p>Gestern haben wir drei Fahrzeuge gepackt. Alles, das sich verladen ließ, ist darauf gelandet. Heute früh wollen wir los, natürlich verzögert sich die Abfahrt. Elfi bleibt mit ihren drei Kindern zurück. Wenn sie doch noch fliehen will, bleibt ihr nur ein Fahrrad, aber das kann ich nun auch nicht mehr ändern. Sie wird sich durchschlagen.</p>
<p>Mit mir kommen die Gärtnerin und Paulina, meine illegale litauische Hausgehilfin. Die Kinder sind sehr aufgeregt, oftmals springen sie um die Gefährte herum, wenn wir wieder stehenbleiben. Also eigentlich die ganze Zeit. Meter um Meter kommen wir voran, überall Menschen, Menschen, Menschen. Heruntergekommene Frauen und Kinder.</p>
<p>Als die Kinder die erste Leiche im Straßengraben finden, zwinge ich sie, sich wieder auf die Wagen zu setzen. Habe ich wirklich das Richtige getan? Können die Russen denn schlimmer sein als das hier? Auf dem Gut hatte ich noch Würde, hier bin ich nur eine von vielen Müttern, die ihre Kinder verkrampft anlächeln.</p>
<p>Gottseidank haben wir es nicht so weit, auch in diesem Tempo sollten wir in einer Woche in Hamburg sein.</p>
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		<title>29.06.1933: Papa freut sich sehr, daß Du ein paar Tage hier bist. (Rudu)</title>
		<link>https://www.textfuss.de/290633/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[leitzordner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Aug 2013 09:43:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[1933]]></category>
		<category><![CDATA[30er]]></category>
		<category><![CDATA[amerikaner]]></category>
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		<category><![CDATA[chaussee]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute nur ganz kurz und sachlich. N., 29. VI 33 Liebe Leni – gestern abend sind wir hier gelandet, heute abend kommen Mama + Frl. R. Zwischen M. und W. ist die Chaussee gesperrt, wir mußten einen riesigen Umweg machen und brauchten von W. hierher fast 1 ¾ Stunden. Es ist nun besser, daß Du [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute nur ganz kurz und sachlich.</p>
<hr />
<p style="text-align: right;">N., 29. VI 33</p>
<p>Liebe Leni –</p>
<p>gestern abend sind wir hier gelandet, heute abend kommen Mama + Frl. R. Zwischen M. und W. ist die Chaussee gesperrt, wir mußten einen riesigen<span id="more-285"></span> Umweg machen und brauchten von W. hierher fast 1 ¾ Stunden. Es ist nun besser, daß Du am Sonnabend nicht bis W. sondern bis G. fährst. In G. holen wir Dich also am Sonnabend ab, wenn wir nichts anderes mehr von Dir hören.<br />
Am Sonnabend kommen aus Berlin Mr. M. und noch ein anderer Amerikaner mit seiner Frau. Bis höchstens Montag früh sind die hier.<br />
Papa freut sich sehr, daß Du ein paar Tage hier bist.<br />
Vor allem freut sich<br />
auf das Wiedersehen<br />
Dein Rudu</p>
<hr />
<p>Die Strecke zwischen W. und M. beträgt etwa 20 km Luftlinie, die tatsächliche Strecke dürfte um einiges länger gewesen sein. Es ist nach der heutigen Straßenlage aber vollkommen sinnlos, über M. zu fahren, da es einen direkten Weg gibt, für den man allerdings laut Routenplaner auch nach jetzigem Stand 45 Minuten braucht.</p>
<p><img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/af1b7dbb090149d2bb4a7160a66eb67a" alt="" width="1" height="1" /></p>
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