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	<title>hochzeitstag Archive - Textfuss - Gesa Füßle</title>
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	<title>hochzeitstag Archive - Textfuss - Gesa Füßle</title>
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		<title>23.09.1939: Mein geliebtes Molltier! (Leni)</title>
		<link>https://www.textfuss.de/230939/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[leitzordner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2014 10:17:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[1939]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor einigen Tagen ist der zweite Weltkrieg ausgebrochen. Leni hat offenbar beschlossen, die Zeit lieber auf dem Gut zu verbringen. Was genau Friedrich in Hamburg macht, weiß ich nicht. N. den 23.9.39 Mein geliebtes Molltier! Wenn ich schon nicht selbst komme, so sollst Du wenigstens zu morgen einen sehr innigen Brief haben, mein Blättchen. All [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Tagen ist der zweite Weltkrieg ausgebrochen. Leni hat offenbar beschlossen, die Zeit lieber auf dem Gut zu verbringen. Was genau Friedrich in Hamburg macht, weiß ich nicht.</p>
<hr />
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: 13px;">N. den 23.9.39</span></p>
<p>Mein geliebtes Molltier!</p>
<p>Wenn ich schon nicht selbst komme, so sollst Du wenigstens zu morgen <span id="more-670"></span>einen sehr innigen Brief haben, mein Blättchen. All meine Gedanken sind bei Dir und ich bin recht traurig, daß wir nicht zusammen sind. Ich habe heute den ganzen Vormittag versucht, mich mit Karow zu verständigen, der Mann wußte nicht mal wann Züge von Karow nach Ludwigslust fahren, geschweige denn von dort nach Hamburg. Schließlich hatte ich ihn überredet, doch mal nachzusehen, da ich doch unmöglich ins Blaue mit Dicki fahren kann und dann kam der Mann einfach nicht wieder ans Telefon. Ich versuchte es noch verschiedentlich, aber dieser Mensch muß vergessen haben, den Hörer wieder aufzulegen, denn es meldete sich keine Seele. Ich habe mich nun fest entschlossen, Donnerstag zu fahren und wenn das Wetter anhängig ist, Dicki mit zu bringen. Wir können dann unseren 3 jährigen Hochzeitstag und Babys Geburtstag zusammen verleben. Findest Du das nicht auch ganz gut? Sollten wir zu Heidis Hochzeit geladen sein, bin ich dann auch gleich in R. – Für Deinen lieben Brief, mein Moll, danke ich Dir sehr herzlich, Du hast wieder alles sehr gut erledigt, Du lieber Mensch.</p>
<p>Für uns hier fallen Milch und Brotkarten fort, da wir Selbstversorger in diesen Dingen sind. Wenn wir hier bleiben müssen wir uns wohl wirklich in Hamburg abmelden. Hast Du übrigens mal bei K.s angefragt wegen umziehen? Dieser Mensch geht ja stark auf die Neige wegen Kündigung. Hast Du B. auch mal über die Heim Sache gefragt, Achim wollte die Kündigung ja rückgängig machen. Die Geburtsscheine des Kindes brauche ich für die <span style="text-decoration: underline;">extra</span> Seife, die wir für Baby bekommen, ich muß dann einen Antrag in Güstrow schriftlich stellen, worauf wir sie erst bekommen. –</p>
<p>Wie mag es bei Euch im Geschäft sein, ob Ihr noch was zu tun habt?</p>
<p>Die Tiris sind schietig, Baby bekommt einen mächtigen Dickkopf, es läuft krebsrot an, wenn man ihm was wegnehmen will oder es sonst nicht nach seinem Kram geht. Es stößt dann mächtige Schreie aus.</p>
<p>Dicki ist auch stückig, sehr komisch ist, wenn sie bei ihrem Mittagsschlaf 2 Töpfe benötigt. Erst wird das eine für die eine Sache gebraucht und nach getaner Arbeit ins Bett gestellt, dann kommt ein neuer Topf an die Reihe. Die beiden können auch schon ganz nett miteinander spielen, Dicki bemuttert ihn mächtig. Die Erkältungen sind besser.</p>
<p>Mama und Tante Olga lassen grüßen.</p>
<p>Grüße Du Mutter und Kurt sehr herzlich und frage, ob es recht ist, wenn ich mit Dicki komme. Mutter hat doch sicher Freude an dem kleinen Tier. Es umarmt und bubbt Dich 1000 mal in Liebe Deine Leni.</p>
<p>Edith bringt dies extra hin, hoffentlich hast Du es morgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_671" style="width: 220px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/03/liebesbrief-16.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-671" class=" wp-image-671 " src="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/03/liebesbrief-16.jpg?w=300" alt="Dicki schreibt auch was" width="210" height="158" srcset="https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/03/liebesbrief-16.jpg 2048w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/03/liebesbrief-16-300x225.jpg 300w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/03/liebesbrief-16-768x576.jpg 768w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/03/liebesbrief-16-1030x773.jpg 1030w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/03/liebesbrief-16-1500x1125.jpg 1500w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/03/liebesbrief-16-705x529.jpg 705w, https://www.textfuss.de/wp-content/uploads/2014/03/liebesbrief-16-450x338.jpg 450w" sizes="(max-width: 210px) 100vw, 210px" /></a><p id="caption-attachment-671" class="wp-caption-text">Dicki schreibt auch was</p></div>
<p>[Gekrickel] O Kuß v. Dicki.</p>
<hr />
<p>Mit dem &#8222;kleinen Tier&#8220; ist natürlich Dicki gemeint &#8211; das wiederum ist Helene, Lenis und Friedrichs Erstgeborene.</p>
<p><em> </em></p>
<p><img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/30c726e7279b4fb39669c25f32b872d6" alt="" width="1" height="1" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>02.09.1936: Die alten Zeiten! (Ingrid)</title>
		<link>https://www.textfuss.de/020936/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[leitzordner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Sep 2013 08:03:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[geffkestraße]]></category>
		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[hochzeit]]></category>
		<category><![CDATA[hochzeitstag]]></category>
		<category><![CDATA[insel verlag]]></category>
		<category><![CDATA[weihnachten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ingrid hat wieder viel zu erzählen &#8211; außerdem muss sie sich noch für die Weihnachtsgeschenke bedanken. Diesmal gibt es bei Leni Neuigkeiten! La U., 2. Sept. 36. Liebe Leni, lieber Friedrich, Dieser Brief sollte schon lange bei Euch sein und es ist für seine Verzögerung nicht einmal eine Entschuldigung zu finden. Ist es doch schon [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ingrid hat wieder viel zu erzählen &#8211; außerdem muss sie sich noch für die Weihnachtsgeschenke bedanken. Diesmal gibt es bei Leni Neuigkeiten!</p>
<hr />
<p style="text-align: right;">La U., 2. Sept. 36.</p>
<p>Liebe Leni, lieber Friedrich,</p>
<p>Dieser Brief sollte schon lange bei Euch sein und es ist für seine Verzögerung nicht einmal eine Entschuldigung zu finden. Ist es doch schon mehr als 14 Tage her, daß Euer frohes Telegramm hier eintraf. Leni, wir haben soviel<span id="more-354"></span> an Euch gedacht und von Euch Beiden gesprochen, uns so unendlich mit Euch gefreut; aber ich glaube, Du verstehst, wie es so geht wenn man all das in Worte fassen will – man wartete auf eine ruhige Stunde um mit allen Gedanken bei Euch zu sein. –</p>
<p>Wie schön, daß es nun soweit ist und wie gerne wären wir jetzt mit Euch zusammen um Euch so richtig sagen zu können wie sehr wir uns freuen! Ich kann mir ja vorstellen wie selig Ihr seid, wie Ihr Pläne schmiedet und anfangt Euer kleines Heim einzurichten und ich wünsche Euch, daß Ihr es bald verheiratet beziehen könnt. Mutti schrieb Du wärest eifrig auf Wohnungssuche und hättest erwas in der Geffkenstr. in Aussicht. Ich erinnere reizende rote Backsteinhäuser dort, und sehe Euch schon in einer wonnigen Etage mit den hübschen neuen Laden. Das Geschäft der Wohnungssuche hast Du ja genug betrieben in alten Zeiten, mit welch anderen Gefühlen wirst Du jetzt losziehen! Die alten Zeiten! Wie werden die dann versinken, wenn das neue Leben zu zweit begonnen hat – man kann es sich garnicht mehr vorstellen, daß man einmal allein war!</p>
<p>Wie schön, daß Friedrich seine Lehrlingszeit so schnell beendet hat und eine so gute Anstellung gefunden. Daß freut mich besonders für ihn. Eure Hochzeit, Leni werdet Ihr sicher sehr still und schön feiern. Wie schwer wird es uns nicht dabei zu sein und wie innig werden wir in Gedanken mit Euch und Mama verbunden sein an dem Tag, der auch vor allem Mama, trotz aller Freude an Eurem Glück, so schmerzlich stimmen wird. Ich sehe noch so deutlich Mamas und Papas glückliche Gesichter an unserem Hochzeitstag. Wie wird Mama sich allein fühlen. Und doch ist es ein trostreicher und schöner Gedanken daß Papa um Eure Zukunft gewußt hat und sich noch daran freuen konnte.</p>
<p>Liebe Leni es ist zwar reichlich spät, Dir jetzt erst für die Weihnachtsgeschenke zu danken; ich schrieb Mama schon, daß ich, als Rudu Dir zum Gebutstsag schrieb, im Bett lag. Ich muß Dir jetzt sehr danken für die beiden Wechselrahmen und das Inselbuch, es war so lieb von Dir an uns zu denken, wir haben uns so gefreut. Du kannst Dir vorstellen wie gut wir die Rahmen für unse<span style="text-decoration: line-through;">r</span>re Postkarten gebrauchen können und wie hübsch sie in der schlichten Silberumrahmung aussehen.</p>
<p>Bea bekam zur Feier von Rudus Geburtstag zwei Zähne auf einmal und ist sonst die alte Vergnügte; groß wird sie und lernt jeden Tag mehr. Zu süß ist es, wie sie alles nachzumachen versucht, flöten, Kopfschütteln und zu Backe Backe Kuchen sagt sie schon bake, bake. Nur die Haare wachsen sehr bedächtig, ganz helle flaumige Krussellocken hat sie und sehr dunkelblaue Augen mit langen dunkleren Wimpern. Wir sind ja so glücklich, dass wir sie haben. Ihren Papa hat sie erst langsam wieder kennen lernen müssen, er war viel fort in der letzten Zeit auch an seinem Geburtstag; deshalb war ich so froh, ihn wenigstens an unserem 2 jährigen Hochzeitstag! hier zu haben.</p>
<p>Könntet Ihr nur einmal schnell hineinsehen in unser Häuschen und wir vier in der gemütlichen Wohnzimmerecke einen langen Klöhn veranstalten! All unsere Schätze müßtet Ihr betrachten und sehen wie schön es in U. ist.</p>
<p>An der Hinterseite des Hauses entsteht ein Zimmer für Bea “annexo Beate“ in dem ich unendlich hoffe Mutti und Mama unterzubringen. Ganz vielleicht wird Mutti uns besuchen. Ich male es mir so wundervoll aus, wenn Achim Mama und Mutti mitbringt! Leni, rede nur allen ordentlich zu!</p>
<p>Ich will schließen. Von Herzen wünschen wir Euch Beiden, daß sich alles so gestaltet wie Ihr es erhofft und senden Euch in großer Mitfreude viele liebe Gedanken.</p>
<p>Eure Ingrid.</p>
<p>./.</p>
<p>Ihr lieben Beiden!</p>
<p>Ingrids Wünschen schließe ich mich von Herzen an und möchte noch einmal betonen, wie gern ich bei Euch wäre in diesen Wochen.</p>
<p>Immer von neuem erleben wir hier draußen die Bedeutung eines glücklichen Zusammenseins von Mann und Frau und in dieser Erkenntnis möchte ich von einem gütigen Geschick für Euch alles das erbitten, was die Erfüllung eines solchen Glücks in sich birgt.</p>
<p>Von Herzen</p>
<p>Euer Rudu.</p>
<hr />
<p>Leni heiratet! Na gut, das kam für mich jetzt nicht so überraschend. Ingrid und Rudu scheinen sich aufrichtig zu freuen und aus Ingrids (wieder recht atemlosen) Brief meine ich herauszulesen, dass auch sie glücklich ist. Bei dem Inselbuch handelt es sich ganz sicher um eins der hübschen Bücher aus dem Insel-Verlag.</p>
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