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	<title>poster Archive - Textfuss - Gesa Füßle</title>
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	<title>poster Archive - Textfuss - Gesa Füßle</title>
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		<title>Nostalgiebetten &#8211; Bett 6</title>
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		<dc:creator><![CDATA[leitzordner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2015 14:32:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bettgeschichten: Nostalgiebetten]]></category>
		<category><![CDATA[poster]]></category>
		<category><![CDATA[prüfung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Bett fürs Leben lernen Was bisher geschah: Sinnieren über die Betten meiner Vergangenheit. Wenn ich nicht einschlafen kann, träume ich mich in frühere Schlafstätten zurück. Wir sind in meiner Jugend angelangt, ich ging in England zur Schule, doch meine Bildungsstätte zog es vor, die Pforten für immer zu schließen. Es war nicht so einfach, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Im Bett fürs Leben lernen</h1>
<p>Was bisher geschah:</p>
<p>Sinnieren über die Betten meiner Vergangenheit. Wenn ich nicht einschlafen kann, träume ich mich in frühere Schlafstätten zurück.</p>
<p>Wir sind in meiner Jugend angelangt, ich ging in England zur Schule, doch meine Bildungsstätte zog es vor, die Pforten für immer zu schließen.<span id="more-1569"></span></p>
<p>Es war nicht so einfach, eine neue Schule zu finden, an der meine etwas ungewöhnliche Fächerkombination – so ungewöhnlich war sie gar nicht: Französisch und Bio – durchführbar war. Doch ich fand eine und zog im September in meine neuen vier Wände ein.</p>
<p>Das vorletzte Zimmer eines U-förmigen Bungalowbaus. Danach kam nur noch ein unbenutztes Zimmer und der Gemeinschaftsraum.</p>
<p>Ein sehr kleines Zimmer, aber mit Waschbecken und direktem Zugang zum unbenutzten Nebenraum. Von dort holte ich mir gleich mal die geräumigere Kommode. Nun galt es, Schreibtisch, Kommode, Schrank und Bett möglichst geschickt um Waschbecken, Fenster und Türen zu drapieren. Es gab noch eine zusätzliche Tür, hinter der sich der Heizungskessel befand. Netterweise war darüber ein Fach angebracht, und so konnte ich gewaschene, aber noch feuchte Jeans einfach zum Trocknen hineinlegen und hatte auf die Weise eine warme Schrank-Außenstelle. Mit dem eigentlichen Schrank stellte ich die Verbindungstür zu und zack!, war das Zimmer auch schon voll. Noch ein paar Bildchen aufgehängt und fertig war mein Zuhause für das kommende Schuljahr.</p>
<p>Hätte ich am Anfang des Schuljahrs gewusst, wie unglaublich niederschmetternd die Briefe der Schule an meine Eltern waren, hätte ich eventuell die ein oder andere schlaflose Nacht gehabt. Vielleicht aber auch nicht, so schnell schlafe ich nicht schlecht.</p>
<p>Tatsache ist, dass meine Eltern mit Briefen über meine schlechten Leistungen bombardiert wurden. Das mag zugegebenermaßen gerechtfertigt gewesen sein, aber was sollten sie denn tun? Für die Abinote zählen würden nur die Abschlussprüfungen, es gab also keinerlei Grund, sich über Zwischennoten aufzuregen. Es sei denn, natürlich, die Schule fürchtet um ihr Ranking. Da waren wir nun etwas in Konflikt, denn ich zog es aus Freizeitoptmierungsgründen dann doch vor, nicht für die Probeprüfungen zu lernen, um auf diese Weise genau eruieren zu können, was ich noch würde lernen müssen und wo mein Wissen auch so ausreichte.</p>
<p>Zugeben konnte ich das schlecht und so beruhigte ich meine Eltern am Telefon, während mutmaßlich bereits der nächste und übernächste Brief an sie unterwegs war. Mit mir zu sprechen (die ich ja immerhin volljährig war) fand die Schulleitung nicht notwendig, ich bestand zwar mal auf einer Klärung, die klärte aber nichts und so beließ ich es bei meiner Taktik.</p>
<p>Ich lag oft augenrollend im Bett.</p>
<p>Kurz vor den Abschlussprüfungen lag ich lernend im Bett. Zur Motivationssteigerung riss ich jede Seite, die ich für Bio gelernt hatte, aus dem Lernheft heraus. Nein, es bestand keine Chance, dass ich das Heft später noch brauchen würde, ich lernte ja erst am Morgen der jeweiligen Bioprüfung. So konnte ich sichergehen, dass ich in den nächsten vier Stunden nichts vergessen würde. Dass ich bestehen würde, bezweifelte ich nicht, war ich doch in den Probeprüfungen – ohne zu lernen – nur ganz knapp durchgefallen. Für Französisch lernte ich nur die benötigten Zitate auswendig, denn die Chancen, dass man prophylaktisch die richtigen Vokabeln büffelt, sind viel zu gering.</p>
<p>Mein Bett also.</p>
<div id="attachment_1571" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/12/Heathfield1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1571" class="size-medium wp-image-1571" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/12/Heathfield1-300x168.jpg" alt="Waschbecken, Bett, Poster" width="300" height="168" /></a><p id="caption-attachment-1571" class="wp-caption-text">Witzigerweise habe ich nie ausprobiert, mir im Liegen die Füße zu waschen</p></div>
<p>Wenn ich in dem Bett lag, konnte ich mit den Füßen das Waschbecken berühren. Das Zimmer hatte papierleichte Holztüren, die klapperten, nein, ich fand es dort nicht übermäßig gemütlich, der Aufenthalt glich eher einer Notwendigkeit, die nicht ganz schlecht, aber auch kein Highlight war. Wir waren 19 in meinem Jahrgang, tiefgehende Freundschaften sind nicht entstanden. Die Mädchen kamen aus einer anderen Welt und ich wollte die Brücke dorthin nicht überqueren. Vielleicht ist meine Erinnerung aber tatsächlich negativ verklärt, ich war nicht unglücklich an dieser Schule. Allerdings entschied ich mich dagegen, in England zu studieren und blieb dem Land anschließend 18 Jahre lang fern. Dann war es aber schön, vorübergehend zurückzukehren.</p>
<p><img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/dd2d8cd37a8240daa8fce50ca873c3f6" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Nostalgiebetten &#8211; Bett 3</title>
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		<dc:creator><![CDATA[leitzordner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2015 13:07:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bettgeschichten: Nostalgiebetten]]></category>
		<category><![CDATA[bettgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[hund]]></category>
		<category><![CDATA[jugend]]></category>
		<category><![CDATA[poster]]></category>
		<category><![CDATA[spitzboden]]></category>
		<category><![CDATA[wind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gedruckte und echte Tiere Als ich 10 war, zogen wir knapp 300 Meter weiter in unser eigenes Haus. Mit dem Umzug wechselten wir nicht nur den Ort, sondern auch gleich noch den Landkreis und somit das Autokennzeichen. Ich mochte das Haus, aber es war das Haus meiner Eltern, sie verwirklichten ihre Träume von dem perfekten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.textfuss.de/nostalgiebetten-bett-3/">Nostalgiebetten &#8211; Bett 3</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.textfuss.de">Textfuss - Gesa Füßle</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Gedruckte und echte Tiere</h1>
<p>Als ich 10 war, zogen wir knapp 300 Meter weiter in unser eigenes Haus. Mit dem Umzug wechselten wir nicht nur den Ort, sondern auch gleich noch den Landkreis und somit das Autokennzeichen. Ich mochte das Haus, aber es war das Haus meiner Eltern, sie verwirklichten ihre Träume von dem perfekten Zuhause, nahmen <span id="more-1488"></span>kleinere Schönheits-OPs in Angriff und mit der Zeit auch die ein oder andere Ausbuchtung nach unten und nach vorn. Ich habe ja schon erwähnt, dass ich Veränderungen in meinem Zuhause zwiegespalten gegenüberstehe – und so bleiben Haus und Garten in meiner Erinnerung primär in ihrer Erstfassung erhalten. Von den Veränderungen so gut wie nicht betroffen war allerdings mein Bett.</p>
<p>Mein Bruder und ich bekamen Zimmer nebeneinander, in denen jeweils ein Zugang zum Spitzboden geschaffen wurde. Wir hatten also jeder ein zweistöckiges Zimmer mit Leiter.</p>
<p>Der Spitzboden war so hoch, dass ein Erwachsener in der Mitte stehen konnte. Ich mutmaße, dass dieser Erwachsene meine Mutter war.</p>
<h2>Kontakt zur Außenwelt</h2>
<p>In der rechten Ecke befand sich mein Bett – das Stapelbett, ein anderes hätte auch nicht hingepasst. Die hingelegten Eckpfosten des Etagen-/Hochbetts bildeten den Abschluss am Kopf- und Fußende. Das Bett stand an der Außenwand, um mich herum war also auf drei Seiten „draußen“. Neben dem Fußende war ein Dachfenster, durch das ich, auf dem Rücken liegend, den Himmel sehen konnte. Anfangs machte ich das Rollo noch runter, denn schließlich dachte ich, ich brauche Dunkelheit zum Schlafen. Dann stellte ich fest, dass dem nicht so ist, weil es viel schöner ist, wenn man aufwacht und rausgucken kann. Den Himmel als solchen erkennen kann man auch mit kurzsichtigen Augen. Seitdem schlafe ich ohne Verdunklung.</p>
<div id="attachment_1489" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/11/schlümpfe.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1489" class="size-medium wp-image-1489" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/11/schlümpfe-300x168.jpg" alt="Terriermischling mit Frauchen" width="300" height="168" /></a><p id="caption-attachment-1489" class="wp-caption-text">Der Hund und ich</p></div>
<p>An der Außenwand neben mir befand sich mein Bücherregal, an den schrägen Wänden brachte ich Poster an. Viele, viele Poster. Bis alles voll war. Ich war damals noch jung und unschuldig, dementsprechend handelte es sich um Tierposter aus der Apotheke, Postkarten und andere augenfreundliche, aber wenig anregende Motive. Auf dem Boden lag der Teppich aus meinem alten Kinderzimmer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1490" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/11/asta.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1490" class="size-medium wp-image-1490" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/11/asta-300x168.jpg" alt="Schlumpflandschaft" width="300" height="168" /></a><p id="caption-attachment-1490" class="wp-caption-text">Unter den Schlümpfen: der besagte Teppich, neben den Schlümpfen: das besagte Stapelbett, hinter den Schlümpfen: der weißlackierte Bettpfosten</p></div>
<p>Ich liebe es, wenn mein Bett mir akustisch den Kontakt zur Außenwelt ermöglicht. An der Außenwand stand eine Kiefer. Windete es, schlug sie direkt neben mir gegen die Außenwand. Regen prasselte auf das Dachfenster und die Dachpfannen über mir. Im Sommer ließ ich das Fenster offen und konnte in meinem Ex-Heimatort die Schranke mit ihrem anmutigen Pling-pling heruntergehen hören.</p>
<p>Sieben Jahre lang habe ich die Nächte in diesem Bett verbracht. Manchmal frage ich mich, warum ich bei dem Gedanken nicht wehmütiger werde. Aber letztlich ist die Jugend eine Zeit des inneren Aufbruchs, vielleicht hatte ich einfach keine Nerven, gemütlich im Bett zu liegen und die Zeit zu genießen. Ich hörte Radio und die alten Beatles- und Neil-Young-Platten meiner Mutter, ich ging aufs Gymnasium und lernte erstaunlich wenig, ich las die Agatha-Christie-Bücher meines Englischlehrers, ich war gut in Deutsch, solange ich Aufsätze schreiben durfte. Ich hatte Rennmäuse und einen Hund – den besten Hund der Welt, übrigens, wie jeder bestätigen wollen wird.</p>
<div id="attachment_1491" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/11/03_drawing.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1491" class="size-medium wp-image-1491" src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/11/03_drawing-300x249.jpg" alt="Zeichnung von Terriermischling" width="300" height="249" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/11/03_drawing-300x249.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/11/03_drawing-768x639.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/11/03_drawing-1030x856.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/11/03_drawing-1500x1247.jpg 1500w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/11/03_drawing-705x586.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2015/11/03_drawing-450x374.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-1491" class="wp-caption-text">Der beste Hund der Welt.<br />Zeichnung von Jan Philipp Schwarz</p></div>
<p>Aber all das ist nicht mit dem Bett verknüpft, denn das war oben und mein Alltagsleben spielte sich unten im Zimmer ab. Mein Leben blieb unten, wenn ich abends ins Bett ging.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/1e742a20e5d44cdc965021df4deb6c27" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.textfuss.de/nostalgiebetten-bett-3/">Nostalgiebetten &#8211; Bett 3</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.textfuss.de">Textfuss - Gesa Füßle</a>.</p>
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