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	<title>italien Archive - Textfuss - Gesa Füßle</title>
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	<title>italien Archive - Textfuss - Gesa Füßle</title>
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		<title>13.08.1946: Ansichten über Aussichten (Kurt)</title>
		<link>https://www.textfuss.de/130846/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[leitzordner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Feb 2014 11:45:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[40er]]></category>
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		<category><![CDATA[italien]]></category>
		<category><![CDATA[kriegsgefangenschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[übersetzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Friedrichs Bruder Kurt hat wieder aus der Kriegsgefangenschaft in Italien geschrieben. 13. August 1946 Lieber Friedrich. Mit Interesse habe ich Deine Ansichten über die Aussichten, &#8222;Geld&#8220; zu verdienen oder besser den Mangel an solchen, gelesen. Absolut hieb und stichfeste Übersetzungen in Fremdsprachen könnte ich einstweilen nicht machen, werde auch immer älter. [Er war 40.] Aus [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Friedrichs Bruder Kurt hat wieder aus der Kriegsgefangenschaft in Italien geschrieben.</p>
<hr />
<p style="text-align: right;">13. August 1946</p>
<p>Lieber Friedrich.</p>
<p>Mit Interesse habe ich Deine Ansichten über die Aussichten, &#8222;Geld&#8220; <span id="more-663"></span>zu verdienen oder besser den Mangel an solchen, gelesen. Absolut hieb und stichfeste Übersetzungen in Fremdsprachen könnte ich einstweilen nicht machen, werde auch immer älter. <em>[Er war 40.]</em> Aus denselben aber wohl mit einiger Übung aus ziemlich sämtlichen bedeutenderen Europäischen. Das ist viel leichter. Ich glaube, die Nazis wird man bald wider zulassen, jedenfalls die Kleinen; wer früher meistens mit dem Maule gearbeitet hat, kann jetzt schlecht nur mit der Hand.</p>
<p>Die neue Generation wird wohl mit Englisch aufwachsen, der Rest von Deutschland kann die Hilfe fremder Truppen bei den Ernährungsverhältnissen, der Liebe zum Kriege der politischen Einsichtslosigkeit, der eingerissenen und vielleicht noch mehr um sich greifenden Religionslosigkeit kaum entbehren. Hoffentlich lernen wir von den politisch so viel reiferen Völkern etwas!</p>
<p>Mir geht es sehr gut. Gute Arbeitsverhältnisse, korrekte Behandlung, sehr gutes Essen. Sorge mich aber um Euch. Grüße alle K.<br />
<img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/017d20692eb34ce28392c4d993aaca5d" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>02.07.1946 II: Stellte sich die Staaten wohl als Handelsdampfer vor. (Kurt)</title>
		<link>https://www.textfuss.de/0207462/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[leitzordner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Feb 2014 10:22:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[1946]]></category>
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		<category><![CDATA[briefe]]></category>
		<category><![CDATA[italien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Brief hat das gleiche Datum wie der vorherige &#8211; diesen hier schrieb Kurt, Friedrichs Bruder, beim Nachtdienst. Man muss manchmal etwas genauer hinlesen, um seinen Humor zu verstehen. 2. Juli 1946 Lieber Friedrich. Gelegentlich Nachtdienstes fallen mir alle meine Sünden ein, hauptsächlich, daß ich versäumte, Dir zu antworten. Dein Brief vom 23.6., der mich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.textfuss.de/0207462/">02.07.1946 II: Stellte sich die Staaten wohl als Handelsdampfer vor. (Kurt)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.textfuss.de">Textfuss - Gesa Füßle</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Brief hat das gleiche Datum wie der vorherige &#8211; diesen hier schrieb Kurt, Friedrichs Bruder, beim Nachtdienst. Man muss manchmal etwas genauer hinlesen, um seinen Humor zu verstehen.</p>
<hr />
<p>2. Juli 1946</p>
<p>Lieber Friedrich.</p>
<p>Gelegentlich Nachtdienstes fallen mir alle meine <span id="more-638"></span>Sünden ein, hauptsächlich, daß ich versäumte, Dir zu antworten. Dein Brief vom 23.6., der mich sehr erfreute, trifft ganz meine geschätzte Meinung. Ich bin außerordentlich pessimistisch, sowohl im allgemeinen, als was mich angeht, bleibe deshalb so lange ich kann. Ich könnte für jeden Juden &#8211; abgesehen von allem anderen &#8211; einen Nazi aufhängen, weniger wegen ihrer Schlechtigkeit als wegen ihrer Dummheit. Habe in Italien einen Kapitän getroffen, im Range eines Obersten!, der sagte, wenn der Krieg noch wenig länger gedauert hätte, so hätten wir die Vereinigten Staaten mittels V-Waffen in den Grund bohren können. Stellte sich die Staaten wohl als Handelsdampfer vor. Bei aller Tüchtigkeit und unbezweifelbarer Tapferkeit ein großer Idiot. Bei uns die Regel, werden es nie zu etwas bringen.</p>
<p>Es geht mir gut, kriege weiße Haare. Stehe vorm Spiegel und reiße sie aus. Sorge mich um Mutter. Ku.</p>
<hr />
<p>Ich kannte Kurt kaum, seine Art von Humor ist mir aber sehr vertraut.</p>
<p><img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/87d378d18a6a4285a75507898aa80a31" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>02.07.1946: &#8230; vielleicht hätte sie mich geheiratet (Kurt)</title>
		<link>https://www.textfuss.de/020746/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[leitzordner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jan 2014 09:36:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[1946]]></category>
		<category><![CDATA[40er]]></category>
		<category><![CDATA[briefe]]></category>
		<category><![CDATA[italien]]></category>
		<category><![CDATA[kriegsgefangenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich möchte Euch nicht langweilen &#8211; und es ist bei der Menge der Briefe absehbar, dass ich nicht alle werde abschreiben können. Ab und zu fällt mir jedoch einer in die Hände, den ich Euch nicht vorenthalten kann. Dies ist so ein Fall. Er stammt von Kurt, dem Bruder von Friedrich. Er schreibt auf Kriegsgefangenenpapier [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte Euch nicht langweilen &#8211; und es ist bei der Menge der Briefe absehbar, dass ich nicht alle werde abschreiben können. Ab und zu fällt mir jedoch einer in die Hände, den ich Euch nicht vorenthalten kann. Dies ist so ein Fall. Er stammt von Kurt, dem Bruder von Friedrich. Er schreibt auf Kriegsgefangenenpapier und befindet sich in <span id="more-636"></span>Italien, wo es ihm offenbar recht gut geht. Er erwähnt immer wieder, dass er nach Hause kommen könnte, es ihm hier aber besser geht. Sonderlich gefangen scheint er also nicht zu sein. Eine Gefangenennummer hat er aber.</p>
<hr />
<p>Lieber Friedrich.</p>
<p>Diesen Brief will ich damit beginnen, womit mein letzter aufhören sollte, nämlich alle Mollis und die kleine Retz<em> [also Friedrichs Kinder]</em> herzlichst zu grüßen. Ich hoffe, es geht Euch allen gut. Wenn ich landwirtschaftliche Talente hätte, so würde ich nach Hause zu kommen trachten, so hat das kaum Zweck.</p>
<p>Schreibt mir mal alle wichtigen Geburtstage, Leni, Klaus und so weiter. Habe alle ein wenig vergessen. Mein Notizbuch mit allen Daten und Adressen, unter anderem der einer sehr fähigen und netten Schwester, die ich in Warschau kennen lernte, liess ich im zerschossenen Wagen in Italien und nahm nur noch schnell den Inhalt meiner auf dem Kutschbock stehenden Wein-Korbflasche zu mir, von der der Hals abgeschossen war. Jetzt weiß ich nicht mehr, wie das Mädchen heißt und wo sie wohnt, vielleicht hätte sie mich geheiratet, denn sie war nicht mehr jung. Wunderbare Bewahrung! Ku. (San. O. Gefr.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/e26b3c62630f4bfcb094562fa49c0abd" alt="" width="1" height="1" /></p>
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