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	<title>Hauskram Archive - Textfuss - Gesa Füßle</title>
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	<title>Hauskram Archive - Textfuss - Gesa Füßle</title>
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		<title>Abwarten und Tee trinken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gesa Füßle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Sep 2019 12:22:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hauskram]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vielleicht kann man besser warten, wenn man Tee trinkt. Ich habe es nicht ausprobiert, denn ich halte Tee für eine grobe Fehlinterpretation von gutem Geschmack. Gewartet habe ich aber. Sicher hätte ich die Zeit anders nutzen können. Ich habe mich zurückgezogen und Dinge liegen lassen. Ich hätte weiter renovieren können. Aber ohne Deadline-Stress („Noch eine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht kann man besser warten, wenn man Tee trinkt. Ich habe es nicht ausprobiert, denn ich halte Tee für eine grobe Fehlinterpretation von gutem Geschmack. Gewartet habe ich aber. Sicher hätte ich die Zeit anders nutzen können. Ich habe mich zurückgezogen und Dinge liegen lassen. Ich hätte weiter renovieren können. Aber ohne Deadline-Stress („Noch eine Stunde, dann kommen die Kinder!“) macht mir das meiste keinen rechten Spaß.<span id="more-3012"></span></p>
<p>Es ist mir schwer gefallen, Dinge unkommentiert zu lassen (wer mich kennt, kann sich das wohl ungefähr vorstellen). Wie es zur Wendung kam, wissen wir nun alle nicht so recht. Tatsache ist, dass nach einem langen Jahr des Ausharrens meine Kinder wieder bei mir schlafen. Das ist so unfassbar toll, dass ich immer nur noch grinsen könnte. Somit habe ich dann auch umgehend die Renovierungsarbeiten wieder aufgenommen. Ich suhle mich in abblätternder und frischer Farbe sowie in großzügigen Staubmengen.</p>
<h2>Das Wichtige ist, sich nicht benagen zu lassen</h2>
<p>Im Hinterkopf nagt noch das Gifttier kleine Zweifel ins Gebälk. Doch das ist stabil, wenn es die vorhergehenden Axthiebe auch ausgehalten hat. Obwohl zugegebenermaßen ja auch immer wieder Kitt im Spiel war.</p>
<div id="attachment_3013" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3013" class="size-medium wp-image-3013" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/09/Halb-renoviert-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/09/Halb-renoviert-300x169.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/09/Halb-renoviert-768x432.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/09/Halb-renoviert-1030x579.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/09/Halb-renoviert-1500x844.jpg 1500w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/09/Halb-renoviert-705x397.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/09/Halb-renoviert-450x253.jpg 450w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/09/Halb-renoviert.jpg 1632w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-3013" class="wp-caption-text">Leinölfarbe macht übrigens eine irre Sauerei</p></div>
<p>Aber genug der Gleichnisse und bunten Bilder. Apropos bunte Bilder: Alle sagen, man müsse „Orange is the new Black“ gucken. Ich glaube, ich habe fünf Folgen durchgehalten. Dann haben mich die Geschehnisse so runtergezogen, dass ich dieser Serie mich fortan verweigere. An dem Vorwurf, ich sei zu sensibel, ist vielleicht doch was dran. Nur, dass ich das nicht mehr als Vorwurf auffasse. Wenn ich in den letzten Jahren eins gelernt habe, dann ja wohl, dass sich niemand für seine Gefühle rechtfertigen muss, kann oder sollte. Zumal es ohnehin nichts bringt. Für meinen Geschmack rechtfertige ich mich ja auch nicht. Ich mag keinen Tee. Gar keinen. Ich kann auch mit Cola warten.</p>
<p>Man nennt das „radikale Akzeptanz“ – Dinge hinnehmen, die man nicht ändern kann. Klappt erstaunlich gut. Es ist ohnehin völlig sinnlos, sich ständig über irgendwas aufzuregen. Vor allem ist es völlig sinnlos, seine Lebenszeit mit Negativem zu verplempern. Damit verbaut man sich den Blick fürs Schöne und vergrätzt womöglich noch all die netten Menschen, mit denen man so viel Spaß haben könnte.</p>
<p>Ist nicht immer einfach, aber auf jeden Fall mit und ohne Tee gleich gut möglich.</p>
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		<title>Unordnung ist gefährlich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gesa Füßle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jul 2019 17:44:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hauskram]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Überschrift, die aus meiner Feder eher unglaubwürdig klingt. Wer mich kennt, weiß, dass Unordnung nur ein von der Gesellschaft aufgezwungenes Konzept ist, das man spielend leicht umgehen kann. Indem man sich einfach merkt, wo die Dinge sind, die man da hat fallen lassen, wo man gerade stand. Easy. Woher also dieser Sinneswandel? Keine Sorge, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Überschrift, die aus meiner Feder eher unglaubwürdig klingt. Wer mich kennt, weiß, dass Unordnung nur ein von der Gesellschaft aufgezwungenes Konzept ist, <span id="more-2997"></span>das man spielend leicht umgehen kann. Indem man sich einfach merkt, wo die Dinge sind, die man da hat fallen lassen, wo man gerade stand. Easy.</p>
<p>Woher also dieser Sinneswandel? Keine Sorge, es gibt gar keinen. Die Überschrift läutet nur einen Tatsachenbericht ein, der mich jedoch nicht auf Dauer bekehren wird. Seit Barbara Perfahl dereinst <a href="http://www.die-wohnpsychologin.de/2015/04/erfahrungsbericht-wohnpsychologische-beratung-home-office/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mein Arbeitszimmer mit mir neu gestaltet hat</a>, ist viel passiert. Tatsächlich habe ich ein besseres Sortiersystem (gleiche Dinge an den gleichen Platz – klingt so, als würde man das eh so machen, es ist aber erstaunlich, wie oft das nicht der Fall ist), aber meine Tendenz zur Unordnung bleibt und wird von mir auch nicht aktiv bekämpft. Das wochenendliche Erscheinen von AirBnB-Gästen fördert zumindest das regelmäßige Aufräumen der Gästezimmereinflugschneise.</p>
<h2>Restholzstapel</h2>
<p>Wie auch immer. Als mein Fachwerk fertig renoviert war, wollten die Zimmermänner die alten Balken und das Holz vom Gerüst wieder mitnehmen. Ich schritt ein, schließlich war das Gerüst bezahlt worden und aus dem Holz könnte man sicher was Tolles bauen. Gartenmöbel zum Beispiel.</p>
<div id="attachment_3000" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3000" class="size-medium wp-image-3000" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbaubettweb-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbaubettweb-300x225.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbaubettweb-768x576.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbaubettweb-1030x773.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbaubettweb-1500x1125.jpg 1500w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbaubettweb-705x529.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbaubettweb-450x338.jpg 450w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbaubettweb.jpg 2016w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-3000" class="wp-caption-text">Pfosten aus Gerüstbrettern, Rest aus Dachlatten</p></div>
<p>So lag das Holz nun also fast zwei Jahre in meinem Garten.</p>
<p>Im Februar fing ich an, Pläne für ein neues Bett zu machen, das fix umgesetzt wurde.</p>
<p>Im Juni hatte ich endlich eine gute Idee für eine Bank.</p>
<p>Der Holzstapel war nun so weit reduziert, dass er in den Keller wandern konnte. War aber trotzdem immer noch recht groß. Also zeichnete ich Baupläne für eine weitere Bank. Dafür holte ich zwecks Ausmessen und Schnittoptimierung diverse Bretter und Dachlatten wieder aus dem Keller hoch. Dann überkam mich akute Unlust und ein Eilauftrag, und da lagen sie nun. Als ich nur wenige Tage später im Dunkeln aus dem Badezimmer kam, stieß ich mir den mittleren Zeh des linken Fußes an einer der zugegebenermaßen nicht besonders geschickt platzierten Dachlatten. Salbe draufgeschmiert, ins Bett gegangen, am nächsten Tag Schmerzen, Krankenhaus, Zeh gebrochen, humpelhumpel. Folge: Am nächsten Tag den Freund die Bretter zusägen lassen, am Tag darauf die Bank gebaut. Währenddessen kam mir noch die Idee, ein Gartentor zu bauen. Nun werde ich also nachher ein paar Dachlatten hochholen und in die Diele legen, um dann in den nächsten Tagen … Ich weiß ja jetzt, wie man einen Dachziegelverband anlegt.</p>
<div id="attachment_2998" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2998" class="size-medium wp-image-2998" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/SelbstbauBeachClubBankweb-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/SelbstbauBeachClubBankweb-300x169.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/SelbstbauBeachClubBankweb-768x432.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/SelbstbauBeachClubBankweb-1030x579.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/SelbstbauBeachClubBankweb-1500x844.jpg 1500w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/SelbstbauBeachClubBankweb-705x397.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/SelbstbauBeachClubBankweb-450x253.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-2998" class="wp-caption-text">Fachwerkständer als Füße, Gerüstbrett als Sitzfläche</p></div>
<h2>Bauen <del>ohne Sinn und Verstand</del> nur mit Zollstock und defektem Geodreieck</h2>
<p>Sachen aus Holz zu bauen, macht mir jedenfalls unglaublich Spaß, wenn ich nicht allzu sehr auf rechte Winkel und exakte Schnitte achten muss. Präzisionsarbeit mag ich nur am Text. Baut mehr Sachen! Denn, wie sagte ein nicht besonders weiser Mann neulich in seiner nicht besonders guten Rede: „Wenn ein Baum gefällt werden muss, kann man sogar das Holz verwenden!“ Die Tatsache, dass er sich bei der Holzverwendung auf Rumstehbaumscheiben beschränkt, zeigt, wie vielseitig man Holz einsetzen kann. Nämlich praktisch und dekorativ. Oder unpraktisch und doof. So viele Möglichkeiten!</p>
<div id="attachment_2999" style="width: 179px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2999" class="size-medium wp-image-2999" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbauterrassenbankweb-169x300.jpg" alt="" width="169" height="300" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbauterrassenbankweb-169x300.jpg 169w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbauterrassenbankweb-768x1365.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbauterrassenbankweb-579x1030.jpg 579w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbauterrassenbankweb-844x1500.jpg 844w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbauterrassenbankweb-397x705.jpg 397w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbauterrassenbankweb-450x800.jpg 450w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2019/07/Selbstbauterrassenbankweb.jpg 1836w" sizes="(max-width: 169px) 100vw, 169px" /><p id="caption-attachment-2999" class="wp-caption-text">Dachlatten und ein paar breitere Bretter</p></div>
<p>Nun werde ich immer, wenn ich mein Gesäß auf die Bank niederlasse, an meinen gebrochenen Zeh denken müssen. Und an die lustige Dame am Krankenhausempfang, die mich fragte, welcher Zeh es sei.</p>
<p>Ich: „Der mittlere.“</p>
<p>Sie: „Der zweite oder der dritte?“</p>
<p>Ich: „Der dritte. Ich habe fünf Zehen.“</p>
<p>Sie, lachend: „Ach ja, stimmt. Ich habe um sechs Uhr angefangen. Das ist echt nicht meine Zeit.“</p>
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		<item>
		<title>Holzarbeiten Teil II: Fensterlos durch den Tag</title>
		<link>https://www.textfuss.de/holzarbeiten-teil-ii/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[leitzordner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Oct 2017 10:53:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hauskram]]></category>
		<category><![CDATA[fachwerk]]></category>
		<category><![CDATA[fenster]]></category>
		<category><![CDATA[renovierung]]></category>
		<category><![CDATA[werkbank]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Freitag „Es könnte sein, dass wir heute schon dein Küchenfenster ausbauen“, ruft es mir am Morgen fröhlich entgegen. Zehn Minuten später ist aus dem Konjunktiv eine Tatsache geworden. Ich gehe zur Arbeit, darauf vertrauend, dass die jungen Männer so kompetent sind, wie ich gern glauben möchte. Als ich wiederkomme, ist die Verwüstung nicht zu übersehen. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Freitag</strong></h1>
<p>„Es könnte sein, dass wir heute schon dein Küchenfenster ausbauen“, ruft es mir am Morgen fröhlich entgegen. Zehn Minuten später<span id="more-1871"></span> ist aus dem Konjunktiv eine Tatsache geworden. Ich gehe zur Arbeit, darauf vertrauend, dass die jungen Männer so kompetent sind, wie ich gern glauben möchte.</p>
<div id="attachment_1874" style="width: 178px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2017/10/02-Fenster-wird-ausgebaut-e1508581974216.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1874" class="size-medium wp-image-1874" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2017/10/02-Fenster-wird-ausgebaut-e1508581974216-168x300.jpg" alt="Ssssst, klopf, fluch: Fenster weg" width="168" height="300" /></a><p id="caption-attachment-1874" class="wp-caption-text">Ssssst, klopf, fluch: Fenster weg</p></div>
<p>Als ich wiederkomme, ist die Verwüstung nicht zu übersehen. Bad- und Küchenfenster wurden durch liebevoll* eingepasste Spanplatten mit einer flauschigen Dämmschicht ersetzt. Diverse Ausfachungen fehlen, es gibt einen Stapel mit gerettetem Klinker und einen bereits recht vollen Schuttsack.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1875" style="width: 178px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2017/10/02.2Fenster-ist-weg-e1508582138245.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1875" class="size-medium wp-image-1875" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2017/10/02.2Fenster-ist-weg-e1508582138245-168x300.jpg" alt="fehlendes Fenster" width="168" height="300" /></a><p id="caption-attachment-1875" class="wp-caption-text">Küche</p></div>
<div id="attachment_1876" style="width: 178px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2017/10/02.3-Bad-auch-fensterlos-e1508582215715.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1876" class="size-medium wp-image-1876" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2017/10/02.3-Bad-auch-fensterlos-e1508582215715-168x300.jpg" alt="fensterloses Bad" width="168" height="300" /></a><p id="caption-attachment-1876" class="wp-caption-text">Bad</p></div>
<p>Niemand wusste, wie die Balken von der anderen Seite aussehen würden, weil eben auch niemand wusste, wie die Isolierung aussehen würde. Umso größer die Freude, als sie rückseitig noch ganz fit erscheinen. Die Innenseite ist grün, wie ich es vom Innenraum des Hauses schon kenne.</p>
<div id="attachment_1873" style="width: 178px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2017/10/02.4-Freitagabend-e1508581854842.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1873" class="size-medium wp-image-1873" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2017/10/02.4-Freitagabend-e1508581854842-168x300.jpg" alt="Fachwerkrenovierung" width="168" height="300" /></a><p id="caption-attachment-1873" class="wp-caption-text">Tut schon ein bisschen weh</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am Abend sieht das Haus recht mitgenommen aus. „Naja, muss ja sein, ne?“, sagt die Nachbarschaft.</p>
<div id="attachment_1878" style="width: 178px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2017/10/02.8-brauchst-du-ne-Werkbank-e1508583063169.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1878" class="size-medium wp-image-1878" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2017/10/02.8-brauchst-du-ne-Werkbank-e1508583063169-168x300.jpg" alt="&quot;Brauchst du ne Werkbank?&quot; &quot;Nö, ich bau mir hier schnell eine.&quot;" width="168" height="300" /></a><p id="caption-attachment-1878" class="wp-caption-text">&#8222;Brauchst du ne Werkbank?&#8220;<br />&#8222;Nö, ich bau mir schnell eine.&#8220;</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>* Natürlich geschah das nicht liebevoll, ich bin ja nicht doof. Aber es ist doch eine schöne Vorstellung und das Ergebnis sieht so aus.</p>
<p><img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/c37f78842b8f4fa49f2bb4bd318416d6" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Holzarbeiten Teil I</title>
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		<dc:creator><![CDATA[leitzordner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2017 12:21:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hauskram]]></category>
		<category><![CDATA[eiche]]></category>
		<category><![CDATA[fachwerk]]></category>
		<category><![CDATA[holz]]></category>
		<category><![CDATA[reetdachhaus]]></category>
		<category><![CDATA[renovierung]]></category>
		<category><![CDATA[zimmermann]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Das gammelt wie verrückt!&#8220; Eigentlich sollte die Renovierung schon vor Jahren passieren. EU-Gelder waren genehmigt, alles war prima. Passiert sind dann diverse andere (nicht so primae) Dinge, da musste das Haus warten. Die EU-Gelder gibt es nicht mehr. Als Zimmermann Martin vor einigen Monaten wiederkommt, um ein neues Angebot zu erstellen, sieht er mit geradezu [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.textfuss.de/holzarbeiten-teil-i/">Holzarbeiten Teil I</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.textfuss.de">Textfuss - Gesa Füßle</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>&#8222;Das gammelt wie verrückt!&#8220;</h1>
<p>Eigentlich sollte die Renovierung schon vor Jahren passieren. EU-Gelder waren genehmigt, alles war prima. Passiert sind dann diverse andere (nicht so primae) Dinge, da musste das Haus warten. Die EU-Gelder gibt es nicht mehr.<span id="more-1854"></span></p>
<p>Als Zimmermann Martin vor einigen Monaten wiederkommt, um ein neues Angebot zu erstellen, sieht er mit geradezu zufriedenem Entsetzen, wie viel weiter das Holz inzwischen verrottet ist. („Genau das sag ich den Leuten immer: Das gammelt wie verrückt!“)<!--more--><br />
Das Holz nämlich – das Fachwerk der Westseite, die älteste Wand vom Haus. Nun ist es so weit, die Wand wird renoviert.</p>
<div id="attachment_1856" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2017/10/Fachwerkwand-mit-zwei-ganzen-Männern.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1856" class="size-medium wp-image-1856" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2017/10/Fachwerkwand-mit-zwei-ganzen-Männern-300x168.jpg" alt="Fachwerkhaus" width="300" height="168" /></a><p id="caption-attachment-1856" class="wp-caption-text">Fachwerkwand mit zwei kleinen Männern &#8211; so nennt man das Muster</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gestern dann</strong> – die Zimmermänner kommen, um mein Haus kaputt zu machen. „Nein, heil!“, sagt Lukas, aber dann steht er mit Gerrit vor der Fachwerkwand und sie bohren im morschen Holz rum, dass es nur so rieselt und mir ganz elendig zumute wird. Das Haus zuckt nicht mal.</p>
<div id="attachment_1858" style="width: 178px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2017/10/kaputt-e1507205119112.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1858" class="size-medium wp-image-1858" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2017/10/kaputt-e1507205119112-168x300.jpg" alt="kaputtes Fachwerk" width="168" height="300" /></a><p id="caption-attachment-1858" class="wp-caption-text">Bröselholz</p></div>
<div id="attachment_1857" style="width: 178px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2017/10/ganz-kaputt-e1507204918752.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1857" class="size-medium wp-image-1857" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2017/10/ganz-kaputt-e1507204918752-168x300.jpg" alt="Eckpfosten kaputt" width="168" height="300" /></a><p id="caption-attachment-1857" class="wp-caption-text">Kaputte Ecke</p></div>
<p>Sie fangen auch noch gar nicht an, sie messen erst mal noch und freuen sich, dass das alles Eiche ist und nicht Lärche oder Kiefer, nein, Eiche! „Damit kann man toll arbeiten.“ Aha. Ich denke einstweilen darüber nach, was man aus den nicht-morschen Reststücken der Balken bauen könnte. Bänke und einen Tisch für den Garten, zum Beispiel. Mal sehen.</p>
<p>Ob sie die Maschinen im Haus werden lagern dürfen, werde ich gefragt. Ja, logisch, am besten im Eingang hier. Skeptischer Blick. Nanu? Ach so. „Ich bin eigentlich nicht so ordentlich, ich hatte nur gerade Gäste. Ihr könnt hier ruhig alles vollstellen.“</p>
<p>Wie erkennt man eigentlich nur durchs Hingucken, dass das Eiche ist? Für mich ist das alles &#8230; Holz. Also rein optisch jetzt.</p>
<p>Martin, der Chef, ist übrigens krank. Erkältet, heißt es. Hallo, ich denke, der ist Zimmermann? Immer nur draußen, abgehärtet und so? Nein? Nicht mal auf die eigenen Vorurteile ist mehr Verlass.</p>
<p><strong>Donnerstag.</strong> Das Notdach soll gebaut werden, quasi ein Anbau, unter dem dann gearbeitet wird. „Moin, ich bin Hans.“ – „Ich bin Gesa.“ – „Jo, hab schon gehört. Sonst weiß ich aber nichts über dich. Lukas hat gesagt: ‚Fahr mal hin, siehste dann schon.‘“</p>
<p>Alles klar. Es nieselt ununterbrochen. Als es richtig zu regnen anfängt, sehe ich draußen mal nach dem Rechten. Die Folie ist angebracht, ich habe jetzt ein Partyzelt am Haus – nicht schlecht, eigentlich. Gefällt mir. Gartenparty, anyone?</p>
<div id="attachment_1859" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2017/10/Partyzelt.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1859" class="size-medium wp-image-1859" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2017/10/Partyzelt-300x168.jpg" alt="Partyzelt " width="300" height="168" /></a><p id="caption-attachment-1859" class="wp-caption-text">Partyzelt</p></div>
<p>„Wollte mal sehen, wie ihr klarkommt.“<br />
„JETZT ERST?? Wir sind fertig.“<br />
Na, dann war das doch ganz gut vom Timing her.</p>
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<p>Mittelgut vom Timing her ist natürlich der angekündigte Sturm.<br />
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